Spielbericht

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Während fast das gesamte Rheinland die fünfte Jahreszeit feiert, bereiten sich die Eishockey-Cracks des NEV auf den kommenden Sonntag vor, an dem es zum vorentscheidenden Duell im Kampf um die Play-off-Plätze kommt. Nachdem die ursprünglich für den 10. Dezember terminierte Partie dem Schneechaos zum Opfer fiel, kommt es ausgerechnet am Kappessonntag, dem höchsten karnevalistischen Feiertag in Neuss, um 18 Uhr zum Nachholspiel. Der enge Spielplan ließ keine andere Option zu, so dass es für die Schützlinge von Boris Ackermann heißt: Training statt Karneval. Mit zwei Einheiten am Donnerstag und Samstag will man die Voraussetzung für einen Erfolg in Osthessen schaffen, und damit eine gute Ausgangsposition vor dem Abschlusswochenende der Hauptrunde. Einen Vorgeschmack, wie schwer diese Aufgabe wird, bekamen die Quirinusstädter bereits vor zwei Wochen. Mit 10:5 siegten die Luchse im Südpark, ein Abend, an dem auf Neusser Seite fast alles schief ging, was irgendwie schiefgehen konnte. Auf eine Wiederholung würde man nur allzu gerne verzichten, und die Frage, was dafür getan werden muss, ist eigentlich recht schnell beantwortet. Der zur Jahreswende verpflichtete US-Amerikaner Bobby Sokol darf ebenso wenig zur Entfaltung kommen, wie der Deutsch-Tscheche Jan Hammerbauer. Leichter gesagt als getan, wenn man weiß, dass beispielsweise auch Routinier Benjamin Schulz und Youngster Thomas Lichnovsky über entsprechende offensive Qualitäten verfügen. Eine konzentrierte Defensivleistung wäre die Voraussetzung für einen Sieg bei den aktuell punktgleichen Luchsen, und somit wird auch klar, dass es in Lauterbach „um alles“ geht. Für den Fall, das sich eines der Teams die volle Punktzahl sichert, wäre auch der direkte Vergleich gewonnen, so dass es für den Verlierer gälte, in den ausstehenden zwei Partien vier Punkte mehr zu sammeln, als der Kontrahent. Und da die Luchse über das deutlich leichtere Restprogramm verfügen, werden die Neusser alles daran setzen, die begehrten Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. Seine kämpferischen Qualitäten hat das Team um Kapitän Max Bleyer in dieser Saison bereits oft genug bewiesen, und auch wenn man sich der Stärken des Gegners bewusst ist, geht man optimistisch in das vorentscheidende Duell.

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In Dinslaken hingen die Trauben für den NEV zu hoch. Mit 6:1 gewannen die Gastgeber die Partie. Vom Ergebnis her 2-3 Tor zu hoch, da waren sich beide Trainer nach Spielende auf der Pressekonferenz einig.

Die Kobras führten nach 18 gespielten Minuten mit 2:0. Beide Tore fielen unter merkwürdigen Umständen. Das 1:0 bei einer 5-3 Überzahl für die Gastgeber, wobei die Strafe gegen Sven Gotzsch unberechtigt war. Dem 2:0 ging eine klare Abseitsstellung voraus. In der 19. Minute erzielte Andre Schroll nach einem Missverständnis in der Abwehr der Kobras den Anschlusstreffer. Sven Gotzsch und Alexander Zaslavski die Assistenten.
Trotz zahlreicher Möglichkeiten im weiteren Spiel, war dies der einzige Treffer des NEV an diesem Abend. Das Match war leider geprägt von zahlreichen Strafzeiten, die überwiegend den NEV trafen. In dem trotzdem ausgeglichenem Spiel erzielten die Kobras vier weitere Tore. Beim letzten Treffer war das NEV-Gehäuse verwaist um in Überzahl das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

Fazit: Da auch Lauterbach nicht punkten konnte, kommt es am Karnevalssonntag dort zu einer Vorentscheidung um den achten Platz.

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In einem engen Spiel besiegten die Ratinger Aliens den Neusser EV mit 5:3. Wie bei den letzten Spielen am Sandbach lieferte der NEV auch diesmal eine gute Leistung ab und das Spiel hätte auch in eine andere Richtung gehen können.

