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NEV vor der entscheidenden Saisonphase

Neues Jahr, neues Glück? Während 2020 kalendarisch bereits vor drei Wochen begann, werden die Uhren (und die Tabellen) in der Regionalliga West mit etwas Verspätung auf Null gestellt. Für den Neusser EV beginnt am kommenden Freitag der Kampf um den Klassenerhalt, bei dem sich die Quirinusstädter gegen die vier besten Landesligisten behaupten wollen.

Ein Blick zurück
Andreas Schrills, 1. Vorsitzender des NEV, blickt mit gemischten Gefühlen auf die nun abgeschlossene Hauptrunde in der Regionalliga West zurück: „Mit der Punkteausbeute sind wir natürlich nicht zufrieden, aber die Mannschaft hat sich unter dem Strich gut verkauft. Der Abstand zu den anderen Teams war nicht so groß, wie man mit Blick auf die Tabelle glauben mag.“ Tatsächlich unterlag man insgesamt neun Mal mit nur einem Tor Unterschied oder in der Verlängerung, darüber hinaus wurden weitere Partien dadurch entschieden, dass man bei Rückständen in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm und dann noch einen Treffer kassierte. „Leistung und Einsatzbereitschaft haben gestimmt, aber das Glück war nicht auf unserer Seite, sonst hätten wir deutlich mehr Punkte mitgenommen“, fasst Schrills zusammen. Ähnlich fällt das Fazit von Trainer Daniel Benske aus, der gemeinsam mit Udo Tursas die schwere Aufgabe meisterte, das Team nach den vielen unglücklichen und knappen Niederlagen wieder aufzubauen: „Wir haben uns über weite Strecken gut präsentiert und bewiesen, dass wir in die Regionalliga gehören. Der Verein unterstützt uns nach Kräften, dennoch bin ich stolz darauf, wie viel Eigenleistung die Mannschaft gebracht hat, um sich mit Gegnern zu messen, die über ganz andere finanzielle Möglichkeiten verfügen.“

Inter Regio Cup als Highlight
Positiv fällt der Rückblick auf den Pokalwettbewerb mit den besten niederländischen und belgischen Mannschaften aus. Beim NEV freute man sich darüber, die Neusser Farben auch in beiden Nachbarländern präsentieren zu können, und das durchaus erfolgreich. Mit sechs Punkten und einem Mittelfeldplatz wurde man für die Mühen auch entsprechend belohnt. Der eigentlich aus der Not heraus geborene Wettbewerb wurde sofort gut angenommen, in den kommenden Wochen werden Vereine und Verbände über die Zukunft beraten.

Respekt vor den kommenden Aufgaben
Bis Ende März geht es für die Mannschaft um Kapitän Francesco Lahmer nun darum, sich in einer Einfachrunde mit den vier besten Teams aus der Landesliga zu messen. Schrills und Benske bekräftigen unisono, dass die volle Konzentration dem Kampf um den Klassenerhalt gilt. „Wir kennen die gegnerischen Teams und wissen, dass wir auch in dieser Runde bis an die Leistungsgrenze gehen müssen, um die Saison erfolgreich abschließen zu können“, gibt der 1. Vorsitzende die Richtung vor.
Unterschätzen wird man die klassentieferen Gegner nicht, aus mehreren Gründen. In den Vorbereitungsspielen und im Pokalwettbewerb haben die Landesligisten bereits gezeigt, dass sie an guten Tagen selbst gegen Regionalliga-Spitzenteams auf Augenhöhe mithalten können. „So wie wir in vielen Duellen gegen die Top-Teams gekämpft und positiv überrascht haben, werden die Landesligisten gegen uns auftreten“, weiß Benske um die Motivation der kommenden Kontrahenten, die den Rückenwind aus einer erfolgreichen Vorrunde mitnehmen wollen. Auch der Modus könnte eher den Gegnern zu Gute kommen, denn während die Neusser bislang überwiegend im Freitag/Sonntag-Rhythmus antraten, werden die kommenden acht Spiele auf einen Zeitraum von zwei Monaten verteilt. „Daran werden wir uns gewöhnen müssen“, hadert Benske mit den Rahmenbedingungen, möchte mit seinem Team aber den Kampf annehmen. Anders als noch in Teilen der Hauptrunde, als immer wieder wichtige Spieler krank oder verletzt ausfielen, steht dem Neusser Übungsleiter fast der komplette Kader zur Verfügung. Am kommenden Freitag (20 Uhr) startet die Qualifikationsrunde mit einem Heimspiel gegen den Landesliga-Vizemeister aus Wiehl, und die NEV-Cracks werden alles daran setzen, mit einem Sieg den Grundstein für einen erfolgreichen Saisonabschluss zu legen.


