bus.jpg

NEV will nachlegen

Am kommenden Wochenende findet der letzte Teil der Trilogie „NEV auf Reisen“ statt. Wie schon an den vergangenen beiden Wochenenden treten die Quirinusstädter zweimal in fremder Halle an, neben der weiten Fahrt nach Frankfurt steht das „Straßenbahn-Duell“ in Ratingen auf dem Programm.

Vorsicht, Falle!
12 Spiele, 12 Niederlagen – bei der bisherigen Bilanz des freitäglichen Gegners wird klar, dass der NEV die übliche Rolle des Außenseiters zumindest kurzzeitig ablegen könnte. Doch wer an klare Verhältnisse glaubt, täuscht sich. Dies liegt zum einen am trügerischen Tabellenbild, zum anderen an der Tatsache, dass die Neusser aus beruflichen und Verletzungsgründen nur mit einem Mini-Kader die Reise in die Mainmetropole antreten werden. Das Perspektivteam der Frankfurter Löwen umfasst hingegen 37 Spieler, zu einem großen Teil junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch erfahrene Spieler, die sich im Seniorenbereich bereits einen Namen gemacht haben. Nicht wenige trauten den Hessen vor der Saison die Rolle des Favoritenschrecks zu, und was noch nicht ist, kann durchaus noch werden. NEV-Trainer Boris Ackermann bezeichnet das Team seines Kollegen Bohumil Kratochvil aus gutem Grund als „Wundertüte“, weiß man doch als Gegner nie, mit welcher Aufstellung die Löwen zu den Partien antreten. Insbesondere in heimischer Halle kratzten sie schon etliche Male an Überraschungen, gegen Diez-Limburg (4:6), Herford (5:8) und Hamm (2:4) fuhr man sehr achtbare Resultate ein. Nicht zu Unrecht schlussfolgerten die Hessen anschließend, dass es bis zum ersten Punktgewinn nur eine Frage der Zeit sei. Aus Neusser Sicht muss dies natürlich nicht gerade am kommenden Freitag (ab 20 Uhr) der passieren, schließlich würden die NEV-Cracks zu gerne den achten Tabellenplatz zementieren.



Diese Nachricht ist vonNeusser EV
http://neusserev.de/news.php?extend.536