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JASON POPEK MIT GELUNGENEM HEIMDEBÜT

Alle Augen waren auf Neuzugang Jason Popek gerichtet. Und er enttäuschte nicht. Das es trotz eines Tores und zwei Vorlagen in seinem ersten Spiel für den NEV nicht gereicht hat, lag an 38 Sekunden im zweiten Drittel und an einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter. So gingen die Punkte nach einem 3:4 an die Kobras.

Da dem NEV erneut wieder fünf Spieler fehlten und auch keine Förderlizensspieler zur Verfügung standen bedeutete auch, dass die Reihen wieder umgestellt werden mussten.
Nikolai Varianov erzielte in der 5. Minute das 1:0 nach Vorlage von Timon Busse und Jason Popek. Die Kobras schlugen schon in der nächsten Minute mit dem 1:1 zurück. Torschütze Martin Benes. Danach entwickelte sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Bis zur 31. Minute hatte das Unentschieden Bestand. In einer Druckphase des NEV bei einer Strafzeit gegen die Kobras lief die Mannschaft in einen Konter und Dennis Appelhans erzielte mit einem Alleingang die Führung für die Gäste. Die Mannschaft hatte den Schock noch nicht verkraftet, als 38 Sekunden später die Kobras erneut trafen. Um das Spiel zu beruhigen, nahm Coach Daniel Benske danach eine Auszeit.

Bis zur 51. Minute mußten die Zuschauer auf den Anschlußtreffer ihres NEV warten. Neuzugang Jason Popek, der schon mehrfach sein Können zeigte, wurde von Alex Richter und Nikolai Varianov angespielt und düpierte Torhüter Marvin Frenzel aus fast unmöglichem Winkel zum 2:3. In der 56. Minute spielte Martin Benes Dennis Appelhans frei und dieser erhöhte auf 2:4.
Mit Spielentscheidend dürfte danach eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter gewesen sein. Verteidiger Paul Gebel erhielt in der 57. Minute eine 5 + Spieldauerstrafe. Damit fällt auch er im nächsten Spiel aus. Hier lag das Schiedsrichtergespann falsch, da Philipp Heffler bei einem Zweikampf unglücklich in die Bande rutschte.
In Unterzahl traf Kapitän Francesco Lahmer nur 25 Sekunden später auf Zuspiel von Jason Popek zum 3:4. Kurz danach noch einmal Aufregung, als ein Foul des Kobratorhüters nicht geahndet wurde. Die Möglichkeit noch einmal den Torhüter aus dem Spiel zu nehmen und mit doppelter Überzahl zu agieren blieb damit aus.

Was bleibt? Es war wieder knapp. Mund abwischen und auf ein neues.

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NEV will Krankheitswelle trotzen

Stand am vergangenen Wochenende nur eine Partie auf dem Programm, so geht es am kommenden Wochenende im gewohnten Eishockey-Rhythmus weiter. Am Freitag empfangen die Quirinusstädter die Dinslakener Kobras, sonntags steht die erneute Reise nach Neuwied an. Mit welchem Kader man zu den Duellen antreten kann, ist jedoch noch nicht gewiss…

Selbstkritische Kobras am Wendepunkt?
Alles anders als in der vergangenen Saison – so einfach könnte man das Zwischenfazit der Dinslakener Kobras ziehen. Noch vor einem Jahr wurden die Traberstädter in der Sommerpause arg gebeutelt und mussten aufgrund zahlreicher Abgänge „mit heißer Nadel“ einen wettbewerbsfähigen Kader stricken. Dass am Ende der Hauptrunde der sechste Tabellenplatz zu Buche stand, war als großer Erfolg zu werten, Milan Vanek hatte bei seinem Debüt auf der Trainerbank ganze Arbeit geleistet. Im anschließenden Playoff-Viertelfinale konnte man die favorisierten Neuwieder Bären mächtig ärgern, unterlag nur hauchdünn in der entscheidenden fünften Partie. Grob ein halbes Jahr später stehen die Giftschlangen erneut auf Platz sechs der Tabelle, und doch ist es nicht das Gleiche. Der Aderlass in der Sommerpause blieb aus, im Gegenteil, diesmal sorgte man mit namhaften Neuzugängen für Aufsehen. Mit dem Tschechen Martin Beneš angelte man sich den Top-Stürmer der Soester EG, aus Herford kam mit Tommy Kuntu-Blankson ein aktueller Regionalliga-Meister. Der Neuwieder Allrounder Dennis Appelhans und Torhüter Lucas Eckhardt sind in Neuss aus gemeinsamen Zeiten noch bestens bekannt, das gilt auch für Jerome Baum und Sven Schiefner, die noch im Frühjahr das NEV-Trikot trugen. Die Transfererfolge waren eine Seite der Medaille, gestiegene sportliche Ansprüche die andere. Mit der aktuellen Saison und sieben Punkten aus acht Spielen sind die Verantwortlichen der Kobras nicht zufrieden, erst am vergangenen Wochenende gelang dem Team vom Westrand des Ruhrgebiets der sportliche Befreiungsschlag durch einen 5:1- Sieg über den direkten Konkurrenten aus Ratingen. Gegen den NEV würde man nur zu gerne nachlegen, um im Idealfall eben diese Ratinger vom fünften Platz zu verdrängen. Da die Neusser jedoch eigene Ambitionen haben, deutet sich für Freitag ab 20 Uhr ein packendes Duell um die begehrten Punkte an.

