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NEV freut sich auf den Teddy Bear Toss

Am Samstag, den 14. Dezember ist im Neusser Südpark buchstäblich der Bär los! Der NEV-Teddy Bear Toss feiert seine 5. Auflage und damit ein kleines Jubiläum. Um 18 Uhr tritt unsere 1. Mannschaft zum Meisterschaftsduell gegen den aktuellen Regionalliga-Champion aus Herford an. Bereits zuvor bestreiten die Neusser U13-Löwen ab 15.30 Uhr ein Freundschaftsmatch gegen das Nachwuchsteam des DEL-Clubs Grizzlys Wolfsburg. Auch ansonsten wird es ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt geben, für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt: Es gibt Waffeln, Glühwein, Leckeres vom Grill, duftendes Popcorn, eine Versteigerung mit raren Hockey-Sachen, Puckwerfen für die ganze Familie mit vielen Preisen und einen kleinen Weihnachtsstand mit Selbstgebasteltem der NEV-Elternschaft. Und das alles für einen guten Zweck!

Der Teddy Bear Toss stellt für den Verein einen absoluten Saison-Höhepunkt dar, auf den die ehrenamtlichen Helfer seit Monaten mit Fleiß und Leidenschaft hinarbeiten. Der Name erklärt sich dadurch, dass Zuschauer aller Altersklassen vor dem Spiel Stofftiere erwerben können, die beim ersten Torerfolg auf das Eis geworfen werden. Noch mehr als der Spaß für Groß und Klein steht der karitative Charakter im Vordergrund, denn der Reinerlös kommt der „Aktion Lichtblicke“ der NRW-Lokalradios zugute. „Als gemeinnütziger Sportverein erfahren wir selbst Unterstützung aus dem Umfeld des Sports und möchten diese Hilfe mit einer solchen Spendenaktion gerne an andere weitergeben“, so Andreas Schrills, heute 1. Vorsitzender des NEV und schon vor fünf Jahren einer der Initiatoren der Premierenveranstaltung. Sponsoren und Partner des Vereins beteiligen sich großzügig an der Aktion, auch von den reisefreudigen Gästen aus Ostwestfalen werden zahlreiche Anhänger erwartet.

„Wir hoffen, dass wir an diesem Abend nicht nur unsere treuen Fans, unsere Mitglieder und deren Angehörige, sondern auch viele sportinteressierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen können, damit wir eine möglichst große Spende an hilfsbedürftige Kinder und deren Familien überweisen können“, wirbt Andreas Schrills um Unterstützung für das Projekt. Damit der Geldbeutel nicht übermäßig strapaziert wird, werden für die Veranstaltung vergünstigte Eintrittskarten angeboten: Ein Ticket kostet für Erwachsene nur 5 Euro und für Kinder 3 Euro!

Und wenn der eine oder andere kleine Fan dem soeben erworbenen Stofftier lieber ein neues Zuhause im eigenen Heim geben möchte, wird auch dies niemandem übel genommen…

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NEV erwartet spannende Duelle

Aufgaben unterschiedlicher Art stehen dem Team um Kapitän Francesco Lahmer bevor. Während am Freitag im Derby um Meisterschaftspunkte gekämpft wird, steht am Sonntag das letzte Heimspiel des Inter Regio Cups auf dem Programm. Gemeinsam ist beiden Partien, dass man im Vorfeld auf interessante Duelle auf Augenhöhe hoffen darf.

Außerirdischer Auftakt in Ratingen
Mit nur 30 Kilometern Distanz steht den Neussern am Freitag die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel bevor. Die Ratinger Ice Aliens sind ab 20 Uhr Gastgeber im dritten Derby der Saison, dem nur eine Woche später das vierte folgen wird – dann freilich im Südpark. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen verliefen nur teilweise nach dem Geschmack der Quirinusstädter. Einem verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Ratinger 6:2-Sieg im NRW-Pokal folgte in der Meisterschaft eine Punkteteilung. Dabei gaben die NEV-Cracks in der Schlussphase einen möglichen Sieg aus der Hand und mussten sich letztendlich mit einem Zähler zufrieden geben (5:6 n.V.). Aktuell stehen die Ice Aliens mit zehn Punkten auf Platz sechs der Tabelle, haben allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert als der Fünfte aus Dinslaken, der – einen Ratinger Sieg am Freitag vorausgesetzt – durchaus in Schlagdistanz wäre. Eben diese Dinslakener konnte man zuletzt im NRW-Pokal mit 5:1 besiegen, so dass die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs im Finale gegen die Hammer Eisbären um den Titel kämpfen wird.

