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Auf der Autobahn ins neue Jahr

Mit dem ersten Sieg in der Regionalliga West fand das Jahr 2019 einen versöhnlichen Abschluss. Nach zahlreichen knappen und unglücklichen Niederlagen belohnte sich das im Inter Regio Cup durchaus erfolgreiche Team des Trainergespanns Benske/Tursas nun auch in der heimischen Meisterschaft für seine Mühen. Während die Vorrunde in drei Wochen endet, steht am kommenden Sonntag der letzte Neusser Auftritt auf dem lieb gewonnenen internationalen Parkett an. Bei den beiden ersten Aufgaben des neuen Jahres treten die Quirinusstädter in fremden Hallen an.

Ice Dragons trotzen Verletzungsproblemen
Am kommenden Freitag (20:30 Uhr) sind die Neusser beim aktuellen Regionalliga-Meister zu Gast. Der Herforder EV belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz und zählt erneut zu den Favoriten im Titelkampf. Trainer Jeff Job hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er sein Team stets zum entscheidenden Zeitpunkt in Topform bringt. Dafür spricht auch, dass mit dem lange Zeit verletzten Killian Hutt ein Ausnahmestürmer der Liga wieder eingreifen kann, wobei die Ice Dragons phasenweise auf mehrere Leistungsträger verzichten mussten. Die personelle Lage hat sich nun gebessert, die Qualität in der Liga jedoch auch. Aus dem Dauer-Duell mit den Hammer Eisbären ist inzwischen ein Vierkampf geworden, da neben dem Spitzenreiter aus Diez-Limburg auch die Neuwieder Bären munter in der Spitzengruppe mitmischen.
Nach einer deutlichen 1:6-Niederlage beim ersten Aufeinandertreffen mit den Ostwestfalen konnten die Neusser bei den folgenden Duellen durchaus auf Augenhöhe mithalten. Zweimal 5:3 hieß es letztendlich, mit etwas mehr Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen. Am Freitag kommt es nun zum vorerst letzten Kräftevergleich, da sich die Wege beider Teams in drei Wochen trennen werden. Während sich die Herforder in der Zwischenrunde eine gute Ausgangsposition für die Playoffs erkämpfen wollen, nehmen die Neusser die Herausforderung in der Relegationsrunde an, in der sie den Klassenerhalt sichern wollen.

Noch einmal „NEV international“
Der neu geschaffene Inter Regio Cup dürfte nicht nur aus Neusser Sicht eine deutliche Bereicherung darstellen. Ursprünglich aus der Not heraus geboren, zeigte sich, dass der Wettkampf mit den besten Teams aus Belgien und der Niederlage trotz zum Teil weiter Wege sportlich sehr attraktiv ist. Nach zwei Siegen aus fünf Spielen steht für den NEV am kommenden Sonntag (17:45 Uhr) der letzte Auftritt auf dem Programm. Gastgeber ist mit den Nijmegen Devils ein mit hohen Ansprüchen gestartetes Team, das im bisherigen Saisonverlauf nicht immer den Erwartungen gerecht wurde. In der heimischen BeNe League belegt man den derzeit den siebten Tabellenplatz, während im stark besetzten Inter Regio Cup Platz 10 zu Buche steht. Im Westen Deutschlands bestens bekannt sind neben Trainer Frank Gentges auch die Stürmer Levi Houkes und Nick de Jong, mit Evo Suurhoff und Kai Willems stehen zwei aktuelle niederländische Nationalspieler in Reihen der Devils. Besondere Beachtung verdienen neben Topscorer Jeffrey Melissant auch der Kanadier Braden Eden sowie die Slowaken Oliver Pataky und Jan Jarabek. Letztgenannter wurde neu verpflichtet, um der Defensive weitere Stabilität zu verleihen. Mit dem Erreichen des niederländischen Pokalfinals gegen Heerenveen feierte man bereits einen ersten Erfolg, der nach zehn Meistertiteln in der Vergangenheit die Möglichkeit bietet, auch diese Saison mit einem Trophäengewinn zu beenden.

Niederlage in Geleen kein Beinbruch
Auch wenn die personell stark dezimierten Neusser in Geleen eine der wenigen deutlichen Niederlagen einsteckten, betont Trainer Daniel Benske das Positive. „Nach sehr gutem ersten Drittel sind wir im mittleren Abschnitt unter die Räder gekommen. Wie sich das Team danach präsentiert hat, zeigt, dass die Moral auch nach einigen unglücklichen und knappen Niederlagen weiterhin intakt ist“, spielt Benske auf das mit 2:1 gewonnene letzte Drittel an. „Wir werden weiterhin konzentriert weiterspielen, damit wir zu Beginn der kommenden Relegationsrunde voll im Rhythmus sind. Durch die ganzen Feiertage hatten wir mangels freier Eiszeiten leider kaum Trainingsmöglichkeiten, konnten aber immerhin etwas regenerieren.“

Wie schon am vergangenen Wochenende wird man erneut mit einem kleinen Kader auskommen müssen, wobei Benske hofft, am Sonntag wieder mit drei Reihen agieren zu können.

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