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Sebastian Geisler neuer Headcoach der 1. Mannschaft

Der Neusser EV hat Sebastian Geisler für die kommende Saison als Trainer für die 1. Mannschaft verpflichtet. Der bisherige U15- und U17-Cheftrainer sowie Nachwuchskoordinator der Löwen tritt somit die Nachfolge von Daniel Benske an. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Personalie schon jetzt unter Dach und Fach bringen konnten“, sagt NEV-Vorsitzender Andreas Schrills. „Das lässt uns die kommende Saison in aller Ruhe weiterplanen. Sebastian ist ein Neusser Urgestein und äußerst qualifizierter Trainer mit großem Erfahrungsschatz. Wir trauen ihm den Schritt aus dem Nachwuchsbereich zu den Senioren absolut zu.“

Als Co-Trainer steht auch in der nächsten Spielzeit Udo Tursas an der Bande, der sich - wie jüngst berichtet - darüber hinaus in diesem Sommer als 1. Vorsitzender des Neusser EV zur Wahl stellen wird. „Wir haben die Gespräche gemeinsam mit Sebastian und Udo geführt“, berichtet Schrills. „Der aktuelle und der designierte Vereinsvorstand arbeiten seit Wochen Hand in Hand, um die Weichen für eine erfolgreiche NEV-Zukunft zu stellen.“ Geisler selbst sieht seiner Aufgabe gelassen, aber mit dem nötigen Respekt entgegen: „Ich freue mich auf diese tolle Herausforderung“, so der 43-jährige, der es in seiner aktiven Laufbahn bis in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geschafft hatte. „Im Seniorenbereich übernehme ich zum ersten Mal die Verantwortung als Headcoach. Es ist schön, dass ich diese Möglichkeit bei meinem Heimatclub bekomme.“ In welcher Spielklasse sein Team zukünftig antreten wird, steht indes noch nicht fest. Dies hängt insbesondere von den Ligenstrukturen des Eishockey-Landesverbands NRW für die nächste Spielzeit ab, über die in den nächsten Wochen unter Beteiligung aller Vereine abschließend diskutiert werden soll. Andreas Schrills: „Unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen: Ein sehr gutes Trainergespann haben wir verpflichtet. Nun werden wir uns an die Arbeit machen, einen in der Breite etwas verjüngten, hungrigen Mannschaftskader zusammenzustellen.“

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Zusammenarbeit zwischen NEV und Daniel Benske endet zum Saisonschluss

Die Zusammenarbeit zwischen dem Neusser EV und seinem Headcoach der 1. Mannschaft, Daniel Benske, endet mit offiziellem Saisonablauf zum 30. Juni 2020. „Dies geschieht mit aller partnerschaftlichen Wertschätzung füreinander“, sagt Vereinsvorsitzender Andreas Schrills. Gleiches gilt für Benskes Funktion als Sportlicher Leiter des Seniorenbereichs, für den die Löwen ab der kommenden Spielzeit eine Neuausrichtung anstreben.
Schrills: „Die sportliche und damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung, die die Regionalliga West im Saisonverlauf genommen hat, wollen wir als Neusser EV künftig nicht mehr mittragen. Die Kluft zwischen den Top-Teams der Liga und kleineren Clubs wie uns wird stetig größer und ist perspektivisch nicht zu schließen“, so der NEV-Chef. „Wir haben deshalb von Vereinsseite die im Zweijahresvertrag festgeschriebene und für beide Parteien mögliche Option wahrgenommen, uns mit Ablauf der Saison voneinander zu trennen. Wir danken Daniel für seine gute Arbeit und sein Engagement. Unsere besten Wünsche begleiten ihn auch in Zukunft, im Hockeysport wie privat.“
Daniel Benske: „Es ist natürlich sehr schade wenn auch absolut verständlich, dass die Saison aufgrund der Coronavirus-Thematik nun nicht mehr zu Ende gespielt werden kann. Meine Jungs und ich hatten uns auf die noch vor uns liegenden Matches gefreut. Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Freitag in Bergisch Gladbach lagen wir wieder voll auf Kurs, die Qualifikationsrunde zur Regionalliga zu gewinnen.“ Der NRW-Eishockeyverband EHV hatte gestern entschieden, die aktuelle Spielzeit zum gesundheitlichen Schutz aller Akteure vorzeitig zu beenden.

