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Pikantes Duell und weitere Veränderungen

Nach den kräftezehrenden Duellen des vergangenen Wochenendes trifft es sich vielleicht ganz gut, dass die Eishockeycracks des Neusser EV am kommenden Freitag pausieren können. Zwei Tage später steht dann allerdings das nächste Duell gegen einen der „Big Five“ aus der Regionalliga auf dem Programm. Die Neuwieder Bären empfangen die Schützlinge von Trainer Boris Ackermann zum dritten Vergleich in dieser Saison, und diesmal finden sich zwei bestens bekannte Gesichter in ungewohnter Rolle wieder: Trainer Daniel Benske stand kurz vor Weihnachten noch an der Bande des NEV, während Daniel Pering noch am vergangenen Freitag das Neusser Trikot trug.
Inzwischen stehen beide in Diensten des erst 2016 gegründeten Ligarivalen und sollen ihren Teil dazu beitragen, dass die zweite Saisonhälfte erfolgreicher verläuft als im Vorjahr. Nach dem überraschenden Ausscheiden im Play-off-Viertelfinale wurden am Kader umfangreiche Umbauarbeiten vorgenommen, die beim Nachbarn aus Diez-Limburg kurzzeitig für Kopfzerbrechen sorgten. Gleich sechs Leistungsträger warben die Bären vom Rivalen ab, auch die Kontingentstellen wurden neu besetzt.
Waren die Rheinland-Pfälzer in der vergangenen Saison noch zu sehr von ihrer Paradereihe abhängig, sind sie dank der Neuverpflichtungen nun deutlich schwerer auszurechnen. Dem EC Lauterbach wurde zuletzt mit Carsten Hohmann der zweitbeste Scorer „abgeluchst“, der mit 20 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen sein dürfte. Dass die Neuwieder sportlich auf einem guten Weg sind, beweist die Tatsache, dass die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen werden konnten. Auch die Bilanz gegen den NEV ist aus Sicht der Gastgeber positiv, mit 6:2 und 5:0 konnte man beide Duelle souverän für sich entscheiden. Alleine schon deshalb ist der Tabellendritte am Sonntag klarer Favorit, doch auch die Mannschaft um Kapitän Max Bleyer konnte mit dem Sieg über den Spitzenreiter aus Diez-Limburg ein dickes Ausrufezeichen setzen. Zwar fallen Sven Schiefner und SchahabAminikia weiterhin verletzt aus, auf der Torhüterposition konnte man sich für die entscheidende Saisonphase aber noch einmal verstärken: Bereits am Sonntag feierte Bastian Jakob sein Comeback als (zweiter) Torhüter, das Trikot seiner Geburtsstadt trägt der 30-Jährige freilich schon länger. Nachdem Jakob bis 2015 für den Oberligisten Ratinger Ice Aliens zwischen den Pfosten stand, lief er zuletzt für die Zweitvertretung des NEV in der Bezirksliga auf – allerdings als Feldspieler! Mit vier Toren und zwölf Vorlagen in nur sieben Spielen zählte er kurioserweise zu den Top-20-Scorern der gesamten Liga, nun zieht es den Routinier aber wieder in gewohnte Gefilde.

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