Die Spieltermine im Überblick

Freitag, 24.1., 20:00 Uhr: NEV – TuS Wiehl
Freitag, 14.2., 20:00 Uhr: NEV – Eisadler Dortmund
Freitag, 28.2., 20:00 Uhr: Eisadler Dortmund – NEV
Freitag, 6.3., 20:00 Uhr: ESV Bergisch Gladbach – NEV
Sonntag, 15.3., 20:00 Uhr: NEV – EHC Troisdorf
Freitag, 20.3., 20:00 Uhr: NEV – ESV Bergisch Gladbach
Sonntag, 22.3., 17:15 Uhr: TuS Wiehl – NEV
Freitag, 27.3., 20:00 Uhr: EHC Troisdorf - NEV

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Ein Derby zum Vorrundenabschluss

Am kommenden Sonntag (20 Uhr) ist zum Abschluss der Vorrunde in der Regionalliga West noch einmal Derbyzeit im Südpark. Zum vierten und letzten Mal treffen die Schützlinge des Trainergespanns Benske/Tursas auf den Nachbarn aus Ratingen. Nimmt man die bisherigen Duelle dieser Saison als Maßstab, dann könnte es erneut ein spannendes und hart umkämpftes Spiel geben.

Aliens kämpfen um den Playoff-Einzug
Als Tabellensechster haben sich die Ratinger Ice Aliens vorzeitig für die sogenannte Pre-Playoff- Runde qualifiziert, und darüber hinaus auch ihr erstes Saisonziel erreicht, den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Bis Ende Februar ermitteln die sechs besten Regionalligisten nun vier Teilnehmer des anschließenden Playoff-Halbfinals. Mit Blick auf die hochkarätige Konkurrenz eine große Herausforderung für die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs, die sich zuletzt als launische Diva präsentierte. Während man sich gegen Meister Herford und den Tabellennachbarn aus Dinslaken deutliche Schlappen einfing, wurden gegen Hamm und Diez-Limburg nur knapp Überraschungen verpasst. Die Duelle gegen den NEV waren stets hart umkämpft, gleich zweimal gab es nach Unentschieden Punkteteilungen. Den Zusatzzähler sicherten sich in der Verlängerung die Außerirdischen, die damit alle vier Duelle (inklusive des Pokalspiels im September) für sich entscheiden konnten. Eine Derby-Bilanz, die den Neussern verständlicherweise gar nicht gefällt, und die man nur allzu gerne am Sonntag „aufhübschen“ würde. Mit Dominik Scharfenort mussten unsere Gäste im Laufe der Woche einen Leistungsträger verabschieden, der routinierte Verteidiger schließt sich dem Konkurrenten aus Neuwied an.

