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Das erste Wochenende der laufenden Relegationsrunde lieferte bereits einen guten Überblick darüber, was in dieser alles möglich ist. Ein deutlicher Sieg in Troisdorf und eine ähnlich klare Niederlage in Grefrath zeigten aus Neusser Sicht auf, dass jeder Gegner schlagbar ist, man aber auch kein Team unterschätzen darf. Angesichts von nur sechs zu absolvierenden Spielen kommt jeder einzelnen Partie eine hohe Bedeutung zu. Und die Aufgaben werden nicht einfacher, wie ein Blick auf die nächsten Herausforderungen zeigt. Am kommenden Wochenende trifft der NEV zweimal auf den aktuellen Landesliga-Meister, den TuS Wiehl. Dem Heimspiel am Freitag (20 Uhr) folgt nur 21 Stunden später (Samstag, 17 Uhr) die prompte Revanche im Oberbergischen.Die „Alpha Penguins“ des TuS Wiehl lieferten sich mit dem EHC Troisdorf ein spannendes Rennen um den Meistertitel und entschieden dieses erst am letzten Spieltag für sich. Der Großteil des Kaders genoss im Nachwuchs der Kölner Haie eine hervorragende Ausbildung. Kein Wunder, dass Trainer Ralf Alberts seinem Team genügend Talent attestiert, sich mittelfristig auch in der Regionalliga zu etablieren. Die mangelnde Erfahrung seiner vielen jungen Spieler dürfte durch den Faktor „Zeit“ automatisch geheilt werden. Hilfreich dürfte dabei sein, dass man durchaus auch über einige namhafte Routiniers verfügt, und dies in allen Mannschaftsteilen. Torhüter Tim Kühlem (32), Verteidiger Andreas Czaika (34) und die Stürmer Stefan Streser (25) und Philipp Büermann (28) schnupperten schon Oberliga-Luft, Letztgenannter übrigens in der Saison 2010/2011 im Neusser Trikot. Mit dem 23-jährigen Tschechen Dominik Čeřovský haben die Penguins auch einen klassischen Torjäger in ihren Reihen, auf den die Neusser Verteidiger ein besonderes Auge werfen sollten. Weitere Erfolgsfaktoren sind die disziplinierte Spielweise – die Penguins kassierten die wenigsten Strafzeiten der Landesliga – und der große Kader, dank dem man zu einem Großteil der Spiele mit vier Reihen antritt. Dies könnte auch am kommenden Wochenende zu einem wichtigen Vorteil werden, denn bei zwei Duellen innerhalb von zwei Tagen wird es logischerweise auch auf Kondition und Schnelligkeit ankommen. Für den NEV grundsätzlich kein Problem, da man in den letzten Wochen jedoch nur selten drei komplette Reihen aufbieten konnte, ist alleine schon die Quantität ein wichtiges Thema. Am vergangenen Wochenende kamen weitere Blessuren hinzu, so dass bei mehreren Akteuren der Einsatz gegen Wiehl fraglich ist. Während Pascal Rüwald wieder ins Training eingestiegen ist, wollen Francesco Lahmer, Lorenz Schneider und Sven Gotzsch versuchen, am heutigen Donnerstag wieder zum Schläger zu greifen. Florian Fehr und Tim Dohmen stehen hingegen nicht zur Verfügung. Bei allen Personalproblemen verliert die Mannschaft von (Übergangs-)Trainer Andrej Fuchs dennoch nicht ihr Ziel aus den Augen und möchte beide Partien für sich entscheiden, um den nächsten Schritt zum Klassenerhalt zu machen.



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