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HAMM ALLES ABVERLANGT

Auch in Spiel 3 gegen den großen Favoriten aus Hamm hat die Mannschaft ein tolles Spiel abgeliefert. Bis zur 53. Minute war das Team mit nur einem Tor Rückstand immer in Schlagdistanz. Am Ende gewannen die Eisbären mit 7:4 und zogen mit dem dritten Sieg ins Halbfinale ein.

Das Spiel begann unglücklich für den NEV mit einem Eigentor, was es im Eishockey ja eigentlich nicht gibt. Eine abgewehrte Scheibe sprang von Dennis Nürenberg in der fünften Minute ins Neusser Tor. Den Ausgleich besorgte Holger Schrills in Überzahl spielend nach Vorlage von Timothy Tanke und Sven Schiffner in der 14. Minute. Auch das 2:1 für das Heimteam durch einen Penalty von Kevin Orendorz steckte die Mannschaft gut weg. Der NEV verlor nie den Mut und tauchte immer wieder vor dem Tor der Eisbären auf.
Kalt erwischt wurde das Team 32 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels, erneut durch Kevin Orendorz mit dem 3:1. Wie wertvoll Holger Schrills für die Mannschaft ist, zeigte er mit seinem Anschlusstreffer in der 25. Minute. Vorlage Jerome Baum und Timothy Tanke. Und es kam noch besser. David Bineschpayou erzielte schon eine Minute später den verdienten Ausgleich. Seine Assistenten Dominick Thum und Lorenz Schneider. Das 3:3 hatte bis zur 34. Minute Bestand. Die Eisbären konnten sich die Führung in Überzahl durch Kevin Thau zurückholen und das Scoreboard auf 4:3 stellen. Ebenfalls in Überzahl erhöhte Michal Spacek in der 43. Minute auf 5:3. Nach einigen guten Torchancen erzielte Dominick Thum in der 53. Minute den Anschlusstreffer. Assistenten Pascal Rüwald und David Bineschpayou. Zweimal waren danach noch die Eisbären durch Thomas Lichnovsky und Kevin Orendorz zum Endstand erfolgreich. Ausschlaggebend war erneut die Top-Reihe der Gastgeber die für sechs Tore verantwortlich war.

Bei der Pressekonferenz lobte Boris Ackermann sein Team für die guten gezeigten Leistungen in Spiel 2 und 3. Im Spiel 1 waren wir einfach nicht da. Wir hatten eine sehr anstrengende Saison. Auch Ralf Hoja, Coach der Hammer Eisbären lobte die gute taktische Spielweise des NEV. "Der NEV hat uns heute zum äußersten gebracht", war sein Tenor.

Aber es gibt auch einen dicken Wehrmutstropfen:
Boris Ackermann teilte seinem Team in der Kabine in einer emotionalen Ansprache mit, dass er aufgrund seiner beruflichen Veränderung nicht mehr als Trainer der 1. Mannschaft zur Verfügung stehen kann. Vorstandsvorsitzender Andreas Schrills und sein Vize Sven Klein waren hierüber schon informiert und bedanken sich bei Boris für sein Engament und die gute Zusammenarbeit. Gerne hätten alle Beteiligten die Mannschaft unter seiner Führung weiterentwickelt. Die Türen stehen für ihn immer offen. Da die Situation nicht unbekannt war, wurden bereits lockere Gespräche mit in Frage kommenden Nachfolgern geführt.

Alles Gute Bo.

Auch Alex Wolf wird den NEV ebenfalls aus beruflichen Gründen verlassen. Seit der Saison 2014/15 gehörte er zum Kader der Mannschaft. Er wird künftig in Hessen tätig sein. Jerome Baum und Sven Schiefner haben ebenfalls ihren Abschied verkündet. Auch ihnen wünscht der NEV alles Gute und Gesundheit für Ihre Zukunft.

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