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NEV erwartet spannende Duelle

Aufgaben unterschiedlicher Art stehen dem Team um Kapitän Francesco Lahmer bevor. Während am Freitag im Derby um Meisterschaftspunkte gekämpft wird, steht am Sonntag das letzte Heimspiel des Inter Regio Cups auf dem Programm. Gemeinsam ist beiden Partien, dass man im Vorfeld auf interessante Duelle auf Augenhöhe hoffen darf.

Außerirdischer Auftakt in Ratingen
Mit nur 30 Kilometern Distanz steht den Neussern am Freitag die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel bevor. Die Ratinger Ice Aliens sind ab 20 Uhr Gastgeber im dritten Derby der Saison, dem nur eine Woche später das vierte folgen wird – dann freilich im Südpark. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen verliefen nur teilweise nach dem Geschmack der Quirinusstädter. Einem verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Ratinger 6:2-Sieg im NRW-Pokal folgte in der Meisterschaft eine Punkteteilung. Dabei gaben die NEV-Cracks in der Schlussphase einen möglichen Sieg aus der Hand und mussten sich letztendlich mit einem Zähler zufrieden geben (5:6 n.V.). Aktuell stehen die Ice Aliens mit zehn Punkten auf Platz sechs der Tabelle, haben allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert als der Fünfte aus Dinslaken, der – einen Ratinger Sieg am Freitag vorausgesetzt – durchaus in Schlagdistanz wäre. Eben diese Dinslakener konnte man zuletzt im NRW-Pokal mit 5:1 besiegen, so dass die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs im Finale gegen die Hammer Eisbären um den Titel kämpfen wird.

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VIER SEKUNDEN FEHLEN ZUM PUNKTGEWINN

Langsam ist es zum Verrückt werden. Vier Sekunden fehlen dem NEV zum Punktgewinn, was nach dem Spielverlauf unverständlich ist. Die Niederlage mit 8:7 in Dinslaken war bestimmt unverdient, wenn man über 50 Minuten das spielbestimmende Team war. Das auch die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen nicht den Nagel auf den Kopf trafen, passt zur Aussage vom Coach der Kobras, Milan Vanek, der schon vor dem Spiel sagte: "Es ist selten das du an einem Wochenende zweimal gute Schiedsrichter hast. Einmal ist es gut, und einmal schlecht". Dieser Aussage kann man nur beipflichten. Waren die Schiedsrichter in den Neusser Augen am Freitag in Herford gut, so hatten sie das Prädikat gestern nicht verdient.

Kommen wir zum Spiel. Der NEV war von Beginn an bereit und erzielte durch Jason Popek in der 11. Minute das 0:1 auf Vorarbeit von David Bineschpayouh und Nikolai Varianov mit einem schnellen Konter. Der NEV war gut im Spiel und erarbeitete sich weitere Einschußmöglichkeiten. David Bineschpayouh nutzte eine solche in der 15. Minute nach Vorarbeit von Nikolai Varianov und Francesco Lahmer und erhöhte auf 0:2. Es war ein sehr schön heraus gespieltes Tor nach mehreren schnellen Pässen. Die Freude währte ab er nicht lange. Jesse Parker erzielte nur 39 Sekunden später den Anschlußtreffer für die Kobras.
Er erzielte auch den Ausgleichstreffer in der 25. Minute mit einem nicht unhaltbaren Schuß. In der 27. Minute gingen die Gastgeber durch Philipp Heffler mit 3:2 in Führung als er in einer eins auf eins Situation nicht konsequent angegriffen wurde. In dieser Phase hatten die Kobras mehr vom Spiel und bauten in der 29. Minute die Führung durch den Ex-Neusser Dennis Appelhans in Überzahl auf 4:2 aus. Diese 29. Minute hatte es aber in sich. Nur 30 Sekunden nach dem Tor der Kobras, zog Max Bleyer nach Zuspiel von Felix Wolter und Timon Busse unwiderstehlich nach innen und schoß mit der Rückhand das 4:3. Ganze 16 Sekunden später tauchte Jason Popek vor dem Tor der Gastgeber auf der rechten Seite auf und überlistete den Keeper mit einem Schuß in den Winkel zum 4:4 Ausgleich. Das Blatt hatte sich wieder in die Richtung des NEV gedreht und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Felix Wolter war der nächste Torschütze für Neuss als er die Abwehr der Gastgeber ausspielte und wartete bis auch der Keeper auf dem Boden lag. Er schlenzte die Scheibe über ihn ins Tor zur erneuten Führung. Assistenten Max Bleyer und Timon Busse. Acht Sekunden vor der Drittelpause erhöhte Jason Popek mit seinem dritten Tor auf 4:6.

