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Die Punkte blieben auch bei der dritten Begegnung in dieser Saison gegen die Rockets in Diez-Limburg. Den Ausschlag gaben mit Sicherheit die letzten 30 Sekunden im zweiten Drittel, wo die Moral der jungen Mannschaft gelitten hat. Die Rockets starteten gleich mit viel Elan in das Match. Aus einer unübersichtlichen Situation vor dem NEV Tor erzielte Matthew Fischer in der 4. Minute das 1:0. Eine gute erste Möglichkeit des NEV zum Ausgleich gab es in der 8. Minute. Den nächsten Hochkaräter verbuchte der Gastgeber in der 12. Minute. Mit einigen schnellen Kontern konnte auch der NEV Nadelstiche setzen.

Das 2:0 für die Rockets fiel in der 23. Minute durch Joseph Davies bei doppelter Überzahl der Heimmannschaft, als Lorenz Schneider und Francesco Lahmer auf der Strafbank saßen. Dieses Tor löste beim Team einen Weckruf aus. Jetzt begann die beste Zeit des NEV und sie wurden belohnt. Maximilian Stein verkürzte auf Vorlage von Dominick Thum und Matthew Schwehr auf 2:1 in der 26. Minute. Von den Rockets war zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sehen und die 202 Zuschauer waren mit dem Heimteam nicht zufrieden. Einige der zahlreichen Chancen nützte Jaime Lindt in der 33. Minute mit einem Schuß in den Winkel zum Ausgleich. Seine Assistenten Sven Schiefner, mit seinem ersten Punkt im ersten Spiel für seine neue Mannschaft, und Florian Fehr. Aus weiteren guten Möglichkeiten wurde kein Kapital geschlagen. In der 40. Minute hatte die Mannschaft einen Blackout und es fielen zwei Tore in nur 11 Sekunden durch Konstantin Firsanov und Matthew Fischer. Die Moral der Mannschaft hatte einen Knacks und im letzten Drittel konnten die Gastgeber drei weitere Tor durch Firsanov, Maier und Davies erzielen. Aus unerfindlichen Gründen wurde gegen Dominick Thum einen Matchstrafe wegen eines Schlittschuhtrittes gegen einen der Schiedsrichter verhängt. Diesen Tritt hatte aber niemand gesehen. Auch die Rockets konnten dies nicht bestätigen, da Dominick zu diesem, Zeitpunkt nicht auf dem Eis war. Hier geht noch einmal der Dank an die Rockets, die dem NEV ihr Videomaterial zur Verfügung stellen. Bei der anschließenden Pressekonferenz lobte Coach Daniel Benske seine Mannschaft für das gute zweite Drittel zwischen der 28. und 39. Minute. Für die Matchstrafe hatte er kein Verständnis. Arno Lörsch, Coach der Rockets: "Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben uns sofort Chancen erarbeitet. Neuss ist schwierig zu spielen und hat einen überdurchschnittlichen Torhüter. Sie sind auch bei Kontern immer gefährlich. Nach dem 2:0 haben wir nicht nachgelegt und mussten den Ausgleich hinnehmen. Geholfen hat uns der Lucky-Punsch zum Ende des zweiten Drittels. Das Ergebnis ist sicherlich zu hoch". Fazit: Einstellung und Bereitschaft zum Kampf haben gepasst. Auffällig, dass alle Tore und Vorlagen des Gegners bis, auf zwei, nur von Spielern erzielt wurden deren Wiege nicht in Deutschland stand. Spieler aus den bekannt guten Eishockeyländern machen den Unterschied. Das aber ist nicht die Philosophie in Neuss.





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