Benske läutet entscheidende Saisonphase ein
„Wir haben uns Anfang der Woche noch einmal zusammengesetzt und auf die kommenden Aufgaben eingeschworen“, richtet Daniel Benske den Blick bereits nach vorne. Auch mit den Trainingsleistungen war der Neusser Übungsleiter sehr zufrieden, darüber hinaus ist die personelle Lage so gut wie nur selten in dieser Saison. Zwar müssen Torhüter Tjaard Jansen und Verteidiger Paul Gebel verletzungsbedingt passen, ansonsten steht dem Trainerduo jedoch der gesamte Kader zur Verfügung. Gegen Ratingen möchte man sich mit einer konzentrierten Leistung aus der Vorrunde verabschieden und anschließend entschlossen den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Dieser beginnt bereits in einer Woche, denn dann startet die Relegationsrunde gegen die besten Landesligisten.

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EIN ÜBERMÄCHTIGER GEGNER

Als krasser Aussenseiter ging es gegen die EG Diez-Limburg die Rockets im vorletzten Spiel der Regio-Hauptrunde. Das die Trauben fast unerreichbar hoch hingen, zeigte das Ergebnis von 1:8 gegen ein Team welches als hoher Favorit auf die Meisterschaft gilt.
Einen Raketenstart legten aber nicht die Rockets, sondern der NEV hin. Schon nach 12 Sekunden klingelte es im Kasten der Gäste durch Torjäger Jason Popek. Vorlage Timon Busse und Nikolai Varianov.
Die Rockets drängten auf den Ausgleich, waren aber erst in der 14. Minute mit dem Ausgleich erfolgreich. Torschütze Philipp Maier. Der NEV spielte weiterhin ein starkes erstes Drittel und kam immer wieder zu Entlastungsangriffen.
Im zweiten Drittel zogen die Rockets, die mit zahlreichen Ex-Profis bestückt sind, dann groß auf. Sie erzielten zwei Tore in der 26. und 27. Minute durch Ross Reed und David Lademann. In der 32. bis 35. Minute waren die Gäste nicht mehr zu stoppen und erzielten vier weitere Tore durch Schwab, Günther, Reed und Luft.
Damit war die Luft raus und Diez konnte noch einen Treffer zum Endstand durch Ross Reed in der 47. Minute erzielen.
Alles wartet jetzt auf die Relegationsspiele, wo es dann bestimmt spannende Spiele für die Zuschauer gibt.
Die Mannschaft ist sich der Aufgabe bewusst.

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ZWEI GUTE DRITTEL

Zum letzten Mal in dieser Saison kreuzten der Neusser EV und die Hammer Eisbären die Klingen. Der Sieg ging mit 3:6 an die Gastmannschaft. Der NEV hatte kein gutes 1. Drittel, was Coach Daniel Benske in der Drittelpause auch deutlich ansprach. Schon in der dritten Minute musste das Team das 0:1 durch Marc Polter aus der Drehung hinnehmen. Die Mannschaft kam nicht in den Tritt, so dass Kevin Orendorz in der 8. Minute auf 0:2 erhöhen könnte. Kevin Thau erzielte in der 13. Minute durch einen Schuss in den Winkel das 0:3. Nachdem Marvin Cohut das 0:4 in Überzahl in der 16. Minute erzielt hatte, war aber auch der NEV an der Reihe. Jason Popek erzielte drei Sekunden vor Drittelende auf Vorlage von Nikolai Varianov das 1:4. Die Eisbären waren noch zweimal durch Dustin Demuth in der 22. Minute und Thomas Ehlert in der 23. Minute zum zwischenzeitlichen Spielstand von 1:6 erfolgreich. Nikolai Varianov war mit einem prächtigen Schuß aus vollem Lauf in der 40. Minute zum 2:6 zuständig. Passgeber Francesco Lahmer und Jason Popek.
Eine weitere Resultatsverbesserung gelang Marc Sprengnöder in der 44. Minute auf Vorlage von Jason Popek und Nikolai Varianov.
Damit stand das Endergebnis trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten fest, da die beiden Torhüter einen guten Job verrichteten.