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und konnten in der zweiten Minute durch die Brazda-Zwillinge die 1:0 Führung erzielen. Beide Teams schenkten sich nichts und beide Torhüter standen des öfteren im Mittelpunkt. Auf das nächste Tor mussten die 414 Zuschauer bis zur 24. Minute warten. Torschütze Thomas Dreischer. Kurz darauf eine doppelte Überzahl für den NEV. In diese Zeit schlug die Scheibe im Ratinger Tor nach einem Schlagschuß direkt neben dem Pfosten ein. Leider wurde dem Anschlußtreffer jedoch die Anerkennung versagt. Dieser fiel aber in der 39. Minute durch Christian van Berg nach Vorlage Dominick Thum. In die Euphorie des Tores stellten die Aliens den alten Abstand durch Marvin Moch noch vor der Drittelpause wieder her. 80 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als Christian van Berg mit seinem zweiten Tor auf 3:2 nach Zuspiel von Pascal Rüwald und Andre Schroll verkürzen konnte. Wie schon kurz zuvor konnten die Aliens antworten und erzielten nur eine Minute später durch Stepan Kuchynka das 4:2. Der NEV blieb weiter gefährlich und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Das Duell der Fans ging klar an den NEV. Tim Dohmen erzielte das schönste Tor des Abends als er drei Spieler der Gastgeber in Art von Marcel Hirscher wie Slalomstanden umkurvt und zum 4:3 in der 46.Minute einnetzt. Seine Assistenten Lorenz Schneider und Sven Schiefner. Der NEV war jetzt überlegen, hatte aber nicht das Glück für einen weiteren Treffer. Diesen erzielten die Gastgeber in der 54. Minute bei einem ihrer Konter.

Coach Boris Ackermann war mit der Leistung seines Team nach der Vorstellung am Freitag wieder etwas versöhnt. Der Ratinger Trainer sah seine Mannschaft in einem kampfbetonten und engen Spiel als glücklichen Sieger.

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Ein 5:4 Sieg gegen die Rockets aus Diez-Limburg. Ein Sieg der auf den Kampf, den Einsatzwillen und vor allem auf die Leidenschaft zurück zu führen war. Schon im Vorfeld stand fest, dass Coach Boris Ackermann auf Sven Schiefner und Schahab Aminikia verzichten muss.

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Ein 2:4 stand am Ende auf der Anzeigetafel im Spiel gegen den amtierenden Meister aus Hamm. Auch wenn das Spiel verloren ging, überzeugte die Mannschaft erneut mit ihrer Einstellung und der kämpferischen Leistung. Der fade Beigeschmack ist, dass zwei Spieler, Sven Schiefner und Neuzugang Schahab Aminikia, verletzt wurden und mit einem Einsatz wohl vorerst nicht zu rechnen ist. Coach Boris Ackermann war sichtbar geschockt über diese beiden Verletzungen.

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In einer fairen Begegnung mit nur je 6 Strafminuten gewann der Gast aus Herford die Partie mit 1:6. Ein Ergebnis welches sicherlich zu hoch ausgefallen ist. Bis zur 35.Minute war es ein enges Spiel. Auch bei diesem Spiel wurde das Game wieder von Spielern entschieden, die aus dem Ausland stammen. Sie waren an vier der sechs Gästetoren beteiligt und machen einfach den Unterschied aus.

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Ein Weihnachtsgeschenk mit einem Sieg und somit drei Punkte im letzten Heimspiel des Jahres 2017 gab es nicht. Der Gast aus Dinslaken entführte diese mit einem 2:7 Sieg an den Niederrhein.
Das Spiel begann so, wie man in Soest aufgehört hatte. Nach 64 Sekunden erzielte Dominick Thum ohne große Gegenwehr der Kobras das 1:0 auf Zuspiel von Alex Richter. In der fünften Spielminute stellte Jamie Lindt den Spielstand auf 2:0, nachdem er von Francesco Lahmer angespielt wurde. Noch in der gleichen Spielminute hatte Tim Dohmen die Chance zum 3:0 nach einem Alleingang. Jetzt aber war der Dinslakener Torhüter der Sieger. Die Kobras wurden jetzt wach und konnten in der sechsten Minute auf 2:1 durch Michal Plichta verkürzen.