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VIER SEKUNDEN FEHLEN ZUM PUNKTGEWINN

Langsam ist es zum Verrückt werden. Vier Sekunden fehlen dem NEV zum Punktgewinn, was nach dem Spielverlauf unverständlich ist. Die Niederlage mit 8:7 in Dinslaken war bestimmt unverdient, wenn man über 50 Minuten das spielbestimmende Team war. Das auch die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen nicht den Nagel auf den Kopf trafen, passt zur Aussage vom Coach der Kobras, Milan Vanek, der schon vor dem Spiel sagte: "Es ist selten das du an einem Wochenende zweimal gute Schiedsrichter hast. Einmal ist es gut, und einmal schlecht". Dieser Aussage kann man nur beipflichten. Waren die Schiedsrichter in den Neusser Augen am Freitag in Herford gut, so hatten sie das Prädikat gestern nicht verdient.

Kommen wir zum Spiel. Der NEV war von Beginn an bereit und erzielte durch Jason Popek in der 11. Minute das 0:1 auf Vorarbeit von David Bineschpayouh und Nikolai Varianov mit einem schnellen Konter. Der NEV war gut im Spiel und erarbeitete sich weitere Einschußmöglichkeiten. David Bineschpayouh nutzte eine solche in der 15. Minute nach Vorarbeit von Nikolai Varianov und Francesco Lahmer und erhöhte auf 0:2. Es war ein sehr schön heraus gespieltes Tor nach mehreren schnellen Pässen. Die Freude währte ab er nicht lange. Jesse Parker erzielte nur 39 Sekunden später den Anschlußtreffer für die Kobras.
Er erzielte auch den Ausgleichstreffer in der 25. Minute mit einem nicht unhaltbaren Schuß. In der 27. Minute gingen die Gastgeber durch Philipp Heffler mit 3:2 in Führung als er in einer eins auf eins Situation nicht konsequent angegriffen wurde. In dieser Phase hatten die Kobras mehr vom Spiel und bauten in der 29. Minute die Führung durch den Ex-Neusser Dennis Appelhans in Überzahl auf 4:2 aus. Diese 29. Minute hatte es aber in sich. Nur 30 Sekunden nach dem Tor der Kobras, zog Max Bleyer nach Zuspiel von Felix Wolter und Timon Busse unwiderstehlich nach innen und schoß mit der Rückhand das 4:3. Ganze 16 Sekunden später tauchte Jason Popek vor dem Tor der Gastgeber auf der rechten Seite auf und überlistete den Keeper mit einem Schuß in den Winkel zum 4:4 Ausgleich. Das Blatt hatte sich wieder in die Richtung des NEV gedreht und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Felix Wolter war der nächste Torschütze für Neuss als er die Abwehr der Gastgeber ausspielte und wartete bis auch der Keeper auf dem Boden lag. Er schlenzte die Scheibe über ihn ins Tor zur erneuten Führung. Assistenten Max Bleyer und Timon Busse. Acht Sekunden vor der Drittelpause erhöhte Jason Popek mit seinem dritten Tor auf 4:6.

Im Gegensatz zum Freitagabend in Herford war das letzte Drittel nicht das stärkste des NEV. Jesse Parker erzielte mit einem Kracher den Anschlusstreffer in der 44. Minute. In der 45. Minute wurden zwei Strafzeiten gegen unser Team in rascher Folge gegen Marc Sprengnöder und Felix Wolter ausgesprochen. Nur drei Sekunden nach dem Ablauf der ersten Strafzeit konnte Dinslaken, noch in Überzahl spielend zum 6:6 durch Martin Benes ausgleichen. Die Mannschaft hatte aber Moral und ging durch Kapitän Francesco Lahmer nach Vorarbeit von Timon Busse durch einen Konter in der 49. Minute erneut in Führung. Auch nach dem neuerlichen Ausgleich hatte Neuss noch Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, als Jason Popek alleine vor dem Torhüter der Kobras war. Wie aber so oft wurden dem Team die beiden letzten Minuten zum Verhängnis. Philipp Heffler erzielte 93 Sekunden vor Schluss das 7:7. Eine Strafzeit gegen Timon Busse in der letzen Minute, über die man streiten kann, brachte den NEV in Unterzahl. Leider wurde die Scheibe nicht konsequent genug aus dem eigenen Drittel befördert, so dass Martin Benes vier Sekunden vor Schluß die Scheibe im Neusser Tor versenkte.

