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ERGEBNIS ZU HOCH

Die Kabine des Neusser EV war in Lauterbach sehr übersichtlich. Mit nur 11 Feldspielern und 2 Torhütern waren die Vorzeichen nicht gerade positiv. Das Ergebnis mit 6:3 für die Gastgeber spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder.

Von Beginn an entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Der NEV nahm sofort das Heft in die Hand, selbst in der recht frühen Unterzahl aufgrund eines Wechselfehlers. Kurz nach Ablauf der Strafzeit brachte der in Moskau geborene Nikolai Varianov die Luchse in Führung. Das Heimteam kam jetzt gut ins Spiel und 65 Sekunden später erhöhte Daniel Knieling nach Vorlage von Jiri Charousek und Varianov auf 2:0. Ein Tor was im Vorfeld nicht korrekt war, da Sekunden vorher ein NEV Spieler gefoult wurde. Auch Co-Trainer Udo Tursas, ehemaliger DEL-Schiedsrichter sah hier ein klares Foulspiel. Das Konzept des NEV war damit schon nach knapp sechs gespielten Minuten zerstört. Die erste Großchance für den NEV gab es in der achten Minute. Nachdem eine doppelte Überzahl nicht genutzt werden konnte, verkürzte Francesco Lahmer in der 15. Minute durch eine schöne Einzelleistung auf 2:1. 22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels legten die Luchse mit dem 3:1 durch ihren tschechischen Verteidiger Michal Zizka in Überzahl nach.
In der 28. Minute gab es einen Scheibenverlust im eigenen Drittel des NEV und der schon in der Tschechischen Extraliga tätige Jiri Charousek netzte die Scheibe nach Vorlage von Varianov zum 4:1 ein. Der NEV lief sich bei seinen Angriffsbemühungen immer wieder an der Abwehr der Gastgeber fest. In der 38. Minute wurde Pascal Rüwald auf der linken Seite freigespielt. Der fackelte nicht lange und brachte sein Team mit seinem Tor wieder auf Schlagdistanz.

Mit Beginn des letzten Drittels waren auch die jetzt angekommenen Neusser Fans in der Halle und feuerten ihr Team an. Das Team nahm die Unterstützung dankend an, und machte Druck auf das Lauterbacher Tor. Die Belohnung erfolgte sehr schnell als Max Stein im Nachschuß das 4:3 in der 45. Minute erzielen konnte. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft aber es sollte nicht sein. Wie sagte doch schon Fussballweltmeister Andi Brehme: " Zuerst hatten wir kein Glück und hinterher kam noch Pech dazu ".

So konnten die Luchse bei einem Konter in der 55. Minute das 5:3 durch Knieling erzielen. Der gleiche Spieler erzielte sieben Sekunden vor Schuß das 6:3 in das leere Tor des NEV.
Boris Ackermann war natürlich nicht zufrieden. Bei der Pressekonferenz sagte er: Ich bin Bad Nauheimer und wollte hier in Lauterbach nicht verlieren. Lauterbach hat dizipliniert gespielt und gut verteidigt. Mir haben heute 9 Spieler gefehlt. Der kleine Kader hat aber gut gekämpft und auch die verletzten Spieler haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Fazit: Um das Wochenende trotz allem positiv zu gestalten, muß heute im Südpark ein Sieg eingefahren werden. Was singen die Fans des NEV: Auf gehts Neuss kämpfen und siegen.

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