1. Mannschaft

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Der Weihnachtsbraten muss warten

Mit der besinnlichen Stimmung ist das in der Weihnachtszeit so `ne Sache, das ist auch beim Neusser EV nicht anders. Anders als in manchem der Vorjahre hält der Spielplan rund um die Jahreswende einige Aufgaben bereit, sowohl in der heimischen Regionalliga, als auch im Inter Regio Cup. Immerhin steht am kommenden Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm, das es jedoch in sich hat.

Eisbären auf gewohntem Niveau
Wo Hamm ist, ist oben. Dieses simple Motto galt in den vergangenen Jahren in der Regionalliga West, in der die Eisbären stets mit dem westfälischen Konkurrenten aus Herford um den Spitzenplatz bzw. Meistertitel kämpften. Auch in dieser Saison zählt das Team von Trainer Ralf Hoja zu den Favoriten, auch wenn die Liga in der Spitze noch einmal stärker und breiter geworden ist. Das merkten auch die Eisbären, die mit drei Niederlagen in die Meisterschaft starteten, inzwischen aber wieder zu gewohnter Stärke zurückgefunden haben. Wer den aktuellen Spitzenreiter in dessen eigener Halle mit 8:2 schlägt, und dabei nach dem ersten Drittel schon mit 7:0 führt, muss nicht mehr viel beweisen. Auch der NEV, der trotz seines siebten Tabellenplatzes auf Augenhöhe mit der sonstigen Konkurrenz mithalten kann, tat sich gegen den aktuellen Tabellendritten bisher schwer. Mit 5:10 bzw. 1:7 gingen die beiden letzten Vergleiche glatt verloren, in beiden Duellen zeigte der Gegner seine gewohnte Klasse. Der Stamm des Teams blieb in den letzten Jahren zusammen, darüber hinaus verfügt man stets über mindestens drei Reihen, die fast gleich stark besetzt sind. Momentan plagen die Eisbären jedoch Verletzungssorgen, denn Stürmer Ibrahim Weißleder fehlt ebenso aufgrund einer Verletzung, wie Verteidiger Michal Špacek. Da Letztgenannter mit einem Mittelhandbruch noch länger ausfällt, halten die Verantwortlichen die Augen nach einem möglichen Ersatz offen. Immerhin ist mit Kevin Orendorz ein Top-Stürmer der Liga nach zwischenzeitlichem Bänderanriss wieder an Bord.

NEV reist „mit kleiner Kapelle“ an
Wenn am Sonntag um 18:30 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, steht dem NEV eine schwere Aufgabe bevor. Aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und beruflichen Verpflichtungen war die Trainingsbeteiligung unter der Woche geringer als zuletzt. „Wir werden wahrscheinlich mit einem kleineren Kader die Reise nach Hamm antreten“, befürchtet Trainer Daniel Benske, dass ein größerer Teil der Spieler nicht rechtzeitig fit wird. Dazu zählt leider auch Holger Schrills, der in den vergangenen Wochen für sein Comeback schuftete, nun aber passen muss. Sport und Beruf lassen sich nur schwer vereinbaren, und so wird der langjährige Kapitän und Torjäger in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr auf das Eis zurückkehren. Auch wenn die personelle Lage kurz vor dem Jahresende deutlich besser sein könnte, haben die Quirinusstädter bereits oft genug bewiesen, dass sie kein Spiel verloren geben, dementsprechend heißt es auch kurz vor dem Weihnachtsfest noch: Volle Kraft voraus!

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SEHR SCHÖNER TEDDY-BEAR-TOSS

Schon vor dem Spiel gegen die Ratinger Ìce Aliens gab es mehrere Hiobsbotschaften für Coach Daniel Benske. Thorben Beeg, Florian Fehr sowie Torjäger Jason Popek fielen verletzt oder krank aus.
Der NEV kam gut ins Spiel und bestimmte das Geschehen. Den ersten Akzent setzte Neuss mit einem Pfostenschuss. Erfolgreich waren aber zuerst die Gäste in der 11. Minute durch Dennis Fischbuch. So ging es auch ins zweite Drittel. Bevor die Gäste das 0:2 durch Felix Kessinger in der 28. Minute erzielen konnten, sahen die 98 Zuschauer zwei weitere Pfostenschüsse des NEV. Die Heimmannschaft drückte weiter auf das Gaspedal und wurde endlich in der 36. Minute durch den Anschlusstreffer belohnt. Torschütze Timothy Tanke nach Vorarbeit von Jaime Lindt und Mika Horrix. Paul Gebel ließ die heimischen Fans nur knapp zwei Minuten später erneut jubeln mit seinem Ausgleichstreffer. Assistenten Felix Wolter und Marc Sprengnöder. Zu diesem Zeitpunkt hätte der NEV nach der Anzahl der Torchancen locker mit 3-4 Toren führen müssen.
 