Was bleibt nach einem solchen Spiel. Wenn man sieben Tore auf des Gegners Eis schießt, sollte das für einen Punktgewinn reichen. Das Team muss sich nun auf das Spiel in Ratingen vorbereiten und einen Vorsprung dann auch über die Zeit bringen.

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STARKER AUFTRITT IN HERFORD

Es war ein starker Auftritt des Neusser EV beim amtierenden Meister in Herford. Der Gastgeber mußte bis zum Schluß um den 5:3 Sieg zittern. Der NEV machte durch seinen Auftritt in Herford Werbung für den Teddy-Bear-Toss am 14.12.19 gegen den gleichen Gegner im Neusser Südpark.

Die Dragons starteten furios und erzielten schon in der zweiten Minute durch Guillaume Naud das 1:0, als dieser einen Schuß abfälschte. Die 501 Zuschauer mussten bis zur 17. Minute, trotz der Überlegenheit des Heimteams warten, bevor Jörn Weikamp das 2:0 in Unterzahl erzielen konnte.

Auch nach der Drittelpause das gleiche Bild. Der hohe Druck hielt an und Guillaume Naud konnte das 3:0 in der 22. Minute erzielen. Nach diesem Tor wurde der NEV stärker und mutiger und hatte mit Tjaard Jansen im Tor einen sicheren Rückhalt. Auch das 4:0 durch Berezovskij in der 34. Minute sollte noch keine Vorentscheidung bringen. David Bineschpayouh war der erste Torschütze auf Neusser Seite in der 37. Minute, in Überzahl. Die Vorarbeit leisteten Max Bleyer und Felix Wolter. Jason Popek blies mit seinem Tor zum 4:2 in der 44. Minute zur weiteren Aufholjagd, sein Assistent Marc Sprengnöder. Torhüter Kieren Vogel rückte jetzt immer mehr in den Blickpunkt. Felix Wolter nutzte eine der zahlreichen Chancen zum 4:3 in der 53. Minute und machte die Begegnung jetzt richtig spannend. Die Vorlagengeber waren Timon Busse und Max Bleyer. Mehrfach war das Team dem Ausgleich sehr nah. Coach Daniel Benske opferte seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers. Berezovskij konnte diese Situation zum 5:3, fünf Sekunden vor Schluß, ins leere Neusser Tor nützen.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Daniel Benske, trotz der Niederlage, zufrieden. "Wir haben uns wieder gut präsentiert und viele Torchancen erspielt. Vielleicht hätte ich meinen Torhüter früher ziehen sollen", waren seine Worte bei der PK.

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NEV muss sich auswärts behaupten

Nachdem am vergangenen Wochenende gleich zwei Partien im Neusser Südpark stattfanden, müssen sich die NEV-Anhänger nun ein wenig gedulden, bis sie ihr Team wieder in heimischer Halle zu sehen bekommen. Am 8.12. treffen die Benske-Schützlinge im Rahmen des Inter Regio Cups auf die Bulldogs aus Lüttich, bis dahin stehen drei Auswärtsspiele in der Regionalliga West an.


Meister in der Verfolgerrolle
Am kommenden Freitag steht die Reise nach Ostwestfalen auf dem Programm, wo der Herforder EV auf das Team um Kapitän Francesco Lahmer wartet. Ähnlich wie der NEV hat auch der aktuelle Meister in dieser Saison mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen, die man mit identischen Mitteln bekämpft: beide Mannschaften setzen auf talentierte Nachwuchsspieler. Dass sich ein Top-Stürmer wie Killian Hutt aber nicht gleichwertig ersetzen lässt, steht außer Frage, nicht umsonst ist der Kanadier viertbester Scorer der Liga, obwohl er nur in acht von 13 Spielen zum Einsatz kam. Und dennoch befinden sich die Schützlinge von Erfolgstrainer Jeff Job mitten im Verfolgerfeld, nur zwei Punkte trennen den aktuellen Tabellenvierten von Platz zwei, den derzeit die Neuwieder Bären belegen. Neben bekannten Größen wie Gleb Berezovskij, Florian Böhm und Kapitän Fabian Staudt springt auch Verteidiger Guillaume Naud in die Bresche, wenn es gilt, Hutt zu ersetzen. Nicht zu vergessen Torhüter Kieren Vogel, der ebenfalls zu den besten der Liga zählt. Da die „Dragons“ am Sonntag spielfrei sind, gilt alle Konzentration dem Duell mit dem NEV, nach dem sie der Konkurrenz noch näher auf die Pelle rücken wollen. Spielbeginn in Herford ist am Freitag um 20:30 Uhr.

