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Die Eisbären gewinnen Spiel 1 im Halbfinale deutlich mit 7-1

Auch wenn das Ergebnis ein wenig zu hoch ausfiel, wie beide Trainer nach dem Spiel anmerkten, so waren die Hammer den Neusser an diesem Abend in fast allen Belangen überlegen.
Sie wirkten entschlossen,hellwach und leisteten sich nur einen Fehler- den, der zum 1-1 durch Thimo Dietrich führte, der seine technischen Finesse zeigte und den Hammer Torwart in der achten Minute überwand.

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Wer hätte das gedacht? Am vorletzten Wochenende zierte der NEV noch das Tabellenende der oberen Platzierungsrunde, mit fünf Punkten aus acht Spielen. Die von zahlreichen Ausfällen geplagte Mannschaft hatte gerade mit einem Punktgewinn in Hamm überrascht, zuvor aber das vermeintlich vorentscheidende Duell um Platz fünf gegen Diez-Limburg verloren. Doch nur eine Woche später sah die Neusser Eishockey-Welt wieder ganz anders aus. Die verletzten und angeschlagenen Spieler waren wieder mit dabei und tankten mit überraschenden Siegen gegen Lauterbach und Ratingen frisches Selbstvertrauen. Und alles fragte sich: Geht im Viertelfinale vielleicht doch noch was?
Aber Lauterbach, gerade Lauterbach, der Gegner, gegen den man bis Dezember sagen konnte: Zwei Mannschaften, 60 Minuten Eishockey, und am Ende gewinnt immer Lauterbach. Und dann auch noch der Nachteil, freitags und gegebenenfalls dienstags eine 300 Kilometer weite Reise antreten zu müssen, was für die zahlreichen berufstätigen Spieler des NEV – der Rest sind Schüler und Studenten – einer Mission impossible gleicht.

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Als der Neusser EV vor der Saison --zumindest in der Kabine-- einen Platz unter den letzten vier als internes Ziel ausgegeben habt, fühlten sich wohl nur kühne Optimisten zur Zustimmung berufen. Zu sehr war man in der Vergangenheit schließlich gebranntmarkt. Jetzt, durch den Sieg im dritten Spiel in Lauterbach mit 5:6 nach Penaltyschießen, dieses Ziel erreicht zu haben, verdient den höchsten Respekt gegenüber der Mannschaft. --Diesen Moment muss man einfach genießen In Lauterbach trat die Mannschaft bis auf zwei Ausfälle wieder komplett an. Nur Sascha Drehmann und Alex Richter mussten passen. Die Luchse traten mit 19 Spielern an und es entwickelte sich im ersten Drittel ein Spiel in dem kein Team einen Fehler machen wollte. In die leichte Überlegenheit der Luchse fiel das 0:1 für den NEV durch Max Bleyer, Vorarbeit Balazs Peter, in der siebten Minute. Der Ausgleichstreffer der Gastgeber in der 14. Minute als Tim Krüger nicht von der Scheibe getrennt werden konnte. Unser Team ging seinen Weg weiter und zeigte das, was sie so stark macht --Charakter--. Sven Gotzsch nützte eine Unsicherheit des Goalies und schob die Scheibe in der 17. Minute ins leere Tor. Vorarbeit Max Bleyer und Holger Schrills in Überzahl. 39 Sekunden vor Drittelende erhöhte Kapitän Holger Schrills nach Zuspiel von Balazs Peter und Francesco Lahmer auf 1:3.


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