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VERDIENTER AUSWÄRTSSIEG

Endlich hat es geklappt. So haben Trainer und Mannschaft den Sieg in Lauterbach genossen. War das Team in Soest eine Woche zuvor schon nah am Punktgewinn war der 6:4 Sieg Balsam auf die Seele.

16 Spieler hatten die lange Reise nach Lauterbach angetreten und jeder wusste um die Bedeutung dieses sogenannten 6-Punkte-Spieles.

Das erste Drittel war wie ein Déja-vu zum letzten Spiel bei den Luchsen. Eine Strafzeit gegen unseren NEV wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, Unterzahl -- und das 1:0 für die Gastgeber durch einen strammen Schuß von der Seite. Torschütze Nikolai Varianov wie schon im letzten Spiel. In der 15. Minute erhöhten die Luchse auf 2:0 durch Niels Hilgenberg. Timon Busse, Vorlage Andre Nelleßen verkürzte in der 18. Minute auf 2:1. Mit diesem Spielstand ging es wie im ersten Spiel ins zweite Drittel.
Der von Verletzungen geplagte Kader mußte jetzt auch noch auf Sven Schiefner verzichten, der einen Cut am Knie erlitt und von Co-Trainer Udo Tursas ins Krankenhaus gefahren werden mußte. Zu allem Überfluss erhielt Schahab Aminikia eine 5 plus Spieldauer was eine fünfminütige Unterzahl für den NEV bedeutete. Ab diesem Moment wurde die Mannschaft immer stärker und kämpfte für die beiden nicht mehr am Spiel teilnehmenden Kameraden. Thorben Beeg erzielte den wichtigen Ausgleichstreffer nach Vorlage von Andre Nelleßen und David Bineschpayouh in der 27. Minute in Unterzahl. Lauterbach ging durch Varianov in der gleichen Minute noch einmal in Führung. Die Schiedsrichter machten einen guten Job und erkannten auch eine "Schwalbe" eines Luchses. Der erneute Ausgleich dann in der 31. Minute durch einen Schlagschuß von Andre Nelleßen, Assistenten Timothy Tanke und Thorben Beeg. Für die Tore des NEV war dann David Bineschpayouh zuständig. Er schoß die erstmalige Führung zum 3:4 in der 38. Minute heraus. Vorlagengeber Alex Wolf und Paul Gebel.

Neuss wurde jetzt noch stärker und David erhöhte auf 3:5 in der 49. Minute. Lauterbach war jetzt angeschlagen und kam nur noch zu Entlastungsangriffen. Jiri Charousek machte es noch einmal mit seinem Treffer zum 4:5 spannend. Plötzlich war auch die Halle wieder da, sie war natürlich nie weg, aber die heimischen Fans witterten noch einmal Morgenluft.

Die Gastgeber nahmen ihren Torhüter vom Eis und David machte 11 Sekunden vor Schluß mit seinem dritten Treffer den Deckel drauf. Vorlage von Timothy Tanke und Andre Nelleßen.
Boris Ackermann war mit seinen Jungs zufrieden. Wie sagte er doch vor einigen Wochen: "Ich bin Bad Nauheimer und will hier nicht verlieren". Die Mannschaft hatte ihn verstanden.

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