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Ein Vorrundensieger kommt selten allein…

Zum (nachträglichen) Jahresauftakt im Südpark verwöhnt der NEV seine Anhänger mit Qualität und Quantität. Gleich zwei Heimspiele stehen auf dem Programm, Gegner sind die Spitzenclubs aus Hamm und Diez-Limburg. Während die Westfalen im Vorjahr als Hauptrundensieger in die Play-offs gingen, sicherte sich der sonntägliche Gegner diesen Titel in der aktuellen Spielzeit.

Eisbären diesmal in der Verfolgerrolle
Unser Gegner am Freitag (20 Uhr) steckt derzeit noch mitten im Kampf um den zweiten Platz, bei dem man sich mit dem aktuellen Meister aus Herford duelliert. Durch einen 6:4-Sieg über den (ost-)westfälischen Dauerrivalen verkürzte das Team von Trainer Ralf Hoja den Abstand am vergangenen Sonntag auf vier Zähler, so dass bei drei ausstehenden Partien noch alles möglich ist. Beim Derbyerfolg wurde wieder einmal die große Stärke der Eisbären deutlich, die ohne ihre Kontingentspieler auskommen mussten. Ausgeglichenheit ist Trumpf, so lautet nicht erst seit dieser Saison das inoffizielle Motto unserer Gäste, die es auch bei Ausfällen immer wieder schaffen, drei annähernd gleich starke Reihen aufzubieten. Ein Faustpfand, der in der entscheidenden Saisonphase Gold wert sein kann. Vielleicht kein anderer Konkurrent ist so schwer auszurechnen wie die Hammer, die als letztjähriger Finalteilnehmer auch diesmal zum erweiterten Favoritenkreis zählen.

Raketen bereits in der Erdumlaufbahn
Apropos Favoriten: Als vor der aktuellen Saison gefragt wurde, wem denn der Titelgewinn zuzutrauen sei, fiel ein Name fast immer: Diez-Limburg. Die Rockets machten in der Sommerpause mit spektakulären Neuverpflichtungen auf sich aufmerksam und wurden der ihnen zugeschriebenen Favoritenrolle anschließend gerecht. Bereits am vergangenen Wochenende sicherte sich das Team von Trainer Frank Petrozza den Vorrundensieg, 18 Siege aus 20 sprechen eine ebenso deutliche Sprache, wie die aktuell zehn Punkte Abstand, die man auf Platz zwei aufweist. Mit Torhüter Jan Guryca und den Stürmern Kyle Piwowarczyk, Ross Reed und Kevin Lavallee wurden erfahrene Top-Leute an die Lahn geholt, die im Vergleich zur Konkurrenz den Unterschied ausmachen können. Dass insbesondere Letztgenannter aus Verletzungsgründen mehrfach fehlte, konnte durch die Kaderbreite und –Tiefe kompensiert werden. Für den Trainer der „Rockets“ geht es am Sonntag darum, auf Kurs zu bleiben, um sich in der anschließenden Zwischenrunde eine bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs zu sichern. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20 Uhr.

Zurück zu altbekannten Tugenden
Nach dem ungewohnt schwachen Auftritt in Nijmegen fand Trainer Daniel Benske deutliche Worte, ohne den Blick für’s „große Ganze“ zu vernachlässigen: „In Herford passte trotz des deutlichen Ergebnisses die Leistung, in Nijmegen haben wir uns dann aber nicht wie gewohnt präsentiert. Sowas kommt vor, auch die Top-Teams haben gelegentlich mit Leistungsschwankungen zu kämpfen. Für das kommende Wochenende haben wir uns vorgenommen, uns wieder auf unsere Stärken zu besinnen und konzentriert zu Werke zu gehen.“ Mit Blick auf das anspruchsvolle Programm trifft es sich gut, dass mehrere angeschlagene Akteure, die zuletzt pausieren mussten, wieder zum Schläger greifen wollen. Zumindest vorerst nicht dabei ist hingegen Thorben Beeg, der sich in den kommenden Wochen auf sein Studium konzentrieren muss und frühestens im Saison-Endspurt wieder eingreifen kann.