Das letzte Drittel gehörte dann den Aliens mit vier weiteren Toren durch Brinkmann, Maas, Zeitler und Rüwald. Timothy Tanke war mit seinem zweiten Tor zum 3:6 erfolgreich. Assistenten wie beim ersten Tor. Wie sagt man immer, wenn man vorne nicht trifft, wird man hinten bestraft.
 
Keine 24 Stunden später musste die Mannschaft im Rahmen des fünften Teddy-Bear-Toss erneut aufs Eis. Auch Kapitän Francesco Lahmer fiel noch aus. Es war ein gelungenes Event unter Wettkampfbedingungen vor gut 200 Zuschauern. Die beiden Bürgermeister aus Herford und Neuss waren für das Eröffnungsbully zuständig.
 
Mit dem 1:0 in der 4. Minute ließ David Bineschpayou die Teddy's fliegen. Assistenten Alex Richter uns Nikolai Varianov. In der 7. Minute erhöhte der NEV mit dem schönsten Tor des Abends auf 2:0 als Max Bleyer nach vorne stürmte und Marc Sprengnöder mustergültig bediente.
Die Dragons aus Herford waren nur kurz geschockt und erzielten in der 9. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 durch Damian Martin. Beide Mannschaften lieferten sich danach ein offenes Spiel mit zwei guten Torhütern. Den Ausgleich für die Gäste konnte Guillaume Naud in der 28. Minute erzielen. Drei Sekunden vor Ende des zweiten Drittels gingen die Dragons in Überzahl in Führung. Mit der ausgesprochenen Strafzeit war Coach Daniel Benske überhaupt nicht einverstanden.
In der 47. Minute erhöhte Herford auf 2:4 durch Damian Martin. Leon Offer, der zum ersten Mal in dieser Saison in der Regionalliga Mannschaft eingesetzt wurde, war mit einem Schlagschuss in der 55.Minute erfolgreich und machte es noch einmal spannend. Der NEV versuchte jetzt noch einmal alles. Herford, der amtierende Meister, machte mit seinem Tor zum 3:5 in der 58. Minute den Sack zu.
Erwähnenswert auch die Spende über 350,00 € für die Aktion Lichtblicke vom Herforder Team und seinen Fans.

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Derby und fliegende Kuscheltiere

Eishockeyherz, was willst Du mehr? Innerhalb von 22 Stunden bietet das kommende Wochenende gleich zwei Höhepunkte. Dem freitäglichen Derby gegen die Ratinger Ice Aliens folgt am Samstag der diesjährige Teddy Bear Toss.

Außerirdische kämpfen um Platz fünf
Duelle gegen Teams aus Ratingen sind stets etwas Besonderes. Etliche denkwürdige „Schlachten“ lieferten sich die rheinischen Rivalen in der Vergangenheit, auch in dieser Saison ist das bislang nicht anders. Zweimal trafen beide Teams in der Meisterschaft bereits aufeinander, zweimal führte Neuss in der Schlussphase schon mit zwei Toren, zweimal glichen die Ratinger kurz vor Schluss aus – und holten sich in der Verlängerung den Zusatzpunkt. Mag man den Spielverlauf aus Neusser Sicht durchaus als „unglücklich“ oder gar „unverdient“ bezeichnen, so muss man den Ice Aliens fraglos mentale Stärke zugestehen. Deren Trainer Andrej Fuchs verzweifelt gelegentlich daran, dass seine Mannschaft ihr Potenzial nicht immer ausschöpft, dennoch befindet man sich mitten im Kampf um den fünften Platz, den derzeit die Dinslakener Kobras innehaben. Den klassischen Topscorer sucht man bei unseren Gästen vergeblich, auch wenn diese beispielsweise in den Brazda-Zwillingen oder Thomas Dreischer Stürmer mit Torinstinkt in ihren Reihen haben. Dennoch ist und bleibt die Ausgeglichenheit die große Stärke der Aliens, die genau darum schwer auszurechnen sind. Ob der NEV bei seinem ersten Heimspiel-Derby die „Pechsträhne“ beenden kann, wird sich am Freitag ab 20 Uhr zeigen.