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NEUWIED NIMMT DIE PUNKTE MIT

Zum vierten Mal in der Saison kreuzten die Neuwieder Bären und der Neusser EV die Klingen. Leider nahm der Gast aus Neuwied die Punkte nach dem 2:4 Sieg mit nach Hause.

Zwei Tage nach dem großartigen Spiel gegen Leuven wirkte die Mannschaft etwas ausgelaugt obwohl man sich gerade nach den letzten guten Vorstellungen mehr erwartet hatte. Die Gäste präsentierten sich aber sofort hellwach und erzielten schon nach 35 Sekunden mit einem sogenannten Bauerntrick die schnelle Führung. Torschütze Jeffrey Smith auf Vorlage von Sam Aulie.
Das taktische Konzept von Headcoach Daniel Benske war zerstört und es mußte, wie von der Formel 1 bekannt, Plan B in Angriff genommen werden. Seinen Fehler zum 0:1 machte Torhüter Tjaard Jansen schon in der vierten Minute mit einem Super Save mit der Schiene wieder wett. Der NEV erspielte sich etliche Torchancen die alle vom Keeper der Bären, Felix Köllejan zunichte gemacht wurden. In eine solche Drangphase erhöhten die Gäste auf 0:2 durch ihre Spieler aus Übersee in der 10. Minute als der NEV in Überzahl spielte. Torschütze Sam Aulie auf Pass von Jeffrey Smith.

Zum zweiten Drittel stellte Daniel Benske auf nur noch zwei Reihen um und warf die überwiegend jungen Spieler in den Ring. Sie konnten aber das 0:3 in der 27. Minute durch die beiden Importspieler nicht verhindern. Nur 13 Sekunden später war Jason Popek mit einem trockenen Schuß unter der Querlatte aus ungefähr 10m mit dem 1:3 erfolgreich. Assistenten Sven Rothemund und Florian Fehr.
Den alten Abstand stellte Stephan Fröhlich in der 34. Minute mit dem 1:4 wieder her. Im letzten Drittel sahen die Zuschauer dann die Mannschaft die am Freitag so hervorragend gespielt hatte. Alle vier Reihen kamen jetzt wieder auf das Eis. Marc Sprengnöder, der an der Seite von Jason Popek regelrecht aufblüht, erzielte das 2:4 in der 46. Minute. Vorlage Jason Popek und Jaime Lindt. Die Feldüberlegenheit des NEV brachte aber keine weiteren Tore. Auch zwei Minuten in doppelter Überzahl brachte nicht das erhoffte Anschlusstor.

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EUROPA KÖNNEN WIR

Das waren die ersten Worte von Headcoach Daniel Benske in der Kabine nach dem 7:4 Sieg seiner Mannschaft gegen die Chiefs aus Leuven.

Zum zweiten Heimspiel im Rahmen des Inter-Regio-Cups hatte sich neben den Chiefs auch hoher Besuch angesagt. Bürgermeister Breuer nebst Gattin sowie ein Stadtrat-Mitglied aus Leuven Herr Fons Laeremans und die Vereinspräsidentin der Chiefs Frau Sonia van Dooren waren anwesend. Auch der General Manager der BeNeLeague Puk Daniels besuchte dieses Spiel. Er möchte jeder Mannschaft, die an diesem Wettbewerb teilnimmt, einen Besuch bei einem ihrer Heimspiele abstatten.

