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Mannschaft der Stunde gegen Top-Teams der Liga

Drei Spiele – drei Siege. Die zweite Hälfte des dreiwöchigen Neusser „Road Trips“ hat so richtig Spaß gemacht! Was spricht also dagegen, anlässlich der Rückkehr in den heimischen Südpark genau dort weiterzumachen, wo man zuletzt aufgehört hat? Höchstens die Gegner, aber die haben es in sich. Am kommenden Wochenende stehen Duelle gegen das überragende Spitzen-Duo der Regionalliga West auf dem Programm.

Spitzenreiter gibt sich die Ehre
Wenn am kommenden Freitag (20 Uhr) die Neuwieder Bären in Neuss gastieren, dann kommt es zu einem Wiedersehen mit zahlreichen alten Bekannten. Mit Jendrik Allendorf, Frederic Hellmann, Dennis Appelhans, Alexander Richter und Daniel Pering kehren fünf Spieler an ihre alte Wirkungsstätte zurück, gleiches gilt für Trainer Daniel Benske. Kaffee und Kuchen werden hingegen wohl kaum serviert, das zeigt schon ein Blick auf die Tabelle. Aktuell belegen die Deichstädter den „Platz an der Sonne“, einzig die artverwandten Eisbären aus Hamm sind in der Lage, Schritt zu halten. Der Erfolg unserer Gäste ist schnell erklärt: Der Großteil der letztjährigen Leistungsträger konnte gehalten werden, darüber hinaus bewies man bei den Neuverpflichtungen ein glückliches Händchen. Zwar verfügen die Bären mit 19 Feldspielern und vier Torhütern über einen verhältnismäßig kleinen Kader, die Qualität spricht aber für sich. Aus einer ganzen Reihe überdurchschnittlicher Akteure ragen derzeit die Kontingentspieler Jamieson und Brabec heraus, die die Plätze eins und drei der Regionalliga-Scorerwertung belegen. Die Folge sind 12 Siege aus 14 Spielen, davon ein 6:0-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen mit dem NEV.

Neue Trikots und Gutschein-Aktion des Rheinpark-Centers Die Neusser Kufencracks werden bei der Revanche am Freitag in neuen Trikots auflaufen, zudem verteilt das Rheinpark-Center Neuss, dessen Logo zukünftig die NEV-Brust ziert, 100 Gutscheine im Wert von jeweils 5 Euro unter den Zuschauern. Es gibt also einige gute Gründe, nach der dreiwöchigen Heimspiel-Pause wieder in den Südpark zu kommen.

Keine halben Sachen
Wenn man sich schon mit den ganz Großen der Liga messen möchte, dann macht es durchaus Sinn, nach dem Spitzenreiter auch dessen derzeit einzigen Verfolger herauszufordern. Zwei Tage nach dem Duell mit den Neuwieder Bären gastiert das Team um Kapitän Francesco Lahmer bei den Hammer Eisbären, die den zweiten Teil des derzeit überragenden Spitzenduos bilden. Mit nur einer Niederlage aus 12 Spielen stellen die Westfalen sogar den „inoffiziellen Tabellenführer“ dar, liegen sie doch nur wegen der geringeren Zahl an absolvierten Spielen auf Rang zwei. Warum es bisher nur den Neuwieder Bären gelungen ist, die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja zu bezwingen, wurde bereits beim ersten Duell mit dem NEV deutlich. Ähnlich wie schon vor zwei Jahren, als sie Meister der Regionalliga West wurden, üben die Eisbären mit drei gleich starken Reihen Druck auf ihren Gegner aus. So ist es auch kaum verwunderlich, dass man im Gegenzug die mit Abstand wenigsten Gegentore zuließ, seltener als zwei Mal im Durchschnitt muss das Torhüterduo May/Dräger hinter sich greifen. Eine Angriffsfläche sieht also anders aus, und dennoch gibt es für die Quirinusstädter keinen Grund, sich am Sonntag (18:30 Uhr) zu verstecken. Beim 2:4 im ersten Duell schlug sich der NEV durchaus achtbar, und es wäre nicht das erste Mal, wenn man in der HeLiNet-Eissportarena für eine faustdicke Überraschung sorgen würde.

NEV kann befreit aufspielen
Nach der jüngsten Erfolgsserie ist die Stimmung im Team logischerweise hervorragend, und auch wenn noch nicht sicher ist, ob man am Wochenende mit drei Reihen agieren kann, blickt Trainer Boris Ackermann optimistisch auf die schweren Aufgaben. „Wir wollen den Elan aus den letzten Spielen mitnehmen und schauen, was geht“, bleibt der Neusser Übungsleiter angesichts des derzeit beruhigenden Punkte-Polsters auf Platz neun gelassen. Sehr zufrieden zeigt sich Ackermann mit der Zusammenarbeit im Trainerteam. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen wurde er am Sonntag von Co-Trainer Udo Tursas vertreten, der aus Ratingen einen überraschenden 3:2-Sieg mitbrachte. „Unsere kontinuierliche Arbeit zahlt sich aus, wir lassen uns auch nicht von gelegentlichen Rückschlägen aus der Bahn werfen.“ Obwohl seine Schützlinge in den kommenden Partien mehr denn je krasser Außenseiter sind, will Ackermann die „Bärenjagd“ nicht schon vor deren Beginn abblasen.

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