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Fünf Spiele hat die 1. Mannschaft des NEV in der aktuellen Regionalliga-Saison absolviert und dabei zweimal gepunktet. Während die Schützlinge des Trainerduos Fuchs/Benske in Lauterbach und in Soest erfolgreich waren, gingen sie auf heimischem Eis bei den beiden bisherigen Begegnungen gegen die Spitzenteams aus Neuwied und Ratingen leer aus. Da trifft es sich sehr gut, dass es am kommenden Wochenende gleich zwei Möglichkeit geben wird, vor eigenem Publikum den heißersehnten ersten Sieg einzufahren. Genau dieses Ziel wird am Freitag (20 Uhr) aber auch der Gegner verfolgen, denn mit den Dinslakener Kobras gastiert ein Team im Südpark, das aktuell noch keine Zähler auf der Habenseite verbuchen konnte.Die Gründe hierfür sind schnell gefunden: Aufgrund eines Defektes an der Kühlanlage in der Dinslakener Eissporthalle, der wochenlange Reparaturarbeiten nach sich zog, musste die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski ohne ein einziges Testspiel in die Meisterschaft starten. Zudem fielen anschließend immer wieder wichtige Spieler aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen aus, so dass man im Moment noch nicht dort ist, wo man gerne wäre. Und da es in der Liga keine leichten Gegner gibt, kann diese Kombination den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben, auch wenn die Perspektiven in der Traberstadt durchaus gut sind. Der Kader wurde im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert und unter dem Strich sogar noch punktuell verstärkt. Mit Marvin Haedelt (Grefrath) und dem letztjährigen Neusser Justin Kleckers wurden zwei junge Torhüter verpflichtet, erstgenannter teilt sich bisher den Platz zwischen den Pfosten mit Felix Zerbe. In die Verteidigung musste man nur einen „halben“ Neuzugang integrieren, denn Routinier Sven Linda kehrte nach beruflich bedingter Pause wie angekündigt in den Kader zurück und übernahm auch wieder das Kapitänsamt. In der Offensive hielten sich die Veränderungen ebenfalls in Grenzen: Mit dem Tschechen Michal Plichta konnte ein neuer Kontingentspieler unter Vertrag genommen werden, hinzu kamen Rückkehrer Joey Menzel (Dortmund) und der zuletzt inaktive Arthur Erhardt. Die Giftschlangen verfügen über einen eingespielten und ausgeglichen besetzten Kader, und es scheint nur eine Frage der Zeit, wann sie wieder herzhaft zubeißen. Somit könnte es am Freitag – wie schon in den letzten Jahren so oft – ein weiteres rassiges Duell geben, nach dem einer der beiden Kontrahenten den ersten Saisonsieg bejubeln kann.

Deutlich weiter ist unser sonntäglicher Gegner, der mit bereits zehn Zählern die obere Tabellenhälfte abschließt. Der Herforder EV hat die wohl deutlichste Leistungssteigerung aller Regionalligisten hinter sich. Dabei spielen die Ostwestfalen erst ihre zweite Saison in der vierthöchsten Spielklasse, in der man schon seit Jahresbeginn für Furore sorgt. Zwar verpassten die Herforder die Meisterrunde, qualifizierten sich dann aber als souveräner Relegationsrunden-Sieger für die Playoffs, in denen sie völlig überraschend die Neuwieder Bären aus dem Wettbewerb warfen. Fast hätte man mit den Ratinger Ice Aliens im Halbfinale den nächsten Favoriten zu Fall gebracht, nach einer 2:0-Führung konnte der Meister die Serie aber doch noch drehen und das fünfte Spiel für sich entscheiden. Diese Saison machen die „Ice Dragons“ aber dort weiter, wo sie im März aufgehört haben und mischen die Liga gewaltig auf. Bis vor einer Woche stand die Mannschaft von Trainer Jeff Job sogar auf Platz eins, fiel nach einer Niederlage im Spitzenspiel beim „Lokalrivalen“ aus Hamm aber vorerst auf den fünften Rang zurück. Zwei wesentliche Erfolgsfaktoren sind die brandgefährlichen Kanadier Killian Hutt und R.J. Reed, die schwer in den Griff zu kriegen sind und fleißig Scorerpunkte sammeln. Man darf unsere Gäste jedoch nicht auf dieses Sturmduo reduzieren, da sie über ein durch und durch solides und eingespieltes Team verfügen, in dem auch deutsche Spieler wie Jan-Niklas Linnenbrügger und Aaron Reckers Akzente setzen. Will der NEV den Höhenflug der Drachen stoppen, muss auf Neusser Seite alles passen. Wie es geht, weiß die Mannschaft um Kapitän Maximilian Bleyer aber bereits, denn die beiden Duelle der Vorsaison konnte sie für sich entscheiden. Ob die positive Serie hält, wird sich am Sonntag ab 20 Uhr im Südpark zeigen.




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