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Nach der Niederlage am Freitagabend gegen die Ratinger Ice Aliens präsentierte sich in Soest eine andere Mannschaft. Über den Kampf und mit unbändigem Einsatzwillen siegte das Team mit 4:6. Ein Sieg der über die 60 Minuten gesehen verdient war.

Schon vor dem Spiel sagte Neuzugang Sven Schiefner: "Heute holen wir uns hier die drei Punkte. Wir müssen nur über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben und uns keinen Black Out wir am Freitag leisten". Auch der Trainer der Soester EG war mit dem Sieg des NEV einverstanden, da seine Mannschaft den Kampf nicht angenommen habe.Für die Heimmannschaft lief eigentlich alles nach Plan. Bis zur 22. Minute lagen sie mit 3:0 durch die Tore von Filip Sedivy, Igor Furda und erneut Sedivy in Führung. Nennenswerte Einschußmöglichkeiten für den NEV gab es bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Dominick Thum verkürzte in der 23. Minute auf Zuspiel von Alexander Zaslavski auf 3:1, als er ein Missverständnis in der Abwehr der Gastgeber nutzen konnte. Ein Rückschlag für den NEV gab es in der 30. Minute als das 4:1 für Soest fiel. Dieses Tor war für unser Team wie ein Weckruf. Anders als am Freitag wurden sie jetzt stärker. Pascal Rüwald ließ kurz danach ein Kracher los, der auf die Querlatte ging. Max Bleyer machte es kurz danach besser und lufte die Scheibe aus der Drehung, auf Vorarbeit von Sven Schiefner, zum 4:2 ins Tor. Mit einem knallharten Schlagschuß von der blauen Linie legte Sven Gotzsch schon eine Minute später nach Zuspiel von Alexander Zaslavski und Alex Wolf zum 4:3 nach. Und es solte noch besser kommen. Pascal Rüwald hatte das Visier jetzt etwas tiefer eingestellt und traf in den Winkel des Tores zum 4:4 Ausgleich. Assistent erneut Alexander Zaslavski. Das letzte Drittel hatte Torchancen auf beiden Seiten. Die erstmalige NEV Führung besorgte Sven Schiefner als er in der 59. Minute das 4:5 erzielte. Jetzt waren die ca. 20 mitgereisten Fans aus dem Häuschen und feuerten die Mannschaft noch frenetischer an als zuvor.

Die Gastgeber nahmen ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber ohne Erfolg. Als die Uhr 59:59 anzeigte schlug die Scheibe zum 4:6 ins verwaiste Tor der Gastgeber ein. Torschütze Jerome Baum. 59:59, da war doch mal etwas in Herne.

Fazit: Die Mannschaft hat trotz des Rückstandes Moral bewiesen und den Kampf angenommen. Die Youngster Dennis Nürenberg sowie Tom und Marc Sprengnöder begeisterten durch ihren Einsatzwillen. Durch die Niederlage von Lauterbach beträgt der Vorsprung jetzt wieder 7 Punkte auf Platz 9.



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