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ERSTE HEIMNIEDERLAGE IM IR CUP

Gegen die Liege Bulldogs konnte die Erfolgsserie im IR Cup nicht fortgesetzt werden. Mit einer 3:4 Niederlage gingen die Punkte diesmal an die Gäste.

Der Gast aus Belgien präsentierte sich als unangenehmer Gegner und war aber auch die Mannschaft mit dem stärksten Auftritt in Neuss. Jason Popek erzielte in der 10. Minute die 1:0 Führung nachdem er den Verteidiger der Bulldogs ausspielte und trocken einnetzte. Die Vorlage kam von Nikolai Varianov und Jaime Lindt. Die Bulldogs konnten schon in der12. Minute durch J.Paulus in Überzahl ausgleichen, wobei dem Treffer eine nicht geahndete Abseitsposition voran ging. Noch im ersten Drittel fiel das 1:2 in der 19. Minute durch A. Bremer.

Der NEV kam auch nach der Drittelpause noch nicht richtig ins Spiel und die Bulldogs erhöhten zweimal durch A.Milpas auf 1:4.

Im letzten Drittel war dann wieder der NEV an der Reihe. Jason Popek verkürzte mit seinem zweiten Tor in der 48. Minute auf 2:4 nach Vorarbeit von Nikolai Varianov. Timon Busse ließ mit seinem Tor zum 3:4 In der 55. Minute noch einmal Hoffnung aufkommen. Die Gäste brachten den knappen Vorsprung aber über die Ziellinie, was auch dem Spielverlauf entsprach .

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DIE HAND GOTTES

Wir schreiben das Jahr 1986. Den 22.6.1986. Bei der Fussballweltmeisterschaft trafen England und Argentinien aufeinander. In der 51. Minute erzielte Diego Maradona mit einem irregulären Tor das 1:0 mit seiner linken Hand. Für alle Welt sichtbar, nur nicht für die Schiedsrichter. Er selber sagte nach dem Spiel ohne Reue: "ES WAR DIE HAND GOTTES". Erst viele Jahre später 2005 gab er das Vergehen zu.
 
In Ratingen wurde diese Rolle von Tim Brazda übernommen. Und er machte seine Sache gut. Wie schon 33 Jahre zuvor, war sein
angebliches Tor spielentscheidend.
 
Der NEV begann nervös und die Aliens erzielten schon in der dritten Minute durch Joey-Max Menzel das 1:0. Es dauerte bis zur sechsten Minute bis der NEV sich gefangen hatte. Felix Wolter war in dieser Minute mit dem Ausgleich erfolgreich. Max Bleyer war sein Assistent. Aber schon in der siebten Minute die erneute Führung der Heimmannschaft durch Tim Brazda. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels erspielte sich der NEV aber immer wieder gute Chancen für einen Torerfolg. Genutzt wurde leider keine.
Auch im zweiten Drittell lagen die Vorteile eher beim NEV. Aber auch beste Möglichkeiten wie Alleingänge, brachten keine Veränderung auf dem Scoreboard.
Der mehr als verdiente Ausgleich dann in der 44. Minute. Erneut hieß der Torschütze Felix Wolter auf Zuspiel von Max Bleyer und Lukas Siebenmorgen. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Ken Passmann war wieder der gewohnt sichere Rückhalt nach seiner Verletzung und hatte zwei Super Saves mit der Fanghand. Vielen Dank Jürgen für die super Behandlung.
Die erstmalige Führung für Neuss erzielte Jason Popek mit einem vehementen Schuß in den linken oberen Torwinkel. Vorlage kam von Paul Gebel und Nikolai Varianov. Noch in der gleichen Minute erhöhte Max Bleyer auf 2:4 als er die Verwirrung in der Aliens Abwehr nützte. Assistent Alex Richter. In der 57. Minute trafen die Gastgeber zum 3:4 Anschlusstreffer. Dann nahm das Dilemma seinen Lauf und Diego Maradona hatte seinen Auftritt mit dem Ausgleichstor. Den Rest und den Siegtreffer der Aliens schenken wir uns, da es die Overtime gar nicht gegeben hätte.
 

