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NEV überzeugt beim „Europapokal“-Auftakt

Beim ersten Auftritt im Rahmen des Inter Regio Cups schlug sich das Team aus der Quirinusstadt mehr als achtbar. Beim niederländischen Vizemeister UNIS Flyers Heerenveen kratzte der als klarer Außenseiter angetretene NEV an einem Punktgewinn und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen.

Auf Neusser Seite war man bereits vor der Partie gewarnt, denn die Gastgeber hatten in der Vorbereitung drei Spiele gegen Regionalligisten bestritten und alle gewonnen – davon zwei gegen den aktuellen Meister aus Herford. Dementsprechend setzte man wie schon gegen Neuwied auf eine stabile Defensive, aus der heraus gefährliche Konter gefahren werden sollten. Ein Konzept, das im ersten Drittel aufging, denn trotz druckvollen Auftakts der Flyers konnte man sich immer wieder befreien und gute Torchancen erarbeiten. So war der Neusser Führungstreffer durch Sergejs Piskunovs (11.) gar nicht einmal unverdient, bei weiteren Möglichkeiten verhinderte Heerenveens Torhüter Jorrit Vos gar einen höheren Rückstand, beispielsweise bei einem Alleingang von Timothy Tanke kurz vor der Pausensirene. Im zweiten Abschnitt wendete sich das Blatt, denn nun bewiesen die Gastgeber ihre bereits in den vorherigen Spielen gezeigte Frühform. Ronald Wurm besorgte in der 25. Minute den Ausgleich, Jasper Nordemann (29.) und Pippo Limnell Finocchiaro (36., Überzahl) legten weitere Treffer nach. Als Flyers-Neuzugang Trevor Petersen zu Beginn des letzten Drittels zum 4:1 traf, sah das schon sehr nach der Vorentscheidung aus. Doch das Neusser Team bewies Moral und Kampfgeist, David Bineschpayouh und Doppellizenzspieler Stefan Traut vom Kooperationspartner aus Krefeld brachten den NEV zurück ins Spiel. Auch wenn der verdiente Lohn in Form des Ausgleichs nicht mehr gelang, konnte man auf Neusser Seite mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein.

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