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Nach der Niederlage am Freitagabend gegen die Ratinger Ice Aliens präsentierte sich in Soest eine andere Mannschaft. Über den Kampf und mit unbändigem Einsatzwillen siegte das Team mit 4:6. Ein Sieg der über die 60 Minuten gesehen verdient war.

Schon vor dem Spiel sagte Neuzugang Sven Schiefner: "Heute holen wir uns hier die drei Punkte. Wir müssen nur über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben und uns keinen Black Out wir am Freitag leisten". Auch der Trainer der Soester EG war mit dem Sieg des NEV einverstanden, da seine Mannschaft den Kampf nicht angenommen habe.

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Die 2:9 Niederlage gegen die Ratinger Aliens zeigt nicht den Spielverlauf auf. Bis zur 38.Minute war es ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Wie so oft bei den Begegnungen der beiden Mannschaften war es zu Beginn ein Abtasten und es war kein Wunder, dass die ersten 20. Minuten torlos blieben. Das erste Tor des Abends erzielten die Aliens in der 21. Minute in Überzahl durch Milan Vanek. Den Ausgleich für den NEV besorgte Jerome Baum, als schnell kombiniert wurde. Max Bleyer und Tim Dohmen waren seine Assistenten. Danach erspielte sich die Mannschaft viele Torchancen und hatte das Spiel im Griff. Die Führung für die Aliens in der 38. Minute daher mehr als glücklich. In einen Schuß von der blauen Linie hielt Pascal Behlau seinen Schläger und die Scheibe ging abgefälscht ins NEV-Gehäuse. Nach einem Fehler im Angriffsdrittel der Gäste fiel schon eine knappe Minute später das 1:3 durch Thomas Dreischer und kurz danach sogar das 1:4 durch Tobias Brazda. In der 43. Minute wurde dem NEV ein Penalty zugesprochen, der aber leider von Alexander Wolf, zur Ergebnisverbesserung, nicht genutzt wurde. Danach war das Spiel entschieden und die Aliens konnten in regelmäßigen Abständen fünf weitere Tor ohne große Gegenwehr erzielen. Max Bleyer war noch mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:6 erfolgreich.


Fazit: 37 Minuten auf Augenhöhe mit dem Gegner reichen nicht, zeigen aber auf das die Mannschaft es kann. Um aber erfolgreich zu sein, muss die Konzentration 60. Minuten hochgehalten werden. Zu einer spielerischen Überlegenheit gehören aber nun mal Tore.


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Es war ein gelungener 4. "Teddy-Bear-Toss" vor 250 Zuschauer im Neusser Südpark. Diese nahm der Gast aus Neuwied mit einem 6:2 Sieg mit.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung mit Lasershow und musikalischer Unterhaltung flogen schon nach knapp zwei Minuten Spielzeit die Bären aufs Eis. Neuzugang Sven Schiefner erzielte mit einem schönen Handgelenksschuß aus der neutralen Zone das 1:0 für den NEV. Den Ausgleich in der achten Minute konnte Tobias Etzel im dritten Nachschuß erzielen. Neuwied wurde jetzt stärker und nützte eine der Torchancen in der 18. Minute zum 1:2. In der 25. Minute eine undurchsichtiche Situation als ein Penalty gegen den NEV verhängt wurde. Stephan Fröhlich nützte diese Möglichkeit zum 1:3. Unbeeindruckt setzte der NEV nach und hatte Erfolg. Jerome Baum verkürzte auf 2:3 mit einem Schuß fast von der blauen Linie. Der Ausgleich lag mehrfach in der Luft aber die Scheibe fand nicht den Weg ins Neuwieder Tor. Besser machten es die Gäste bei einem Konter in der 37. Minute in Person von Michael Jamieson als die NEV Abwehr nicht schnell genug zurück kam.
Im letzten Drittel fielen noch zwei weitere Tore nach schnellen Kombinationen der Gäste durch Moritz Schug und Martin Brabec. Auch diese beiden Tore waren Konter.
Fazit: Es wird der erwartete harte Kampf um Platz 8. Die Leistung der Mannschaft war nicht schlecht und es sollte bald für weitere Punkte reichen.



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