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NEV freut sich auf den Teddy Bear Toss

Am Samstag, den 14. Dezember ist im Neusser Südpark buchstäblich der Bär los! Der NEV-Teddy Bear Toss feiert seine 5. Auflage und damit ein kleines Jubiläum. Um 18 Uhr tritt unsere 1. Mannschaft zum Meisterschaftsduell gegen den aktuellen Regionalliga-Champion aus Herford an. Bereits zuvor bestreiten die Neusser U13-Löwen ab 15.30 Uhr ein Freundschaftsmatch gegen das Nachwuchsteam des DEL-Clubs Grizzlys Wolfsburg. Auch ansonsten wird es ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt geben, für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt: Es gibt Waffeln, Glühwein, Leckeres vom Grill, duftendes Popcorn, eine Versteigerung mit raren Hockey-Sachen, Puckwerfen für die ganze Familie mit vielen Preisen und einen kleinen Weihnachtsstand mit Selbstgebasteltem der NEV-Elternschaft. Und das alles für einen guten Zweck!

Der Teddy Bear Toss stellt für den Verein einen absoluten Saison-Höhepunkt dar, auf den die ehrenamtlichen Helfer seit Monaten mit Fleiß und Leidenschaft hinarbeiten. Der Name erklärt sich dadurch, dass Zuschauer aller Altersklassen vor dem Spiel Stofftiere erwerben können, die beim ersten Torerfolg auf das Eis geworfen werden. Noch mehr als der Spaß für Groß und Klein steht der karitative Charakter im Vordergrund, denn der Reinerlös kommt der „Aktion Lichtblicke“ der NRW-Lokalradios zugute. „Als gemeinnütziger Sportverein erfahren wir selbst Unterstützung aus dem Umfeld des Sports und möchten diese Hilfe mit einer solchen Spendenaktion gerne an andere weitergeben“, so Andreas Schrills, heute 1. Vorsitzender des NEV und schon vor fünf Jahren einer der Initiatoren der Premierenveranstaltung. Sponsoren und Partner des Vereins beteiligen sich großzügig an der Aktion, auch von den reisefreudigen Gästen aus Ostwestfalen werden zahlreiche Anhänger erwartet.

„Wir hoffen, dass wir an diesem Abend nicht nur unsere treuen Fans, unsere Mitglieder und deren Angehörige, sondern auch viele sportinteressierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen können, damit wir eine möglichst große Spende an hilfsbedürftige Kinder und deren Familien überweisen können“, wirbt Andreas Schrills um Unterstützung für das Projekt. Damit der Geldbeutel nicht übermäßig strapaziert wird, werden für die Veranstaltung vergünstigte Eintrittskarten angeboten: Ein Ticket kostet für Erwachsene nur 5 Euro und für Kinder 3 Euro!

Und wenn der eine oder andere kleine Fan dem soeben erworbenen Stofftier lieber ein neues Zuhause im eigenen Heim geben möchte, wird auch dies niemandem übel genommen…

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NEV erwartet spannende Duelle

Aufgaben unterschiedlicher Art stehen dem Team um Kapitän Francesco Lahmer bevor. Während am Freitag im Derby um Meisterschaftspunkte gekämpft wird, steht am Sonntag das letzte Heimspiel des Inter Regio Cups auf dem Programm. Gemeinsam ist beiden Partien, dass man im Vorfeld auf interessante Duelle auf Augenhöhe hoffen darf.

Außerirdischer Auftakt in Ratingen
Mit nur 30 Kilometern Distanz steht den Neussern am Freitag die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel bevor. Die Ratinger Ice Aliens sind ab 20 Uhr Gastgeber im dritten Derby der Saison, dem nur eine Woche später das vierte folgen wird – dann freilich im Südpark. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen verliefen nur teilweise nach dem Geschmack der Quirinusstädter. Einem verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Ratinger 6:2-Sieg im NRW-Pokal folgte in der Meisterschaft eine Punkteteilung. Dabei gaben die NEV-Cracks in der Schlussphase einen möglichen Sieg aus der Hand und mussten sich letztendlich mit einem Zähler zufrieden geben (5:6 n.V.). Aktuell stehen die Ice Aliens mit zehn Punkten auf Platz sechs der Tabelle, haben allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert als der Fünfte aus Dinslaken, der – einen Ratinger Sieg am Freitag vorausgesetzt – durchaus in Schlagdistanz wäre. Eben diese Dinslakener konnte man zuletzt im NRW-Pokal mit 5:1 besiegen, so dass die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs im Finale gegen die Hammer Eisbären um den Titel kämpfen wird.

