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Halbzeit in der Regionalliga West – Neusser Revanchegelüste

18 Spiele hat der Neusser EV in der Saison 2018/2019 absolviert, Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Auch wenn das offizielle Saisonziel der Klassenerhalt war und ist, hat sich die Mannschaft mit 18 Punkten eine sehr gute Ausgangsposition für den Kampf um die Play-off-Plätze erkämpft. Eine beachtliche Leistung, zumal man bereits seit Beginn der Meisterschaft mit andauerndem Verletzungspech zu kämpfen hat. Mit André Schroll, Lorenz Schneider und Jerome Baum stehen drei Langzeitverletzte weiterhin nicht zur Verfügung, bei den beiden Letztgenannten hofft man jedoch auf ein Comeback rund um die Jahreswende. Bis dahin möchte das Team des Trainergespanns Ackermann/Tursas das Punktekonto konsequent ausbauen.
Wochenend-Kurzarbeit für den NEV
Am kommenden Wochenende haben die Quirinusstädter allerdings nur einmal die Gelegenheit, den achten Tabellenplatz nach unten abzusichern. Dank des spielfreien Sonntags kann sich die Mannschaft ganz auf das Freitags-Heimspiel gegen die Soester EG konzentrieren. Die bisherigen Duelle gegen die „Bördeindianer“ boten reichlich Spektakel. Konnte der NEV den Meisterschaftsauftakt noch mit 4:1 für sich entscheiden, so revanchierte sich Soest beim zweiten Aufeinandertreffen mit 7:6 – eine Partie mit außergewöhnlichem Verlauf. Neuss lag bereits mit 1:5 zurück, startete dann eine furiose Aufholjagd und verlor das Spiel in den letzten beiden Minuten dann doch noch. Ein Schicksal, das der NEV mit dem Großteil der Liga-Konkurrenz teilt, konnte doch nur das Spitzenduo aus Hamm und Neuwied seine Gastspiele bei den Westfalen siegreich gestalten. Die Folge: Das Team von Trainer Dieter Brüggemann belegt aktuell Platz fünf und hat es sich zwischen so namhaften Gegnern wie Diez-Limburg und Ratingen „bequem gemacht“. Immer wieder gelingt es den Bördeindianern, gut ausgebildete Spieler aus der Region, insbesondere vom Kooperationspartner aus Iserlohn, für sich zu gewinnen. Mit Martin Beneš und Martin Juríček verfügt man über zwei starke Kontingentspieler, auch Igor Furda zählt mit seinen 41 Jahren immer noch zu den besten Scorern der Liga.

Trainerduo liegt flach
„Soest erkämpft sich immer wieder überraschende Erfolge“, weiß Boris Ackermann, dass seine Mannschaft am Freitag eine harte Nuss zu knacken hat. Bei der Vorbereitung auf die Partie musste Ackermann aber ebenso passen, wie Co-Trainer Udo Tursas, beide lagen erkältungsbedingt flach. „Kein Problem, Lorenz Schneider hat das Training geleitet, die Jungs bereiten sich gewissenhaft auf das Spiel vor“, macht sich Ackermann keine Sorgen, zumal die Motivation nach der äußerst unglücklichen Niederlage beim letzten Aufeinandertreffen hoch ist. Aller Voraussicht nach stehen wieder drei komplette Reihen zur Verfügung, wenn am Freitag um 20 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird.
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