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Auf der Autobahn ins neue Jahr

Mit dem ersten Sieg in der Regionalliga West fand das Jahr 2019 einen versöhnlichen Abschluss. Nach zahlreichen knappen und unglücklichen Niederlagen belohnte sich das im Inter Regio Cup durchaus erfolgreiche Team des Trainergespanns Benske/Tursas nun auch in der heimischen Meisterschaft für seine Mühen. Während die Vorrunde in drei Wochen endet, steht am kommenden Sonntag der letzte Neusser Auftritt auf dem lieb gewonnenen internationalen Parkett an. Bei den beiden ersten Aufgaben des neuen Jahres treten die Quirinusstädter in fremden Hallen an.

Ice Dragons trotzen Verletzungsproblemen
Am kommenden Freitag (20:30 Uhr) sind die Neusser beim aktuellen Regionalliga-Meister zu Gast. Der Herforder EV belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz und zählt erneut zu den Favoriten im Titelkampf. Trainer Jeff Job hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er sein Team stets zum entscheidenden Zeitpunkt in Topform bringt. Dafür spricht auch, dass mit dem lange Zeit verletzten Killian Hutt ein Ausnahmestürmer der Liga wieder eingreifen kann, wobei die Ice Dragons phasenweise auf mehrere Leistungsträger verzichten mussten. Die personelle Lage hat sich nun gebessert, die Qualität in der Liga jedoch auch. Aus dem Dauer-Duell mit den Hammer Eisbären ist inzwischen ein Vierkampf geworden, da neben dem Spitzenreiter aus Diez-Limburg auch die Neuwieder Bären munter in der Spitzengruppe mitmischen.

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UND ES GEHT DOCH

Endlich. Es ist der 27.12.2019. Die Stadionuhr zeigt 22.24 und auf dem Scoreboard stehen 6 Tore für das Heimteam. Für die Kobras sind es 5. Der erste Sieg in der Regionalliga ist geschafft.

Die Gäste aus Dinslaken hatten eigentlich alle Trümpfe in der Hand. 20 Spieler standen nur 15 Neussern gegenüber, und die Kobras führten nach gut fünf Minuten mit 0:2 durch zwei sehr unglückliche Tore.
Die Mannschaft zeigte aber Charakter und kam schnell ins Spiel zurück. Nikolai Varianov war der erste Neusser Torschütze in der 9. Minute auf Vorlage von Thorben Beeg. Trotz des Anschlusstreffers waren die Gäste immer wieder gefährlich. Ken Passmann präsentierte sich in der gewohnt guten Form und hielt sein Team immer im Spiel. Nikolai Varianov war in der 18. Minute für den Ausgleich mit einem Schuss in den Winkel verantwortlich. Sein Assistent war David Bineschpayou. Der Ausgleich fiel nur eine Sekunde nach Ablauf einer Unterzahl des NEV. 19 Sekunden vor der Pausensirene erzielte Thorben Beeg die Führung als er freistehend seine Chance nützte.

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Volles Programm zum Jahresende

Für das Team des Trainergespanns Benske/Tursas ist das Jahr noch lange nicht vorbei. Auch am kommenden Wochenende stehen nochmal zwei Aufgaben mit unterschiedlichem Reiz auf dem Programm. Während man am Freitag die Dinslakener Kobras zum Meisterschaftsspiel empfängt, geht die Reise am Sonntag ins niederländische Geleen, wo um Inter Regio Cup-Punkte gekämpft wird.