Im Gegensatz zum Freitagabend in Herford war das letzte Drittel nicht das stärkste des NEV. Jesse Parker erzielte mit einem Kracher den Anschlusstreffer in der 44. Minute. In der 45. Minute wurden zwei Strafzeiten gegen unser Team in rascher Folge gegen Marc Sprengnöder und Felix Wolter ausgesprochen. Nur drei Sekunden nach dem Ablauf der ersten Strafzeit konnte Dinslaken, noch in Überzahl spielend zum 6:6 durch Martin Benes ausgleichen. Die Mannschaft hatte aber Moral und ging durch Kapitän Francesco Lahmer nach Vorarbeit von Timon Busse durch einen Konter in der 49. Minute erneut in Führung. Auch nach dem neuerlichen Ausgleich hatte Neuss noch Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, als Jason Popek alleine vor dem Torhüter der Kobras war. Wie aber so oft wurden dem Team die beiden letzten Minuten zum Verhängnis. Philipp Heffler erzielte 93 Sekunden vor Schluss das 7:7. Eine Strafzeit gegen Timon Busse in der letzen Minute, über die man streiten kann, brachte den NEV in Unterzahl. Leider wurde die Scheibe nicht konsequent genug aus dem eigenen Drittel befördert, so dass Martin Benes vier Sekunden vor Schluß die Scheibe im Neusser Tor versenkte.

Was bleibt nach einem solchen Spiel. Wenn man sieben Tore auf des Gegners Eis schießt, sollte das für einen Punktgewinn reichen. Das Team muss sich nun auf das Spiel in Ratingen vorbereiten und einen Vorsprung dann auch über die Zeit bringen.

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Schützenfest für unser U20

Schützenfest für unser U20 Team im letzten Vorrundenspiel im heimischen Südpark.

Mit einem deutlichen 17:0 (4:0/5:0/8:0) im Gepäck, schickte unser Team die Spielgemeinschaft aus Wiehl /Aachen,am 30.11.19, wieder zurück in die Heimat. In einem einseitig geführten Spiel, kam zu keinem Zeitpunkt das Gefühl auf dieses Spiel aus der Hand geben zu wollen. Erwähnenswert ist allerdings der erste Shutout dieser Saison durch unserem Torhüter Jason Pollnow.
Durch den Sieg untermauerte unser Team noch einmal die Ambitionen auf den ersten Platz der Regionalliga West, und bei noch fünf ausstehenden Auswärtsbegegnungen bleibt die Mannschaft weiterhin erster Verfolger auf die in der Liga noch ungeschlagenen Ratinger Ice Aliens.


Die Tore für Neuss erziehlten:
Jason Wolf (5)
Max Leonhard (3)
Nils Neuen (3)
Philipp Haase (2)
Lukas Siebenmorgen
Finn Mariaux
Jonathan Sager
Justus Sperling

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STARKER AUFTRITT IN HERFORD

Es war ein starker Auftritt des Neusser EV beim amtierenden Meister in Herford. Der Gastgeber mußte bis zum Schluß um den 5:3 Sieg zittern. Der NEV machte durch seinen Auftritt in Herford Werbung für den Teddy-Bear-Toss am 14.12.19 gegen den gleichen Gegner im Neusser Südpark.

Die Dragons starteten furios und erzielten schon in der zweiten Minute durch Guillaume Naud das 1:0, als dieser einen Schuß abfälschte. Die 501 Zuschauer mussten bis zur 17. Minute, trotz der Überlegenheit des Heimteams warten, bevor Jörn Weikamp das 2:0 in Unterzahl erzielen konnte.

Auch nach der Drittelpause das gleiche Bild. Der hohe Druck hielt an und Guillaume Naud konnte das 3:0 in der 22. Minute erzielen. Nach diesem Tor wurde der NEV stärker und mutiger und hatte mit Tjaard Jansen im Tor einen sicheren Rückhalt. Auch das 4:0 durch Berezovskij in der 34. Minute sollte noch keine Vorentscheidung bringen. David Bineschpayouh war der erste Torschütze auf Neusser Seite in der 37. Minute, in Überzahl. Die Vorarbeit leisteten Max Bleyer und Felix Wolter. Jason Popek blies mit seinem Tor zum 4:2 in der 44. Minute zur weiteren Aufholjagd, sein Assistent Marc Sprengnöder. Torhüter Kieren Vogel rückte jetzt immer mehr in den Blickpunkt. Felix Wolter nutzte eine der zahlreichen Chancen zum 4:3 in der 53. Minute und machte die Begegnung jetzt richtig spannend. Die Vorlagengeber waren Timon Busse und Max Bleyer. Mehrfach war das Team dem Ausgleich sehr nah. Coach Daniel Benske opferte seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers. Berezovskij konnte diese Situation zum 5:3, fünf Sekunden vor Schluß, ins leere Neusser Tor nützen.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Daniel Benske, trotz der Niederlage, zufrieden. "Wir haben uns wieder gut präsentiert und viele Torchancen erspielt. Vielleicht hätte ich meinen Torhüter früher ziehen sollen", waren seine Worte bei der PK.

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