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NEV verpflichtet kanadischen Stürmer

Der NEV hat einen neuen Spieler für seine 1. Mannschaft verpflichtet. Mit Jason Popek verstärkt ein 29 Jahre alter Kanadier aus Hamilton, Ontario das Team aus dem Neusser Südpark. Bisher hat unser Neuzugang nur auf dem amerikanischen Kontinent gespielt, zuletzt in seinem Heimatland bei den Brantford Blast in der ACH. Letztendlich hat den 1,91 m großen und 95 kg schweren rechten Flügelstürmer die Liebe nach Deutschland gebracht. Popeks Frau studiert an der Sporthochschule in Köln, beide leben nun gemeinsam in der Domstadt.

Jason stand mit einem westdeutschen Oberligisten in Verhandlungen, hat sich aber zur Freude der Neusser Verantwortlichen für den NEV entschieden. Über Teammanager Karsten Freiberg kam der Kontakt zustande, ein Treffen mit dem 1. Vorsitzenden, Andreas Schrills, und Trainer Daniel Benske überzeugte ihn vollends. Nun läuft er für die Löwen auf und will für die nötigen Tore sorgen. Herzlich willkommen in der Quirinusstadt, Jason Popek!

Auf eigenen Wunsch hat Sergejs Piskunovs den NEV verlassen. Er möchte sich aus beruflichen Gründen einem norddeutschen Regionalligisten anschließen. Der Verein bedankt sich für seinen tadellosen Einsatz und wünscht dem Letten alles Gute und viel Erfolg!

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TEAM HAT VIELE VERLETZTE

Das Spiel in Hamm endete mit 7:1 vor 537 Zuschauern für die Hammer Eisbären. Gründe hierfür sind einmal sehr viele angeschlagene Spieler. Damit war Coach Daniel Benske gezwungen, dass Team neu aufzustellen. Die beiden ersten Sturmreihen mussten neu formiert werden. Mit David Bineschpayouh, Felix Wolter, Timothy Tanke und Florian Fehr fehlten gleich vier Spieler.

Für die 1:0 Führung in der 9. Minute durch Milan Svarc benötigten die Gastgeber eine Strafzeit des NEV. Das brachte Sicherheit in das Spiel der Eisbären. Angriff auf Angriff rollte auf das Neusser Tor. In der 11. Minute erhöhte Michal Spacek auf 2:0. Ken Passmann, Torhüter des NEV, war immer gefordert und zeigte erneut eine tadellose Leistung. Ralf Hoja bei der Pressekonferenz:" Neuss durfte sich glücklich schätzen, einen überragenden Ken Passmann zwischen den Pfosten zu haben. Eine herausragende Leistung, der im Alleingang ein zweistelliges Ergebnis verhinderte".

Mit dem zweiten Drittel seiner Mannschaft war Daniel Benske nicht zufrieden. Hier trafen die Eisbären dreimal durch Tore von Kevin Thau, Igor Furda und Ibrahim Weissleder.

Für das letzte Drittel schwor der Coach seine Mannschaft noch einmal ein. "Ein gutes letztes Drittel heute ist schon der Beginn für das nächste Spiel", ließ er die Mannschaft wissen. Timon Busse brachte dann mit seinem Tor in der 48. Minute auf Zuspiel von Nikolai Varianov auch seine Mannschaft auf die Anzeigetafel. Trotz 10 Minuten Strafzeit in den letzten gut 12 Minuten Spielzeit konnten die Gastgeber nur noch zwei weitere Tore durch erneut Igor Furda und Michal Spacek verbuchen.

Bei der Pressekonferenz sagte Ralf Hoja:" Das Spiel heute war nichts für Eishockey Feinschmecker. Ein guter Torhüter macht viel aus. Auch Geduld war gefragt. Ansonsten bin ich ganz zufrieden",
Daniel Benske: "Wir haben uns in Neuss besser präsentiert. Bei uns fällt es sofort auf, wenn mehrere Spieler fehlen.

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