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Wenn am kommenden Freitag (20 Uhr) der 4. Neusser „Teddy-Bear-Toss“ stattfindet, dann hat man sich dafür den perfekten Gegner ausgesucht, zumindest, was den Namen angeht. Mit den Neuwieder Bären gastiert der aktuelle Tabellenfünfte im Südpark und wird mit seinen reiselustigen Anhängern sicherlich seinen Beitrag zu einem gelungenen Abend leisten. Sportlich sind die Rheinland-Pfälzer jedoch eine ganz harte Nuss, wie die bisherigen Duelle (6:0 und 6:2) gezeigt haben. Dass die Neuwieder am vergangenen Wochenende gegen die weiteren Top-Teams aus Hamm und Diez-Limburg punktlos blieben, ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen, denn schon mehrfach traf Neuss in dieser Saison auf Teams aus der oberen Tabellenhälfte, die sich für vorherige Niederlagen rehabilitieren wollten – und dies dann auch häufig schafften. Aktuell auf Platz fünf zurückgefallen, könnten die Bären mit einem erfolgreichen Wochenende in der Tabelle wieder einen Sprung nach oben schaffen. Das Potenzial haben sie allemal, wie nicht nur die Vergleiche mit dem NEV gezeigt haben. Neben den Kontingentspielern Martin Brabec und Michael Jamieson verfügen die Neuwieder in allen Mannschaftsteilen über überdurchschnittlich gute deutsche Spieler in sämtlichen Altersklassen. Die Torhüter Felix Köllejan und Lukas Schaffrath zählen ebenso zur Youngster-Fraktion wie „Vorlagenkönig“ Moritz Schug (alle 21 Jahre alt), selbst Top-Türmer Stephan Fröhlich ist gerade mal 24 Jahre alt. Während die Rheinland-Pfälzer im Heimspiel gegen Neuss ohne eine einzige Strafzeit auskamen, zeigen sie aber ansonsten auch gerne schon mal ihre Krallen, denn mit durchschnittlich 26 Strafminuten pro Spiel stellen sie das deutlich härteste Team der Liga. Dieses wird übergangsweise von Team-Manager Carsten Billigmann trainiert, nachdem Jens Hergt vor zwei Wochen von seinem Amt zurückgetreten war.

Ein Duell mit ganz anderen Vorzeichen findet zwei Tage später (18 Uhr) statt. Mit dem EC Lauterbach 2012 wartet ein direkter Konkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze auf die Mannschaft von Trainer Daniel Benske. Die Luchse haben aufgrund der durch zahlreiche Abgänge erzwungenen „Verjüngungskur“ ein wenig Lehrgeld zahlen müssen und stehen aktuell noch am Tabellenende. Der Abstand auf den NEV beträgt jedoch nur vier Punkte, wobei man auch noch eine Partie weniger absolviert hat. Mit einem Heimsieg könnten die Osthessen noch näher „auf Tuchfühlung“ gehen, und wie das geht, haben sie am letzten Wochenende schon einmal gegen die Hammer Eisbären geübt, die überraschend mit 6:5 geschlagen wurden. Bereits mit dabei war Neuzugang Jan Hammerbauer, der in Tschechien das Eishockey spielen erlernte, jedoch über einen deutschen Pass verfügt und die Offensive verstärken soll. Die bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams waren ganz enge Angelegenheiten, die letztendlich von den jeweiligen Gastgebern für sich entschieden wurden (4:3 n.P. bzw. 6:5). Auch bei der dritten Auflage spricht einiges für einen verbissenen Kampf um wichtige Punkte, und die Mannschaft um Kapitän Max Bleyer wird alles dafür geben, die (weite) Heimreise nicht mit leeren Händen anzutreten.





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