Neuss konnte 18+2 Spieler auf den Spielberichtsbogen bringen. Den Chiefs war es vorbehalten das erste Tor in der 5. Minute durch Lukas Tambeur zu schießen, der einen Abpraller ausnutzen konnte. Torhüter Tjaard Jansen, der erneut Ken Passmann vertreten mußte, lieferte ein gutes Spiel ab und war schuldlos an diesem Tor. Daniel Benske nahm in der 9. Minute eine Auszeit, weil ihm das Spiel seiner Mannschaft nicht gefiel. Erfolg hatte diese Massnahme in der 16. Minute als Jason Popek mit einem Flachschuß auf Vorlage von Marc Sprengnöder und David Bineschpayouh den Ausgleich erzielte. In Überzahl agierend legten die Gäste in der 24. Minute erneut vor. Torschütze Adam Logozzo. Der NEV erspielte sich schnell weitere Torchancen und schon in der 26. Minute setzte sich Jason Popek auf der rechten Seite durch und fand mit seinem Pass Nikolai Varianov der eiskalt zum Ausgleich traf. In der 33. Minute legten die Chiefs zum letzten Mal an diesem Abend durch Vladislav Afonin durch einen Schuß aus spitzem Winkel vor. Für den Ausgleich in der 35. Minute war Jason Popek zuständig. Er setzte sich gegen drei gegnerische Spieler durch und erzielte mit einem feinen Handgelenksschuß unter die Querlatte das 3:3. Seine Assistenten wie beim ersten Tor Bineschpayouh und Sprengnöder.

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Heimspiel-Doppelpack auf nationaler und internationaler Bühne

Die Neusser Eishockey-Freunde können sich an diesem Wochenende doppelt freuen. Gleich zweimal tritt der NEV in heimischer Halle an, freitags gegen den IHC Leuven (Belgien) und sonntags gegen den EHC Neuwied (20 Uhr). Dabei möchten Trainer Daniel Benske und sein Team an die starken Auftritte des vergangenen Wochenendes anknüpfen.

„Multi-Kulti-Team“ aus Leuven zu Gast in der Quirinusstadt
Dass die Duelle mit den besten Teams aus Belgien und der Niederlande für den Neusser EV etwas Besonderes darstellen, hatten die Verantwortlichen des Vereins schon in der vergangenen Woche betont, als das „Europapokal“-Heimdebüt gegen Herentals stattfand. Entsprechend groß ist auch die Vorfreude auf die kommende Aufgabe, denn am Freitag (20 Uhr) gastiert mit dem Ijshockeyclub Chiefs Leuven ein weiteres belgisches Top-Team im Südpark.
Die „Häuptlinge“ aus der Region Flämisch-Brabant sind als Talentschmiede bekannt, nicht umsonst stellt man mit Rino Dhondt, Lukas Tambeur und Alec James drei aktuelle belgische Nationalspieler. Darüber hinaus werden Akteure aus insgesamt sieben weiteren Ländern beherbergt. Neben dem Italo-Kanadier Adam Logozzo (Verteidiger) gilt Torhüter Ryan Malinowski (polnischstämmiger USAmerikaner) als Stütze der Defensive, im Sturm geben unter anderem der Finne William Kangasniemi oder auch der in Russland geborene Borya Kolyasnikov den Ton an. In der Tabelle des Inter-Regio- Cups stehen die Chiefs derzeit auf dem dritten Platz, einem 4:2-Sieg gegen Dinslaken steht eine hauchdünne 5:6-Niederlage in Diez-Limburg gegenüber. Am Freitag (20 Uhr) kommt es nun zum Vergleich mit dem NEV, die bisherigen Ergebnisse lassen darauf hoffen, dass es wie schon gegen Herentals ein spannendes Duell geben könnte.
Es gibt übrigens eine Geschichte, die beide Städte miteinander verbindet: 1914 zerstörten deutsche Truppen große Teile des Stadt Leuven, woran auch Soldaten aus Neuss beteiligt waren. Damals fiel unter anderem das Glockenspiel der Sint-Pieters-Kirche dem Feuer zum Opfer. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer nahm im August 2016 in Leuven an einer Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs teil, dabei wurde die zukünftige Zusammenarbeit auf kultureller Ebene beschlossen. „Nebenbei“ erfuhr die Neusser Delegation von Plänen der Stadt Leuven, für die Abtei ein neues Glockenspiel anzuschaffen. Daraufhin wurde beschlossen, sich mit 40.000 Euro an den Kosten zu beteiligen, vor fast genau einem Jahr feierte das neue Glockenspiel nun seine Premiere, weitere gemeinsame Projekte sind in Planung.

