Spielbericht

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Punkte im Heimspiel gegen die Bären aus Neuwied hatte niemand erwartet. Hatte der Gast doch schon vor einer Woche beim Meister in Hamm seine Visitenkarte mit einem 5:2 Auswärtssieg abgegeben.

Erstaunlich daher der Beginn des NEV. Druckvoll und mit zwei guten Einschußmöglichkeiten zollte man dem stark besetzten Gästekader keinen Respekt. Die erste gefährliche Situation der Bären erst in der 5. Minute. Durch einen starken Safe von Ken Passmann in der 12. Minute verblieb es beim 0:0. In der 14. Minute das 0:1 durch Michael Jamieson aus dem Gewühl heraus vor dem NEV Tor.

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Es war der erwartete schwere Gang im ersten Spiel der Saison gegen die EG Diez-Limburg. Die Mannschaft lieferte ein gutes Spiel ab und unterlag mit 5:3 einem Gegner den man wohl oder übel zu den Favoriten in dieser Saison zählen muss.

193 Zuschauer, unter ihnen etliche Fans aus Neuss wollten sich die erste Partie der Saison nicht entgehen lassen. Die mitgereisten Fans unterstützten ihr Team lautstark und hatten schon in der dritten Minute Grund zum Jubeln. Neuzugang Alexander Zaslavski aus Herne netzte auf Vorlage von Tim Dohmen zum 0:1 ein. Eine weitere gute Einschußmöglichkeit bot sich in der achten Minute, wurde aber leider nicht genutzt. Ein glänzend aufgelegter Ken Passmann im Tor des NEV war ein sicherer Rückhalt für sein Team und entschärfte alle Schüsse auf das Tor. Auch die erste Unterzahl nach 9 Minuten wurde schadlos überstanden. Der Ausgleich für die Gastgeber bei der nächsten Unterzahl als der Torschütze zum 0:1 auf der Strafbank saß. Ein knallharter Schuß von Marc Hemmerich kurz hinter der blauen Linie schlug im Neusser Tor ein. Ein Riesensafe von Ken Passmann in der 18. Minute bei einem Alleingang verhinderte die Führung der Gastgeber. Etwas überraschend die erneute Führung des NEV in der 19. Minute als Torhüter Steve Themm einen eher harmlosen Schuß von Jaime Lindt passieren lassen mußte.

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Aus im Halbfinale --Saisonziel übertroffen. Wie sagte jemand so schön nach dem Spiel in Hamm: "Die Mannschaft hat in Lauterbach ihr Meisterstück abgeliefert". Danach gegen eine Mannschaft wie die Hammer Eisbären ausgeschieden zu sein ist wahrlich keine Schande. So standen z.B. am Freitag in Neuss 10 Spieler auf Neusser Seite auf dem Eis die in Neuss das Eishockeyspielen erlernt haben, bei den Eisbären waren es nur derer drei. Das sind zwei unterschiedliche Welten. Deutlicher kann das Motto in Neuss -- Wir sind Neuss, Wir sind ein Verein --nicht dargestellt werden.

Im Heimspiel konnte das Team nicht an die vielen guten Leistungen der Saison anknüpfen. Nachdem Kevin Thau seine Mannen im ersten Drittel mit 2 Toren in Führung gebracht hatte, ging das zweite Drittel mit 1:5 total in die Hose. Lediglich David Bineschpayouh konnte in diesem Abschnitt für sein Team treffen. Im letzten Drittel gelang Kapitän Holger Schrills noch eine Ergebniskosmetik mit dem Treffer zum 2:7. Das Trainergespann Andrej Fuchs/Daniel Benske war mit den gezeigten Leistungen in der Defensive nicht einverstanden. Auch einige gute Torchancen wurden liegen gelassen.

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7:1 im ersten Playoff Halbfinale spricht eine deutliche Sprache. Aber auch eine Niederlage mit nur einem Tor Unterschied hat in den Playoffs die gleiche Bedeutung. Woran hat es gelegen? Der Ausfall von Balazs Peter und Daniel Pering konnte nicht kompensiert werden. Dadurch bedingt spielte kein Block in der eingespielten Formation. Die Hammer Eisbären waren von Beginn an hellwach und sind die personell stärkste besetzte Mannschaft der Liga.

Nur das erste Drittel konnte vom Ergebnis ausgeglichen gestaltet werden. Das 1:0 für die Gastgeber fiel in der 6. Minute. Ein sehr unglücklicher Treffer als Mike Köhler unfreiwillig zum Assist für Michel Maaßen wurde. In der 12. Minute konnte Thimo Dietrich durch eine schöne Einzelleistung das 1:1 erzielen. Damit war das Pulver an diesem Abend trotz aller Bemühungen leider schon verschossen.
Die beiden folgenden Drittel bestimmten die Hammer Eisbären und schlossen diese jeweils mit 3:0 ab. Der NEV kam aufgrund der schon genannten Gründen nur zu Einzelaktionen.

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Die Eisbären gewinnen Spiel 1 im Halbfinale deutlich mit 7-1

Auch wenn das Ergebnis ein wenig zu hoch ausfiel, wie beide Trainer nach dem Spiel anmerkten, so waren die Hammer den Neusser an diesem Abend in fast allen Belangen überlegen.
Sie wirkten entschlossen,hellwach und leisteten sich nur einen Fehler- den, der zum 1-1 durch Thimo Dietrich führte, der seine technischen Finesse zeigte und den Hammer Torwart in der achten Minute überwand.