Ambitionierte „Mentalitäts-Monster“ zu Gast im Südpark
Aus einem besonderen Holz geschnitzt ist der Gegner, der am Freitag um 20 Uhr in Neuss gastiert. Dreimal trafen die NEV-Cracks in dieser Saison auf die Dinslakener Kobras, dreimal siegten die Giftschlangen mit einem Tor Unterschied. Bereits beim ersten Duell wurden die Neusser in der vorletzten Spielminute um einen verdienten Punktgewinn gebracht, noch schlimmer kam es vor vier Wochen. Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende führte man noch mit 7:6, um am Ende nach zwei Gegentreffern wieder mit leeren Händen dazustehen. Auch der Tabellennachbar aus Ratingen musste zuletzt zwei bittere Niederlagen innerhalb einer Woche gegen die Kobras einstecken. Bei der ersten Partie lagen die Außerirdischen nach dem zweiten Abschnitt mit 5:2 in Front, verloren aber das letzte Drittel mit 0:6. Trainer Milan Vanek erklärt die Endspurt-Qualitäten seines Teams mit dem intensiven Sommertraining während der Saison-Vorbereitung, doch alleine daran wird es nicht liegen. Anders ist es kaum zu erklären, dass die Dinslakener die folgende Revanche gegen Ratingen glatt mit 7:0 für sich entschieden, und das, obwohl man unter der Woche einen herben Rückschlag verkraften musste. Dinslakens Top-Scorer Jesse Parker hatte sich in Ratingen so schwer an der Schulter verletzt, dass die Saison für den Kanadier bereits beendet ist. Trainer Milan Vanek kann den kommenden Aufgaben dennoch optimistisch entgegen sehen, denn neben einem ansonsten kompletten Kader wurden auch Neuzugänge in Aussicht gestellt, mit deren Hilfe der aktuelle Tabellenfünfte den Kampf um die Playoff-Plätze aufnehmen möchte.

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KLEINER KADER MIT GROSSEM KAMPF

Im einzigen Spiel am Wochenende gegen die Hammer Eisbären , gab es eine knappe 6:4 Niederlage erst in den letzten Minuten. Die Gastgeber starteten vehement ins Spiel, um die 0:6 Niederlage vom Freitag gegen Diez-Limburg vergessen zu lassen. Mit einem verdeckten Schlagschuss in der vierten Minute durch Jonas Hoppe ging der Matchplan auch auf.
Allen 608 Zuschauern stockte kurz danach der Atem. Max Bleyer wurde hart gegen die Bande gecheckt und lag regungslos auf dem Eis. Die Zuschauern waren froh, als er nach kurzer Behandlungspause wieder auf den eigenen Beinen stehen konnte. Linesman Maris Kruminsch gilt hier ein Sonderlob, denn er erkannte sofort die besondere Situation.
In der 15. Minute erhöhten die Eisbären auf 2:0 durch einen Alleingang von Kevin Orendorz. Eine Strafzeit gegen die Eisbären nützte der NEV in der 16. Minute zum Anschlusstreffer durch Marc Sprengnöder auf Zuspiel von David Bineschpayouh. Die Eisbären waren weiter spielbestimmend und erzielten nur 14 Sekunden vor Drittelende durch Kevin Thai das 3:1.
Im zweiten Drittel könnte der NEV, gestützt auf eine gute Torwartleistung von Ken Passmann immer wieder Nadelstiche setzen. Marc Sprengnöder erzielte wie ein Routinier das 3:2 in der 31. Minute, als er die Abwehr der Eisbären alleine düpierte. Assistenten Paul Gebel und Alex Richter. Es gab noch weitere gute Möglichkeiten die leider nicht genutzt wurden. Ein unglücklicher Treffer war das 4:2 für Hamm als die Scheibe von Paul Gebel abprallte und in der 36. Minute ins Tor trudelte.
Der vermeintliche Anschlusstreffer wurde von dem Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. Die Scheibe war bereits bevor der NEV Spieler gefoult wurde im Tor der Gastgeber. Entscheidung aber Strafzeit Hamm und kein Tor. Das 4:3 fiel aber trotzdem durch einen scharfen Schuß von Max Bleyer in der 44. Minute nach Zuspiel von David Bineschpayouh und Francesco Lahmer. Der NEV witterte jetzt Morgenluft und in der 51. Minute war der Ausgleich fällig. Torschütze Alex Richter auf Zuspiel von Max Bleyer.
Eisbären Coach Ralf Hoja stellte jetzt auf zwei Reihen um und der kleine NEV-Kader mit nur 12 Feldspielern musste dem hohen Tempo durch zwei weitere Tore der Gastgeber in der 55. Und 59. Minute Tribut zollen.
Gekämpft hat das Team aber bis zur letzten Sekunde. Wie sagte Ralf Hoja bei der Pressekonferenz: "Neuss tut mir heute leid".