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VIER SEKUNDEN FEHLEN ZUM PUNKTGEWINN

Langsam ist es zum Verrückt werden. Vier Sekunden fehlen dem NEV zum Punktgewinn, was nach dem Spielverlauf unverständlich ist. Die Niederlage mit 8:7 in Dinslaken war bestimmt unverdient, wenn man über 50 Minuten das spielbestimmende Team war. Das auch die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen nicht den Nagel auf den Kopf trafen, passt zur Aussage vom Coach der Kobras, Milan Vanek, der schon vor dem Spiel sagte: "Es ist selten das du an einem Wochenende zweimal gute Schiedsrichter hast. Einmal ist es gut, und einmal schlecht". Dieser Aussage kann man nur beipflichten. Waren die Schiedsrichter in den Neusser Augen am Freitag in Herford gut, so hatten sie das Prädikat gestern nicht verdient.

Kommen wir zum Spiel. Der NEV war von Beginn an bereit und erzielte durch Jason Popek in der 11. Minute das 0:1 auf Vorarbeit von David Bineschpayouh und Nikolai Varianov mit einem schnellen Konter. Der NEV war gut im Spiel und erarbeitete sich weitere Einschußmöglichkeiten. David Bineschpayouh nutzte eine solche in der 15. Minute nach Vorarbeit von Nikolai Varianov und Francesco Lahmer und erhöhte auf 0:2. Es war ein sehr schön heraus gespieltes Tor nach mehreren schnellen Pässen. Die Freude währte ab er nicht lange. Jesse Parker erzielte nur 39 Sekunden später den Anschlußtreffer für die Kobras.
Er erzielte auch den Ausgleichstreffer in der 25. Minute mit einem nicht unhaltbaren Schuß. In der 27. Minute gingen die Gastgeber durch Philipp Heffler mit 3:2 in Führung als er in einer eins auf eins Situation nicht konsequent angegriffen wurde. In dieser Phase hatten die Kobras mehr vom Spiel und bauten in der 29. Minute die Führung durch den Ex-Neusser Dennis Appelhans in Überzahl auf 4:2 aus. Diese 29. Minute hatte es aber in sich. Nur 30 Sekunden nach dem Tor der Kobras, zog Max Bleyer nach Zuspiel von Felix Wolter und Timon Busse unwiderstehlich nach innen und schoß mit der Rückhand das 4:3. Ganze 16 Sekunden später tauchte Jason Popek vor dem Tor der Gastgeber auf der rechten Seite auf und überlistete den Keeper mit einem Schuß in den Winkel zum 4:4 Ausgleich. Das Blatt hatte sich wieder in die Richtung des NEV gedreht und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Felix Wolter war der nächste Torschütze für Neuss als er die Abwehr der Gastgeber ausspielte und wartete bis auch der Keeper auf dem Boden lag. Er schlenzte die Scheibe über ihn ins Tor zur erneuten Führung. Assistenten Max Bleyer und Timon Busse. Acht Sekunden vor der Drittelpause erhöhte Jason Popek mit seinem dritten Tor auf 4:6.

Im Gegensatz zum Freitagabend in Herford war das letzte Drittel nicht das stärkste des NEV. Jesse Parker erzielte mit einem Kracher den Anschlusstreffer in der 44. Minute. In der 45. Minute wurden zwei Strafzeiten gegen unser Team in rascher Folge gegen Marc Sprengnöder und Felix Wolter ausgesprochen. Nur drei Sekunden nach dem Ablauf der ersten Strafzeit konnte Dinslaken, noch in Überzahl spielend zum 6:6 durch Martin Benes ausgleichen. Die Mannschaft hatte aber Moral und ging durch Kapitän Francesco Lahmer nach Vorarbeit von Timon Busse durch einen Konter in der 49. Minute erneut in Führung. Auch nach dem neuerlichen Ausgleich hatte Neuss noch Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, als Jason Popek alleine vor dem Torhüter der Kobras war. Wie aber so oft wurden dem Team die beiden letzten Minuten zum Verhängnis. Philipp Heffler erzielte 93 Sekunden vor Schluss das 7:7. Eine Strafzeit gegen Timon Busse in der letzen Minute, über die man streiten kann, brachte den NEV in Unterzahl. Leider wurde die Scheibe nicht konsequent genug aus dem eigenen Drittel befördert, so dass Martin Benes vier Sekunden vor Schluß die Scheibe im Neusser Tor versenkte.

Was bleibt nach einem solchen Spiel. Wenn man sieben Tore auf des Gegners Eis schießt, sollte das für einen Punktgewinn reichen. Das Team muss sich nun auf das Spiel in Ratingen vorbereiten und einen Vorsprung dann auch über die Zeit bringen.