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Als der Neusser EV vor der Saison --zumindest in der Kabine-- einen Platz unter den letzten vier als internes Ziel ausgegeben habt, fühlten sich wohl nur kühne Optimisten zur Zustimmung berufen. Zu sehr war man in der Vergangenheit schließlich gebranntmarkt. Jetzt, durch den Sieg im dritten Spiel in Lauterbach mit 5:6 nach Penaltyschießen, dieses Ziel erreicht zu haben, verdient den höchsten Respekt gegenüber der Mannschaft. --Diesen Moment muss man einfach genießen In Lauterbach trat die Mannschaft bis auf zwei Ausfälle wieder komplett an. Nur Sascha Drehmann und Alex Richter mussten passen. Die Luchse traten mit 19 Spielern an und es entwickelte sich im ersten Drittel ein Spiel in dem kein Team einen Fehler machen wollte. In die leichte Überlegenheit der Luchse fiel das 0:1 für den NEV durch Max Bleyer, Vorarbeit Balazs Peter, in der siebten Minute. Der Ausgleichstreffer der Gastgeber in der 14. Minute als Tim Krüger nicht von der Scheibe getrennt werden konnte. Unser Team ging seinen Weg weiter und zeigte das, was sie so stark macht --Charakter--. Sven Gotzsch nützte eine Unsicherheit des Goalies und schob die Scheibe in der 17. Minute ins leere Tor. Vorarbeit Max Bleyer und Holger Schrills in Überzahl. 39 Sekunden vor Drittelende erhöhte Kapitän Holger Schrills nach Zuspiel von Balazs Peter und Francesco Lahmer auf 1:3.

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Im zweiten Spiel der Serie gegen die Luchse aus Lauterbach schaffte die Mannschaft den Ausgleich zum 1:1.
Der Erfolg ist verdient und geht voll in Ordnung.

Der Gast aus Lauterbach spielte mit dem Sieg aus dem ersten Spiel selbstbewußt auf und ging in der 19. Minute durch Marijus Maier in Führung. Wie schon in Lauterbach brachte das zweite Drittel eine Vorentscheidung welche Mannschaft heute als Sieger das Eis verlässt. In knapp neun Minuten drehte das Heimteam das Spiel und ging mit 4:1 in Führung. Den Anfang mit dem Ausgleich machte in der 25.

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Ein Opfer der Schiedsrichterleistung ist das Fazit der ersten Playoff Begegnung in Lauterbach. Durch die Aberkennung von zwei Toren im zweiten Drittel wurde das Spiel entschieden. Selbst die heimische Presse kam nach dem Spiel zur Neussser Kabine und fragte: "Wie fühlt man sich heute als Neusser? Ich habe in meinen Notizen zwei Tore die nach meiner Meinung klar hätten gegeben werden müssen". Das spiegelte das Spiel wieder ohne es durch die Vereinsbrille gesehen zu haben.

Von Beginn an war der NEV präsent und erspielte sich sofort gute Möglichkeiten und war auch das erste Drittel die spielerisch bessere Mannschaft. Überraschend daher die Führung der Gastgeber in der 16. Minute durch Benjamin Schulz. Der verdiente Ausgleich in Überzahl durch Dominick Thum nach Vorlage von Tim Dohmen und Francesco Lahmer. 40 Sekunden vor Drittelende die erneute Führung für die Luchse durch Jens Feuerpfeil der ein gutes Zuspiel nutzen konnte.

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Rechtzeitig zu den in wenigen Tagen beginnenden Playoffs ist der NEV in einer guten Form. Nach dem Sieg vom Freitag gegen Lauterbach, unser Playoff-Gegner, gewann die Mannschaft auch gestern in Ratingen mit 4:6 und zeigte eine mannschaftlich geschlossene Leistung.

Das erste Drittel gehörte dem Gastgeber die auch in der vierten Minute durch Pascal Behlau in Führung gingen. Das Spiel des NEV kam zu Spielbeginn nicht so richtig in Fahrt, da es immer wieder Strafzeiten gegen unser Team gab. Ratingen gab den Ton an, konnte aber den wieder gut aufgelegten Ken Passmann im Tor nicht überwinden.

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Im letzten Heimspiel der so genannten Platzierungsrunde gab es einen 4:2 Sieg gegen die Luchse aus Lauterbach. Das Trainerteam Fuchs/Benske konnte nach langer Zeit mal wieder auf einen großen Kader zurückgreifen. Lediglich Kapitän Holger Schrills, Niklas Solder und der nicht immer zur Verfügung stehende David Bineschpayouh fehlten.

Wie immer in den meisten Spielen gegen Lauterbach übernahmen diese von Beginn an das Heft in die Hand. Der NEV verteidigte aber geschickt und ging durch einen Konter in Unterzahl in der achten Minute in Führung. Torschütze Max Bleyer der mustergültig von Francesco Lahmer angespielt wurde, weiterer Assistent Balazs Peter. Der Ausgleichstreffer für Lauterbach fiel in der 16. Minute. Julian Grund konnte sich an der blauen Linie von den Verteidigern absetzen und alleine vor Goalie Ken Passmann auftauchen.


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