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Wie schon am vergangenen Wochenende stehen auch in den kommenden Tagen gleich zwei Heimspiele auf dem Programm der Neusser Kufencracks – und die haben es in sich. Mit dem aktuellen Regionalliga-Meister und einem Mitfavoriten gastieren zwei Spitzenteams im Südpark. Den Anfang macht am Freitag ab 20 Uhr ein Klassiker: Mit Mannschaften aus Hamm kreuzte schon der Neusser EC die Schläger, auch der NEV duellierte sich seit Vereinsbestehen in schöner Regelmäßigkeit mit den Westfalen, die inzwischen auch wieder ihren Beinamen aus Zweitliga-Zeiten tragen: Eisbären. Unsere Gäste blicken auf zwei sehr erfolgreiche Jahre zurück, denn die Vizemeisterschaft 2016 toppte man im Frühling dieses Jahres mit dem verdienten Meistertitel. Vorausgegangen war eine überragende Rückrunde, in der die Eisbären die Liga deutlich dominierten und zeigten, dass sie zum entscheidenden Zeitpunkt ihr komplettes Potenzial abrufen konnten.

Davon konnte – oder besser: musste – sich auch der NEV überzeugen, der nach seinem umjubelten Halbfinaleinzug die Grenzen aufgezeigt bekam. Mit drei Siegen aus drei Partien zogen die Eisbären ins Finale ein, in dem sie sich gegen Ratingen für die Vorjahresniederlage revanchierten. Bereits das sagt alles darüber aus, mit welchem Hochkaräter es die Neusser am Freitag zu tun bekommen. Die Veränderungen im Kader der Eisbären hielten sich in der Sommerpause rein zahlenmäßig zwar in Grenzen, es galt jedoch die Kontingentspieler Mäkijärvi und Vavra zu ersetzen, und zusätzlich mit Michel Maaßen einen deutschen Leistungsträger. Die freien Stellen im Kader wurden mit Verteidiger Michal Špaček und Stürmer Martin Beneš besetzt, die hervorragende Referenzen aus ihrer tschechischen Heimat mitbringen. Da der aktuelle Tabellenzweite weiterhin über ein durch die Bank überdurchschnittlich besetztes Team verfügt, zählt er erneut zu den Favoriten auf den Meistertitel. Daher ist das Neusser Team auch diesmal klarer Außenseiter, doch gerade in dieser Rolle konnte man gegen die Westfalen in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen sorgen, auch und insbesondere auswärts. Chancenlos ist die Mannschaft des Trainergespanns Fuchs/Benske also nicht.

Das Doppelheimspielwochenende endet im Südpark „raketenartig“. Die „Rockets“ aus Diez-Limburg gastieren im Südpark, was Erinnerungen an zahlreiche sehenswerte Duelle der vergangenen Saison weckt. Das Gesicht der Mannschaft hat sich zwischenzeitlich recht deutlich verändert, was insbesondere daran lag, dass der Lokalrivale aus Neuwied zum wiederholten Male im Raketenrevier wilderte und diesmal gleich sechs „Geschosse“ auf seine eigene „Abschussrampe“ stellte. Angesichts der Tatsache, dass es in der Region nicht gerade an ausbildenden Eishockeyvereinen (und damit potentiellem Spielerersatz) wimmelt, erwies es sich als Glücksgriff, dass man ausgerechnet Arno Lörsch als neuen Trainer verpflichten konnte. Dieser brachte nämlich von seiner vorherigen Wirkungsstätte (Lauterbach) direkt mal acht Spieler mit und löste mit einem Schlag ein Problem, das ansonsten durchaus für einiges Kopfzerbrechen hätte sorgen können. Auch dank dieser Neuzugänge startete man als einer der Mitfavoriten in die Saison und wurde dieser Rolle bisher auch gerecht. Wie schon im Vorjahr verfügt man durch das kanadische Sturmduo Fischer/Davies über eine der gefährlichsten Offensivformationen der Liga, dennoch wurde die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt, wodurch man nun schwerer auszurechnen ist. Mit Stürmer Florian Böhm (Braunlage) und Allrounder André Bruch (Netphen) wurde der Kader in den letzten zwei Wochen zusätzlich verstärkt und damit das Niveau weiter angehoben. Das Duell gegen den aktuellen Tabellenfünften beginnt am Sonntag um 20 Uhr.





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