1. Mannschaft

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KLEINER KADER MIT GROSSEM KAMPF

Im einzigen Spiel am Wochenende gegen die Hammer Eisbären , gab es eine knappe 6:4 Niederlage erst in den letzten Minuten. Die Gastgeber starteten vehement ins Spiel, um die 0:6 Niederlage vom Freitag gegen Diez-Limburg vergessen zu lassen. Mit einem verdeckten Schlagschuss in der vierten Minute durch Jonas Hoppe ging der Matchplan auch auf.
Allen 608 Zuschauern stockte kurz danach der Atem. Max Bleyer wurde hart gegen die Bande gecheckt und lag regungslos auf dem Eis. Die Zuschauern waren froh, als er nach kurzer Behandlungspause wieder auf den eigenen Beinen stehen konnte. Linesman Maris Kruminsch gilt hier ein Sonderlob, denn er erkannte sofort die besondere Situation.
In der 15. Minute erhöhten die Eisbären auf 2:0 durch einen Alleingang von Kevin Orendorz. Eine Strafzeit gegen die Eisbären nützte der NEV in der 16. Minute zum Anschlusstreffer durch Marc Sprengnöder auf Zuspiel von David Bineschpayouh. Die Eisbären waren weiter spielbestimmend und erzielten nur 14 Sekunden vor Drittelende durch Kevin Thai das 3:1.
Im zweiten Drittel könnte der NEV, gestützt auf eine gute Torwartleistung von Ken Passmann immer wieder Nadelstiche setzen. Marc Sprengnöder erzielte wie ein Routinier das 3:2 in der 31. Minute, als er die Abwehr der Eisbären alleine düpierte. Assistenten Paul Gebel und Alex Richter. Es gab noch weitere gute Möglichkeiten die leider nicht genutzt wurden. Ein unglücklicher Treffer war das 4:2 für Hamm als die Scheibe von Paul Gebel abprallte und in der 36. Minute ins Tor trudelte.
Der vermeintliche Anschlusstreffer wurde von dem Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. Die Scheibe war bereits bevor der NEV Spieler gefoult wurde im Tor der Gastgeber. Entscheidung aber Strafzeit Hamm und kein Tor. Das 4:3 fiel aber trotzdem durch einen scharfen Schuß von Max Bleyer in der 44. Minute nach Zuspiel von David Bineschpayouh und Francesco Lahmer. Der NEV witterte jetzt Morgenluft und in der 51. Minute war der Ausgleich fällig. Torschütze Alex Richter auf Zuspiel von Max Bleyer.
Eisbären Coach Ralf Hoja stellte jetzt auf zwei Reihen um und der kleine NEV-Kader mit nur 12 Feldspielern musste dem hohen Tempo durch zwei weitere Tore der Gastgeber in der 55. Und 59. Minute Tribut zollen.
Gekämpft hat das Team aber bis zur letzten Sekunde. Wie sagte Ralf Hoja bei der Pressekonferenz: "Neuss tut mir heute leid".

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