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In einem schwachen Spiel von beiden Seiten blieben die Punkte letztlich in Neuss. Mit 5:4 wurden die Gäste zurück in die Heimat geschickt. Coach Daniel Benske mußte mit seinem Team, stark ersatzgewächt, in die Partie gehen. 5 Spieler aus der U19 Mannschaft erhielten die Chance sich zu präsentieren. Headcoach Andrej Fuchs war beruflich verhindert und wird auch in Ratingen nicht hinter der Bande stehen können.
Die Gerüchte, dass es ihm gesundheitlich schlecht geht, entbehrt jeder Grundlage.

Das Spiel lief im ersten Drittel ohne große Höhepunkte. Leider wurde der kleine Kader der Luchse durch die frühe Verletzung von Jens Feuerpfeil und einem weiteren Spieler geschwächt. Das 0:1 für die Gäste fiel durch einen Wechselfehler des NEV in der 19. Minute, Torschütze Marko Sakic. Das 0:2 in der 26. Minute war die Folge einer NEV-Unterzahl. Pascal Rüwald ließ in der 31. Minute mit einem Gewaltschuß in den Winkel wieder Hoffnung aufkommen. Danach die beste Zeit des NEV mit 4-5 guten Möglichkeiten zum Ausgleich. In diese Drangphase, ein Konter der Lauterbacher mit einem Alleingang zum 1:3.


Mit Beginn des letzten Drittels stellte Daniel Benske seine Reihen um. Schon nach einer Minute hatte diese Maßnahme Erfolg. Alexander Zaslavski verkürzte auf 2:3. Auch das Schiedsrichtergespann hatte noch seinen Auftritt. Hatten die ersten 40 Minuten eine klare Linie, so war dies in den letzten 20 Minuten nicht mehr der Fall. Nicht umsonst waren die 114 Zuschauer aufgebracht. So konnte der Gast auf 2:4 davon ziehen, als zwei Neusser auf der Strafbank saßen. Vielleicht war das Spielentscheidend. Jetzt war das Team sich der Lage bewußt. Matthew Schwehr erwischte den Luchse Goalie auf dem falschen Fuss und verkürzte auf 3:4 in der 54. Minute. In der 58. Minute konnte Alex Richter den schon nicht mehr erhofften Ausgleich erzielen. Die Luchse waren jetzt stehend k.o.. Sechs Sekunden nach dem Ausgleich gab es erneut eine Strafzeit gegen den NEV. Die Befürchtungen, dass Lauterbach noch einmal zurück schlägt, trafen aber nicht zu. In Unterzahl machte Kapitän Max Bleyer mit seinem dritten Punkt den Sack zu. Lauterbach nahm den Goalie vom Eis um eine 6-4 Überzahl zu nützen. Am Endergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.


Fazit: Es war kein gutes Spiel der Mannschaft. Die Moral und der unbedingte Wille zu siegen war aber zu 100% vorhanden. Drei wichtige Punkte gegen einen direkten Gegner um die Playoffs sind doppelt wert.
Leider sieht es so aus, dass sich Andre Schroll in Neuwied doch wohl schwerer als erwartet verletzt hat. Hoffen wir auf eine schnelle Genesung. Gute Besserung.





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