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VERDIENTER PUNKTGEWINN IN DINSLAKEN

Durch das 6:5 in Dinslaken nach Verlängerung nimmt der NEV einen Punkt aus Dinslaken mit. Ein völlig verdienter Punkt nach den zuletzt gezeigten guten Leistungen. Beide Teams konnten vor 172 Zuschauern mit jeweils 18 Spielern antreten. Für den beruflich verhinderten Ken Passmann stand Patrick Fücker im Tor und machte sein bestes Spiel für den NEV.

Die Kobras gingen in Überzahl durch Jesse Parker in der achten Minute in Führung, als ein Bully vor dem Tor von Patrick Fücker verloren ging. Direkt im Gegenzug lag nach einem Alleingang der Ausgleichstreffer für den NEV in der Luft, was Dinslaken Goalie Marvin Frenzel zu verhindern wusste. In der 14. Minute erhöhten die Gastgeber auf 2:0 durch Stefan Dreyer, als die Scheibe unglücklich abgefälscht wurde.
Der verdiente Ausgleichstreffer für Neuss fiel in der 23. Minute durch die jungen Wilden. Torschütze Max Stein nach Vorlage von Jaime Lindt und Timon Busse. Die Freude über den Anschlußtreffer hielt nicht lange. Der Kanadier Andrew Harrison stellte mit dem 3:1 den zwei Tore Vorsprung in der 25. Minute wieder her. Der NEV erspielte sich danach mehrere Torchancen, mußte aber auf den Treffer bis zur 38. Minute warten. Torschütze Jerome Baum in Überzahl, Vorlage Thorben Beeg und Sven Schiefner. Wie schon zuvor war die Freude nur kurz und Leon Taraschewski stellte die Anzeigetafel nur 48 Sekunden später auf 4:2.

Wie schon vor Wochenfrist war das letzte Drittel wieder turbulent. Der Kanadier Jesse Parker erhöhte mit seinem zweiten Tor auf 5:2 in der 45. Minute. Die Mehrheit der Zuschauer dachten die Partie sei gelaufen, wurden aber durch das 5:3 von Kapitän Francesco Lahmer wieder in Spannung versetzt, Assistenten David Bineschpayouh und Lorenz Schneider. Neuss war jetzt das bessere Team und machte Druck auf das Tor der Kobras. Thorben Beeg machte 139 Sekunden vor Schluß der Partie mit seinem Tor zum 5:4 die Tür für einen Punktgewinn wieder auf. Jerome Baum und Timothy Tanke an seiner alten Wirkungsstätte waren die Assistenten. Das NEV Trainergespann Ackermann/Tursas setzte jetzt alles auf eine Karte und nahmen Goalie Patrick Fücker vom Eis. Die Massnahme hatte schon 37 Sekunden später Erfolg. Gerrit Ackers und Timothy Tanke tauchten alleine vor dem Tor der Kobras auf und Gerrit machte den Ausgleich.

In der anschließenden Verlängerung war erneut Jesse Parker in der 62. Minute zum dritten Mal beim Torabschluß erfolgreich.

Beide Trainer, Milan Vanek und Udo Tursas waren sich bei der Pressekonferenz einig, dass die Kontigentspieler aus Kanada für den Sieg ausschlaggebend waren. Die beiden waren an fünf der sechs Tore beteiligt.

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