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Es ist wieder soweit! Am kommenden Freitag (20 Uhr) findet im Südpark das rheinische Derby statt, wenn die Ratinger Ice Aliens ihre Visitenkarte abgeben. Beide Teams kennen sich nur zu gut, und der Respekt voreinander ist groß. Auf der einen Seite der Vizemeister, der erneut zu den heißen Titelkandidaten zählt und sein Qualitäten in den vergangenen Jahren nachdrücklich unter Beweis gestellt hat, auf der anderen Seite der vermeintliche Underdog, dem immer wieder Überraschungen gegen das Team vom Sandbach gelangen. Zuletzt im vergangenen Februar, als der NEV in fremder Halle mit 6:4 gewann und sich dadurch eine bessere Ausgangsposition für die folgenden Playoffs erkämpfen konnte. Auch in dieser Saison ist die Rollenverteilung unumstritten. Die Außerirdischen konnten ihren Kader größtenteils beisammen halten und die entstandenen Lücken mit namhaften Neuzugängen wie den gestandenen Oberliga-Spielern Lorenzo Maas und Thomas Dreischer (beide Herne) schließen. Mit acht Punkten aus drei Spielen ist die bisherige Punkteausbeute schon fast optimal, auch wenn man dabei durchaus gefordert wurde. Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, mit dieser Strategie war man bereits in der vergangenen Saison erfolgreich. Dies könnte die Chance für den NEV sein, der freilich einen optimalen Tag erwischen muss, auch ein Quäntchen Glück könnte hierbei nicht schaden. Dass und wie es funktioniert, weiß das Team des Trainergespanns Fuchs/Benske, und nicht nur der erstgenannte ist in den Spielen gegen Ratingen stets hochmotiviert, ist dies doch seine deutsche Heimatstadt. Trotz der klaren Außenseiterrolle ist man in Neuss also bereit und freut sich auf ein weiteres rassiges Duell, in dem man nur allzu gerne erneut für eine Überraschung sorgen würde.

Weitaus weniger klar ist die Ausgangsposition für das Duell am kommenden Sonntag, wenn die Soester EG den NEV in deren heimischer Halle erwartet. Denn das, was die Neusser immer wieder mal für Ratingen sind, sind die Bördeindianer auf der anderen Seite für die Quirinusstädter: ein äußerst unangenehmer und schwer zu spielender Gegner. So auch im letzten Jahr, in dem der Aufsteiger das einzige Team war, das man nicht besiegen konnte. Eine Revanche wäre also durchaus wünschenswert, doch auch beim Vorbereitungsspiel im September, das die Westfalen mit 4:3 für sich entschieden, zeigte sich, dass dies ein verdammt hartes Stück Arbeit wird. Ein zu diesem Zeitpunkt großer Vorteil für die Soester ist, dass man mit einem eingespielten Kader in die Saison starten konnte, während zahlreiche Ligakonkurrenten noch ihre Neuzugänge integrieren mussten. Diese Woche nahm man mit Fabian Pyszynski einen Verteidiger vom Oberligisten Harzer Falken unter Vertrag, darüber hinaus profitiert man von der Kooperation mit dem Nachbarn aus Iserlohn, der einige Nachwuchstalente mit Förderlizenzen für die Regionalliga ausgestattet hat. Mit bisher drei Punkten rangieren die Gastgeber zwei Plätze vor dem NEV, angesichts des frühen Saisonzeitpunkts könnte sich das natürlich schnell ändern. Grundvoraussetzung ist jedoch ein Erfolg am Sonntag, Spielbeginn ist um 19 Uhr.








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