Wie die Regionalliga West, die vierthöchste Spielklasse Deutschlands, in der kommenden Saison im Detail strukturiert sein wird, hängt indes jetzt vor allem an den Ergebnissen einer Arbeitstagung des Landesverbands, die Ende März unter Beteiligung des Neusser EV nebst Ligakonkurrenz stattfindet. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei Verantwortlichen und Fans für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so der scheidende Headcoach Benske, „meine sportlichen Wurzeln werden immer in Neuss liegen.“

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer ihrer 1. Mannschaft für die kommende Spielzeit werden die Quirinusstädter laut Andreas Schrills nun „in aller gebotenen Ruhe angehen“.

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MANNSCHAFT IST IN DER SPUR

Auch im zweiten Auswärtsspiel in Bergisch-Gladbach war der NEV siegreich. Auf dem Scoreboard stand am Spielende ein 4:9 für
den Gast. Das Trainerteam Daniel Benske/Udo Tursas musste nur auf den erkrankten Kapitän Francesco Lahmer verzichten. Stammtorhüter Ken Passmann stand trotz noch leichter Erkältung zwischen den Pfosten. Auch Förderlizenzspieler Stefan Traut war mit an Bord.

Das erste Drittel stand unter dem Motto - Tag der offenen Tür-.Nach 49 Sekunden die Führung für den NEV durch Timothy Tanke  auf Zuspiel von Stefan Traut und Felix Wolter. Der Ausgleich für die Gastgeber in der 5. Minute durch Alexander Bill als die Abwehr zu weit aufgerückt war. Stefan Traut brachte den NEV durch eine schöne Einzelleistung in der 7. Minute erneut in Führung. Assistenten Sven Rothemund und Felix Wolter. Auch diese Führung hatte nicht lange Bestand. Der Ausgleich durch Peter Zirnow fiel in der 8. Minute. Das muntere Scheibenschiessen ging schon in der 10. Minute weiter. Jetzt war Timon Busse mit dem 2:3 an der Reihe. David Bineschpayou und Nikolai Varianov verdienten sich jeweils einen Scorerpunkt. Durch zwei Strafzeiten gegen den NEV konnten die Gastgeber zwei weitere Treffer in der 19. und 20. Minute zum 4:3 durch Sebastian Schmitz und Luca Hellingrath verbuchen. Damit hätten die Gastgeber ihr Pulver auch schon  verschossen.
Der NEV erhöhte im zweiten Drittel die Schlagzahl. Nachdem dreimal Latte oder Pfosten getroffen wurde, erzielte Nikolai Varianov mit einem mächtigen Schuss in den Winkel das Ausgleichstor in der 29. Minute. Assistenten Alex Richter und Paul Gebel. 
Stefan Traut erzielte in 37. Minute die erneute Führung. Vorlage von Felix Wolter und Max Bleyer.

Im letzten Drittel spielte nur noch der NEV.  Max Bleyer schnürte ein Vier-Tore-Pack zum Endstand von 4:9. In der 43. Minute waren Felix Wolter und Stefan Traut seine Assistenten. In der 53. war es Mika Horrix. In der 59. Minute Alex Richter und David Bineschpayou beim letzten Treffer.
Nun hat der NEV alle Trümpfe für Platz 1 in der Hand, da alle anderen Mannschaften zumindest schon zwei Niederlagen auf dem Konto haben.

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Revanche, die zweite…

Drei Spiele, sechs Punkte – im Rennen um den Klassenerhalt ist für den Neusser EV alles drin. Nach dem hart erkämpften Sieg in Dortmund steht am kommenden Freitag (20 Uhr) die nächste Herausforderung an. Dank zweier Siege am vergangenen Wochenende mischt auch der ESV Bergisch Gladbach munter mit, die Realstars belegen derzeit punktgleich mit dem NEV Platz drei.
Lupzig-Team zeigte schon in der Vorbereitung seine Stärken

Aus welchem Holz der freitägliche Gegner geschnitzt ist, deutete sich schon im vergangenen September an. Anlässlich eines Vorbereitungsspiels traten die Neusser bei den Realstars an, die nicht unverdient mit 3:1 siegten. Dass Regionalligisten dem Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis durchaus liegen, zeigte sich auch im Pokalduell gegen die Hammer Eisbären, bei dem es zur „Halbzeit“ noch 3:3 stand, ehe die routinierten Westfalen zu einem standesgemäßen 7:4-Sieg kamen. Die vom früheren deutschen Nationalspieler Andreas Lupzig trainierte Mannschaft belegte in der Vorrunde den dritten Platz hinter den Eisadlern Dortmund und dem TuS Wiehl. Die gleichen Teams stehen auch in der aktuellen Aufstiegsrunde mit drei Punkten über den Realstars, haben aber auch jeweils zwei Spiele mehr absolviert. Wohin der Weg führt, könnte sich an diesem Wochenende zeigen, denn nach dem Duell mit dem NEV trifft man am Sonntag auf den aktuellen Spitzenreiter aus Dortmund.

