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Wenn am kommenden Freitag um 20 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, dann geht es um weit mehr als „nur“ drei Punkte. Mit den Lauterbacher Luchsen gastiert der Tabellenneunte im Südpark, der aktuell einen Zähler Rückstand auf den NEV aufweist. Dieser hat derzeit den letzten Play-off-Platz inne und würde dies auch gerne am 18. Februar von sich behaupten, wenn die Hauptrunde der Regionalliga West endet. Es gibt aber ein Problem: Dass sich der Traum von den Play-offs für beide Kontrahenten erfüllt, ist mit einem Blick auf die Tabelle eher unwahrscheinlich, so dass dem direkten Aufeinandertreffen besondere Bedeutung zukommt – und vielleicht sogar ein vorentscheidender Charakter. Neben der Tabellensituation beweist auch ein Blick auf die bisherigen Duelle, wie eng beide Mannschaften leistungsmäßig beieinander liegen. Während Lauterbach sein Heimspiel mit 4:3 nach Verlängerung für sich entschied, jubelte der NEV bei der Revanche – und nach dramatischer Aufholjagd - über einen 5:4-Erfolg.Die neu zusammengestellte und deutlich verjüngte Mannschaft des neuen Trainers Thomas van Euw brauchte erwartungsgemäß etwas Zeit, um sich zu finden, hat sich aber inzwischen an das Niveau in der vierthöchsten Spielklasse gewöhnt. Als wichtiger Schachzug erwies sich zur Jahreswende die Verpflichtung des US-Amerikaners Robert („Bobby“) Sokol, der sich sofort als der erhoffte „Schlüsselspieler“ herausstellte. Für ihn musste der kroatische Nationalstürmer Marko Šakić den Platz räumen, der den hohen Anforderungen trotz guter Statistiken nicht gerecht wurde. Mit Sokol konnten drei der letzten sechs Spiele gewonnen werden, und das, obwohl man mit den unerwarteten Abgängen von Youngster Carsten Hohmann (Neuwied) und Routinier Emanuel Grund (Diez-Limburg) personelle Rückschläge einstecken musste. Da erweist es sich als umso wichtiger, dass der ebenfalls nachverpflichtete Deutsch-Tscheche Jan Hammerbauer voll einschlug und Top-Stürmer Benjamin Schulz nach kurzzeitiger Eishockey-Pause schnell wieder die gewohnte Form fand. Auf den NEV wartet eine schwere, aber auch äußerst reizvolle Aufgabe. Das Team um Kapitän Max Bleyer hofft auf kräftige Unterstützung der treuen Fans, um die äußerst begehrten Punkte in heimischer Halle behalten zu können.

Ganz sicher nicht einfacher wird die Herausforderung, die zwei Tage später auf dem Programm steht. Die Ratinger Ice Aliens erwarten das Neusser Team zum rheinischen Derby, das um 18 Uhr in der Eissporthalle am Sandbach beginnt. Die Außerirdischen belegen momentan den vierten Rang und haben durchaus Chancen auf eine noch bessere Platzierung, während der Verfolger aus Hamm immerhin schon sieben Zähler zurück liegt. Trainer Achim Johnigk, der Alexander Jacobs im November an der Bande ablöste, verfügt über eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft, der auch in den Play-offs eine Menge zugetraut werden darf. Der letztjährige Vizemeister und Titelträger der Saison 2015/2016 konnte in dieser Spielzeit jeden Gegner mindestens einmal bezwingen und verfügt über genügend Potenzial, in der entscheidenden Saisonphase noch „eine Schippe draufzulegen“. Während bei den Hauptkonkurrenten insbesondere die Kontingentspieler Schlüsselpositionen einnehmen, baut man in Ratingen auf überdurchschnittliche einheimische Cracks. Mit Thomas Dreischer, den Brazda-Zwillingen Tim und Tobias sowie Lorenzo Maas verfügt man beispielsweise über vier Leistungsträger, die noch in der vergangenen Saison in der Oberliga aktiv waren, auch etliche weitere Spieler sammelten reichlich Erfahrung in der dritthöchsten Spielklasse. Chancenlos ist der NEV dennoch nicht, zumindest nicht, falls das Gesetz der Serie halten sollte. Denn während man in den Heimspielen jeweils deutlich unterlag, gelang in Ratingen ein unerwarteter 4:2-Erfolg. Geht es nach den Quirinusstädtern, dann endet auch die vorerst letzte Begegnung mit einem Sieg des Gäste-Teams und einer weiteren Überraschung.

In Neuss hofft man noch auf die Rückkehr von Trainer Boris Ackermann, der bei seinem Urlaub in der Schweiz eingeschneit wurde und in Neuwied von Sebastian Geisler vertreten wurde. Aus gesundheitlichen Gründen hat sich hingegen Matthew Schwehr für eine Rückkehr in die USA entschieden, wo er sich weiter behandeln lassen möchte. Der NEV wünscht dem 25-Jährigen für seinen beruflichen, sportlichen und privaten Weg alles Gute und bedankt sich für seinen Einsatz im Neusser Trikot!




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