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Mit einem 8:3 Heimsieg gegen die Dinslaken Kobras wurden die ersten Heimpunkte eingefahren. Ein Sieg der nach Meinung von Coach Andreas Fuchs vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. "Das Spiel hätte auch eine andere Richtung nehmen können, wenn es nicht diesen Megasafe von Ken beim Stand von 2:1 gegeben hätte", so der Coach.Wie schon in den letzten Spielen hatte auch diesmal der Gegner nach 35 Sekunden den ersten Schuß auf das NEV-Gehäuse.

Die Antwort des NEV kam sehr schnell. Timon Busse erzielte das 1:0 noch bevor der Sekundenzeiger sich zum zweiten Male gedreht hatte. Diesen frühen Rückstand glichen die Kobras in der fünften Minute bei einer 5:3 Überzahl durch Tom Giesen mit einem Schuß von der blauen Linie aus. Auch die 2:1 Führung für den NEV in der 13.Minute resultierte aus einer 5:3 Überzahl. Diesmal aber für die Gastgeber. Die Scheibe prallte nach einem Schuß von Daniel Pering von der Bande zurück und Andre Schroll erkannte als erster die Situation und netzte ein. 104 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels sahen die anwesenden 123 Zuschauer einen Megasafe von Goalie Ken Passmann. Die Kobras hatten den Torschrei schon auf den Lippen. Eine für Andreas Fuchs entscheidene Szene im Spiel. Direkt nach dem Pausentee das 3:1 durch Lorenz Schneider, der aus spitzem Winkel den Kobra Torhüter schlecht aussehen ließ. Noch aber lebten die Giftschlangen und erzielten in der 30. Minute den Anschlußtreffer. Jetzt hatte Neuzugang Matthew Schwehr seinen Auftritt. Er erzielte drei Tore innerhalb von 7 Minuten und 17 Sekunden zur beruhigenden 6:2 Führung nach 42 gespieten Minuten. Robert Lewandowski lässt grüßen. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Unter kräftiger Mithilfe des Dinslakener Torhüters erzielte Andre Schroll in der 46. Minute den 7. NEV Treffer gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Damit war der Abend für Torhüter Marvin Haedelt beendet, er hatte wohl einen ziemlich gebrauchten Tag erwischt. In der 57. Minute fielen dann noch zwei Tore zum 8:3 Endstand. Pascal Rüwald verwandelte einen Penalty und auch die Kobras konnten noch einmal jubeln.

Fazit: Die Zuschauer sahen ein Spiel mit einer Flut an Strafzeiten von insgesamt 46. Minuten, die man in einigen Fällen hinterfragen muss. Ken Passmann machte ein Riesenspiel und hielt seinem Team jederzeit den Rücken frei. An den Toren waren insgesamt 12 Spieler mit Toren und Vorlagen beteiligt, was für eine Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft spricht. Der Sieg, auch wenn er schön ist und weiteres Selbstvertrauen gibt, darf jetzt nicht zur Euphorie führen. Dafür war der Gegner einfach kein Gradmesser.



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