NEV will sich für Niederlage in der Vorbereitung revanchieren
„Wir wissen, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen, wenn wir in Bergisch Gladbach bestehen wollen“, weiß Trainer Daniel Benske, dass die Partie gegen die kompakten Realstars kein Selbstläufer wird. Nur zu gerne möchte er mit seinem Team den Schwung aus dem Dortmund-Spiel mitnehmen. Während man noch auf den Einsatz des zuletzt erkrankten Kapitäns Francesco Lahmer hofft, hat es nun Torhüter Ken Paßmann erwischt, dessen Einsatz noch ungewiss ist. Nicht mit dabei ist Jason Popek, der weiterhin an einer Knieverletzung laboriert. Nichtsdestotrotz ist Benske zuversichtlich, auch am Freitag wieder drei komplette Reihen aufbieten zu können, um die nächsten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

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REVANCHE GEGLÜCKT

Das Team hat sich für die Niederlage vor zwei Wochen gegen die Eisadler Dortmund revanchiert. Mit 3:2 wurde die Begegnung gewonnen. Die Mannschaft hat es jetzt wieder in der eigenen Hand, die Runde als Tabellenführer abzuschließen und ist nicht auf Schützenhilfe angewiesen.

Das Trainerteam Daniel Benske/Udo Tursas musste ohne den verletzten Torjäger Jason Popek und den erkrankten Kapitän Francesco Lahmer in das Match gehen. Wie in Neuss konnten die Eisadler das erste Tor schießen. In der 7. Spielminute traf Matthias Bräunig auf Vorlage von Felix Berger, als ein scharfer Pass in den Slott gespielt wurde. Der NEV kam in diesem Drittel nur langsam in die Partie. Der ungewohnte Spielrythmus, das letzte Spiel lag zwei Wochen zurück, musste erst einmal weggesteckt werden. In der 16. Minute dann der Ausgleich durch Felix Wolter in Überzahl auf Zuspiel von Alex Richter und Nikolai Varianov.

Mit Beginn des zweiten Drittels war die Mannschaft wie verändert. Die Eisadler wurden immer mehr in ihr Verteidigungsdrittel gedrückt. Die erste große Chance zur Führung gab es in der 21. Minute, als ein Spieler alleine vor dem Dortmunder Keeper stand. In der 26. Minute war es aber soweit. Felix Wolter schnürte seinen Doppelpack mit dem 1:2. Assistenten Timothy Tanke und Sven Rothemund. Genau drei Minuten später dann das 1:3, als der NEV in doppelter Überzahl agieren konnte. Torschütze Max Bleyer auf Vorlage von Alex Richter und Nikolai Varianov. Es gab noch weitere gute Einschussmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Das Spiel hätte hier schon entschieden werden können.

Im letzten Drittel spielte der NEV auf Sicherheit um das Ergebnis nach Hause zu bringen. Spannend wurde es noch einmal 38 Sekunde vor Schluss als die Gastgeber auf 2:3 in Überzahl verkürzen konnte. Aber auch eine weitere Strafzeit gegen unser Team blieb ohne Folgen.

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Auf ein Neues!

Daniel Benske hatte es schon vor dem Beginn der Qualifikationsrunde vorausgesehen: „Ich glaube nicht, dass es einem Team gelingen wird, alle Spiele zu gewinnen.“ Auch wenn der Neusser Trainer ergänzte, dass seine Mannschaft durchaus in jedes Spiel mit dem Ziel gehen würde, zu gewinnen, war dies durchaus als Zeichen des Respekts vor den starken Landesligisten zu werten. Respekt ja, aber Angst nein, denn schließlich prophezeite der Neusser Übungsleiter damit indirekt auch ein Ende der Siegesserie der Eisadler aus Dortmund, die ihre Vorrunde ohne Niederlage beendet hatten. Bereits nach sieben absolvierten Spielen ist klar: Benske lag mit seiner Einschätzung richtig. Neuss schlägt Wiehl, Dortmund bezwingt Neuss, Wiehl ringt Dortmund nieder, und das alles in äußerst spannenden Duellen. Eishockeyherz, was willst Du mehr? Nach einem spielfreien Wochenende geht es am kommenden Freitag (20 Uhr) weiter, denn dann steht die Revanche im Ruhrgebiet an.