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STARKER AUFTRITT IN HERFORD

Es war ein starker Auftritt des Neusser EV beim amtierenden Meister in Herford. Der Gastgeber mußte bis zum Schluß um den 5:3 Sieg zittern. Der NEV machte durch seinen Auftritt in Herford Werbung für den Teddy-Bear-Toss am 14.12.19 gegen den gleichen Gegner im Neusser Südpark.

Die Dragons starteten furios und erzielten schon in der zweiten Minute durch Guillaume Naud das 1:0, als dieser einen Schuß abfälschte. Die 501 Zuschauer mussten bis zur 17. Minute, trotz der Überlegenheit des Heimteams warten, bevor Jörn Weikamp das 2:0 in Unterzahl erzielen konnte.

Auch nach der Drittelpause das gleiche Bild. Der hohe Druck hielt an und Guillaume Naud konnte das 3:0 in der 22. Minute erzielen. Nach diesem Tor wurde der NEV stärker und mutiger und hatte mit Tjaard Jansen im Tor einen sicheren Rückhalt. Auch das 4:0 durch Berezovskij in der 34. Minute sollte noch keine Vorentscheidung bringen. David Bineschpayouh war der erste Torschütze auf Neusser Seite in der 37. Minute, in Überzahl. Die Vorarbeit leisteten Max Bleyer und Felix Wolter. Jason Popek blies mit seinem Tor zum 4:2 in der 44. Minute zur weiteren Aufholjagd, sein Assistent Marc Sprengnöder. Torhüter Kieren Vogel rückte jetzt immer mehr in den Blickpunkt. Felix Wolter nutzte eine der zahlreichen Chancen zum 4:3 in der 53. Minute und machte die Begegnung jetzt richtig spannend. Die Vorlagengeber waren Timon Busse und Max Bleyer. Mehrfach war das Team dem Ausgleich sehr nah. Coach Daniel Benske opferte seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers. Berezovskij konnte diese Situation zum 5:3, fünf Sekunden vor Schluß, ins leere Neusser Tor nützen.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Daniel Benske, trotz der Niederlage, zufrieden. "Wir haben uns wieder gut präsentiert und viele Torchancen erspielt. Vielleicht hätte ich meinen Torhüter früher ziehen sollen", waren seine Worte bei der PK.

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NEV muss sich auswärts behaupten

Nachdem am vergangenen Wochenende gleich zwei Partien im Neusser Südpark stattfanden, müssen sich die NEV-Anhänger nun ein wenig gedulden, bis sie ihr Team wieder in heimischer Halle zu sehen bekommen. Am 8.12. treffen die Benske-Schützlinge im Rahmen des Inter Regio Cups auf die Bulldogs aus Lüttich, bis dahin stehen drei Auswärtsspiele in der Regionalliga West an.


Meister in der Verfolgerrolle
Am kommenden Freitag steht die Reise nach Ostwestfalen auf dem Programm, wo der Herforder EV auf das Team um Kapitän Francesco Lahmer wartet. Ähnlich wie der NEV hat auch der aktuelle Meister in dieser Saison mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen, die man mit identischen Mitteln bekämpft: beide Mannschaften setzen auf talentierte Nachwuchsspieler. Dass sich ein Top-Stürmer wie Killian Hutt aber nicht gleichwertig ersetzen lässt, steht außer Frage, nicht umsonst ist der Kanadier viertbester Scorer der Liga, obwohl er nur in acht von 13 Spielen zum Einsatz kam. Und dennoch befinden sich die Schützlinge von Erfolgstrainer Jeff Job mitten im Verfolgerfeld, nur zwei Punkte trennen den aktuellen Tabellenvierten von Platz zwei, den derzeit die Neuwieder Bären belegen. Neben bekannten Größen wie Gleb Berezovskij, Florian Böhm und Kapitän Fabian Staudt springt auch Verteidiger Guillaume Naud in die Bresche, wenn es gilt, Hutt zu ersetzen. Nicht zu vergessen Torhüter Kieren Vogel, der ebenfalls zu den besten der Liga zählt. Da die „Dragons“ am Sonntag spielfrei sind, gilt alle Konzentration dem Duell mit dem NEV, nach dem sie der Konkurrenz noch näher auf die Pelle rücken wollen. Spielbeginn in Herford ist am Freitag um 20:30 Uhr.

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