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Der Weihnachtsbraten muss warten

Mit der besinnlichen Stimmung ist das in der Weihnachtszeit so `ne Sache, das ist auch beim Neusser EV nicht anders. Anders als in manchem der Vorjahre hält der Spielplan rund um die Jahreswende einige Aufgaben bereit, sowohl in der heimischen Regionalliga, als auch im Inter Regio Cup. Immerhin steht am kommenden Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm, das es jedoch in sich hat.

Eisbären auf gewohntem Niveau
Wo Hamm ist, ist oben. Dieses simple Motto galt in den vergangenen Jahren in der Regionalliga West, in der die Eisbären stets mit dem westfälischen Konkurrenten aus Herford um den Spitzenplatz bzw. Meistertitel kämpften. Auch in dieser Saison zählt das Team von Trainer Ralf Hoja zu den Favoriten, auch wenn die Liga in der Spitze noch einmal stärker und breiter geworden ist. Das merkten auch die Eisbären, die mit drei Niederlagen in die Meisterschaft starteten, inzwischen aber wieder zu gewohnter Stärke zurückgefunden haben. Wer den aktuellen Spitzenreiter in dessen eigener Halle mit 8:2 schlägt, und dabei nach dem ersten Drittel schon mit 7:0 führt, muss nicht mehr viel beweisen. Auch der NEV, der trotz seines siebten Tabellenplatzes auf Augenhöhe mit der sonstigen Konkurrenz mithalten kann, tat sich gegen den aktuellen Tabellendritten bisher schwer. Mit 5:10 bzw. 1:7 gingen die beiden letzten Vergleiche glatt verloren, in beiden Duellen zeigte der Gegner seine gewohnte Klasse. Der Stamm des Teams blieb in den letzten Jahren zusammen, darüber hinaus verfügt man stets über mindestens drei Reihen, die fast gleich stark besetzt sind. Momentan plagen die Eisbären jedoch Verletzungssorgen, denn Stürmer Ibrahim Weißleder fehlt ebenso aufgrund einer Verletzung, wie Verteidiger Michal Špacek. Da Letztgenannter mit einem Mittelhandbruch noch länger ausfällt, halten die Verantwortlichen die Augen nach einem möglichen Ersatz offen. Immerhin ist mit Kevin Orendorz ein Top-Stürmer der Liga nach zwischenzeitlichem Bänderanriss wieder an Bord.

NEV reist „mit kleiner Kapelle“ an
Wenn am Sonntag um 18:30 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, steht dem NEV eine schwere Aufgabe bevor. Aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und beruflichen Verpflichtungen war die Trainingsbeteiligung unter der Woche geringer als zuletzt. „Wir werden wahrscheinlich mit einem kleineren Kader die Reise nach Hamm antreten“, befürchtet Trainer Daniel Benske, dass ein größerer Teil der Spieler nicht rechtzeitig fit wird. Dazu zählt leider auch Holger Schrills, der in den vergangenen Wochen für sein Comeback schuftete, nun aber passen muss. Sport und Beruf lassen sich nur schwer vereinbaren, und so wird der langjährige Kapitän und Torjäger in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr auf das Eis zurückkehren. Auch wenn die personelle Lage kurz vor dem Jahresende deutlich besser sein könnte, haben die Quirinusstädter bereits oft genug bewiesen, dass sie kein Spiel verloren geben, dementsprechend heißt es auch kurz vor dem Weihnachtsfest noch: Volle Kraft voraus!

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