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TORCHANCEN NICHT GENÜTZT

Trotz drückender Überlegenheit ging das Spiel gegen die Eisadler Dortmund mit 1:3 verloren. Die Gäste aus Dortmund nutzten im ersten Drittel die Gunst der Stunde und erzielten in der 9. Minute durch einen Schlagschuss vom äußeren Bullykreis durch Christian Gose die 0:1 Führung. In der 15. Minute eine Kopie des ersten Tores in Überzahl durch Felix Berger. Danach stellten die Eisadler das Eishockeyspielen ein. Dortmund stellte den Mannschaftsbus vor das eigene Tor und verteidigte den Vorsprung mit Mann und Maus. Der NEV lief sich an der kompakten Abwehr immer wieder fest und selbst die besten Torchancen verpufften.
Erst in der 56. Minute konnte Jason Popek auf Zuspiel von Francesco Lahmer und Timothy Tanke auf 1:2 verkürzen. Die Gäste wirkten zu diesem Zeitpunkt stehend K.O. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer setzte Alex Richter einen Schuss an die Latte. Gerade in dem Moment als Daniel Benske seinen Torhüter Ken Passmann für einen sechsten Feldspieler opfern wollte, ein Konter der Eisadler. Felix Berger nützte seine Chance und stellte das Scoreboard auf 1:3.
Schon am 28.2.20 hat der NEV in Dortmund die Möglichkeit sich zu revanchieren. Positiv war das 120 Zuschauer den Weg in den Südpark gefunden hatten.

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Beeg nicht mehr im Kader

Kurz vor dem Ende der Wechselfrist hat sich im Kader der 1. Mannschaft noch eine Änderung
ergeben. Stürmer Thorben Beeg hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Der NEV bedankt sich
für seinen Einsatz und wünscht dem 23-Jährigen für die Zukunft alles Gute.

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Spiel gegen Wiehl

Auch wenn das Ergebnis mit 6:5 für den NEV knapp aussieht, war der NEV über die gesamten 60 Minuten die tonangebende Mannschaft im ersten Spiel der Relegationsrunde.
Konzentriert ging die Mannschaft ans Werk und erzielte schon in der zweiten Minute die Führung durch David Bineschpayou. Vorarbeit von Max Bleyer und Felix Wolter. Die Torchancen des NEV häuften sich, genau wie die Strafzeiten gegen den NEV. Durch ein Überzahlspiel der Gäste fiel in der 15. Minute der Ausgleich. Schon in der nächsten Minute antwortete die Mannschaft mit dem 2:1 durch Alex Richter auf Zuspiel von Jason Popek und Kapitän Francesco Lahmer.
Nikolai Varianov stellte das Scoreboard in der 19. Minute auf 3:1 mit einem Schlagschuss in Überzahl. Assistenten Jason Popek und Alex Richter. Jason Popek war auch für das 4:1 verantwortlich als er auf engstem Raum dem Torhüter aus Wiehl das Nachsehen gab. Nikolai Varianov und Paul Gebel waren seine Vorlagengeber in der 29. Minute. Die Gäste verkürzten in der 32. Minute auf 4:2 durch Nils Pleiss. Die Freude des Tus Wiehl war noch nicht verklungen, als Felix Wolter nur eine gute Minute später die Führung auf 5:2 nach Vorarbeit von David Bineschpayouh und Max Bleyer wieder ausbauen könnte.

War das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt schon von einer hohen Zahl an Strafzeiten geprägt setzten die Schiedsrichter jetzt noch eins drauf. Insgesamt erhielt der NEV 24 Strafminuten und Wiehl genau die Hälfte.
Bei einer doppelten Unterzahl verkürzten die Gäste in der 41. Minute auf 5:3 durch Philip Feldoldy und auf 5:4 ebenfalls in Überzahl durch Philipp Buermann in der 46. Minute. Zu diesem Zeitpunkt war die Mannschaft etwas geschockt und musste auch noch den Ausgleich in der 47. Minute durch einen Konter der Gäste hinnehmen. Torschütze Simon Cremer.

Der NEV spielte danach weiter seine spielerische Überlegenheit aus und wurde auch belohnt. Diesmal waren zwei Spieler aus Wiehl auf der Strafbank als Jason Popek knapp drei Minuten vor Schluss mit einem Knaller das Siegtor erzielen konnte. Die Vorlage kam von Alex Richter und Max Bleyer.
Die ersten drei Punkte sind auf der Habenseite und die Mannschaft kann beruhigter ins nächste Match gehen.

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Stürmische Zeiten im Südpark?!

Am kommenden Freitag ist es soweit: Der NEV startet den Kampf um den Klassenerhalt. Für das erste von vier Heimspielen deutet sich ein torreicher Auftakt an, denn die Gäste aus Wiehl verfügen über den mit Abstand gefährlichsten Sturm der Landesliga NRW. Respekt ja, Angst nein, so lautet die Devise aus Neusser Sicht, denn das Team um Kapitän Francesco Lahmer möchte seinerseits mit einem Sieg in die Qualifikationsrunde starten.

Vizemeister mit starker Vorrunde
Die Gäste aus dem Oberbergischen können mit breiter Brust die Reise ins Rheinland antreten. Nur zwei (knappe) Niederlagen gegen den Vorrundensieger aus Dortmund leisteten sich die „Penguins“ in 16 Spielen, erzielten dabei beeindruckende 112 Tore. Dass mit Stefan Streser dennoch nur ein Spieler zu den besten zehn Scorern der Liga zählte, weist auf eine weitere Stärke der Wiehler hin: den ausgeglichen besetzen Kader. Mit wenigen Ausnahmen waren die Spieler schon im Nachwuchs des Vereins aktiv, insbesondere die Offensivabteilung ist seit vielen Jahren eingespielt. Kaum verwunderlich, dass mit Wolfgang Göbel ein weiteres Wiehler „Urgestein“ an der Bande steht. Der Großteil seiner Spieler verbrachte darüber hinaus mehrere Jahre in der Talentschmiede der Kölner Haie und kehrte später zu seinem Heimatverein zurück. Mit Kevin Strom und Lennart Pniewski waren zwei der vielen jungen Akteure für deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaften aktiv, dennoch verfügt man auch über einige Routiniers mit Oberliga- oder Regionalliga-Erfahrung, wie zum Beispiel den Ex-Neusser Philipp Büermann. Beim NEV erwartet man einen Gegner mit vielen gut ausgebildeten Spielern, der sich nicht verstecken wird. Ein Beleg hierfür war auch der überzeugende
Wiehler Auftritt im NRW-Pokalwettbewerb; gegen den Regionalliga-Meister aus Herford unterlagen die Penguins erst in der Verlängerung und äußerst unglücklich mit 1:2.

Benske gibt sich kämpferisch
Auch wenn NEV-Trainer Daniel Benske um die Stärken der Wiehler weiß, ist die Marschrichtung klar, und zwar nicht nur für die Auftaktpartie: „Wir wollen diszipliniert auftreten und den Gegnern unser Spiel aufzwingen.“ Dass es - wie noch in der Vorrunde mit den Eisadlern Dortmund – ein Team geben wird, das die Runde ohne Niederlage abschließen kann, glaubt der 38-Jährige nicht, betont aber auch, dass sein Team mit der grundsätzlichen Einstellung in jedes Duell gehen wird, dieses gewinnen zu wollen. „Wir freuen uns, dass es losgeht, auch wenn ich mit dem Modus nicht glücklich bin“, verweist Benske auf den arg gestreckten Spielplan, durch den man anschließend an den beiden folgenden Wochenenden pausieren muss.

Jansen fällt längerfristig aus
Nachdem sich Torhüter Tjaard Jansen beim Spiel in Nijmegen am Knie verletzte, zeigte sich nun bei weiteren Untersuchungen, dass das vordere Kreuzband eingerissen ist. Ob der 19-Jährigenoch in dieser Saison auf das Eis zurückkehren kann, wird der Heilungsverlauf zeigen. Ungewiss ist auch, ob Paul Gebel und Timon Busse gegen Wiehl auflaufen können. Während Gebel hofft, seine Erkältung bis Freitag auskuriert zu haben, ist Busse diese Woche aus beruflichen Gründen in Süddeutschland, wird aber ebenfalls alles versuchen, um rechtzeitig zurückzukehren. „Wir können voraussichtlich zumindest mit drei kompletten Reihen antreten und wollen erfolgreich in die Runde starten“, freut sich Daniel Benske darüber, dass er gegen die eingespielten Gäste nicht allzu viele Umstellungen vornehmen muss.

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