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MANNSCHAFT PRÄSENTIERT SICH AM WOCHENDE IN GROSSARTIGER FORM

Am Freitag war der mehrfache belgische Meister und Pokalsieger in Neuss, im Rahmen des neugeschaffenen Inter-Regio-Cups, zu Gast. Der Game-Day-Presenter im Rahmen der sogenannten Movember Bewegung gegen, in diesem Fall, Prostata-Krebs, waren das Rheinland-Klinikum/ Lukaskrankenhaus und unser neuer NEV-Partner die Knappschaft Krankenkasse. Dem Anlass entsprechend lief die Mannschaft auch mit neuen Trikots und dem Logo der Knappschaft auf. Beide Partner hatten Vertreter zu Beginn des Spieles auf dem Eis und wurden durch den NEV Vorsitzenden Andreas Schrills begrüßt.

Die Mannschaft war in einer guten Verfassung und konnten den Gast aus Herentals mit einem 5:4 Sieg nach Hause schicken.
Für Headcoach Daniel Benske bot sich, nicht nur wegen des neuen Outfits, in der Kabine ein fast ungewohntes Bild. 17+2 Spieler standen ihm zur Verfügung. Einige angeschlagenen Spieler stellten sich für dieses besondere Spiel zur Verfügung. Auch Ken Passmann der eigentlich geschont werden sollte war mit an Bord.

Schon nach 50 Sekunden erzielte Maximilian Bleyer die 1:0 Führung nach Vorarbeit von Felix Wolter und David Bineschpayouh. Die Gäste ließen das Tor nicht unbeantwortet und schlugen schon in der drittem Minute durch Ben Vercammen mit dem Ausgleich zurück. Neuss war weiterhin spielbestimmend und Marc Sprengnöder war mit seinem ersten Tor in dieser Saison in der 9. Minute für die neuerliche Führung zuständig. Sein Vorlagengeber war auch diesmal Felix Wolter. Danach war die erste Sturmreihe an der Reihe. Timon Busse erzielte in der 12. Minute das 3:1. Seine Assistenten Jason Popek, der wieder überzeugen konnte, und Nikolai Varianov. Herentals kam in der 16. Minute durch Brent Bogaerts zum Anschlusstreffer. Eine gute Minute später war die erste Reihe wieder zur Stelle und stellte die Anzeigetafel auf 4:2. Torschütze und Vorlagengeber wie schon beim dritten Tor.

Im Mitteldrittel spielte eigentlich nur der NEV. Was ausblieb waren weitere Tore. Diese Tor machte der Gast aus Belgien in der 32. Minute durch ihren Mannschaftskapitän Mitch Morgan zum 4:3.

Daniel Benske schwor sein Team zum letzten Drittel noch einmal ein. Er zeigte das jeweils letzte Drittel in Neuwied und Hamm als gutes Beispiel an. Der NEV hielt sich an seine Worte und Nikolai Varianov war mit seinem Tor zum 5:3 in der 52. Minute erfolgreich. Für ihn war es wie für Zuspieler Jason Popok der dritte Punkt an diesem Abend. Weiterer Assistent war Alex Richter.

Herentals machte es aber noch einmal spannend. Mit einem abgefälschten Schuß kamen sie in der 57. Minute noch einmal in das Spiel zurück. 18 Sekunden vor Schluß wurde es noch einmal eng, als Nikolai Varianov auf die Strafbank musste und die Gäste einen sechsten Spieler für ihren Torwart auf das Eis brachten. Aber auch diese Situation meisterte das Team und hielt den wohlverdienten Sieg nach Hause.

Wie hoch dieser Sieg zu bewerten war, sah man am Sonntagabend. Herentals schlug im Heimspiel den amtierenden Meister der Regio aus Herford mit 5:1.

Am Sonntagabend ging es die Mannschaft nach Diez-Limburg. Die Rockets, die unangefochten an der Tabellenspitze ihre Kreise ziehen, sind gerade zu Hause eine Macht. Erneut konnte Daniel Benske auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen. Für Ken Passmann hütete Tjaard Jansen das Tor und er machte seine Sache richtig gut. 55 mal wurde er unter Beschuß genommen. Nur dreimal mußte es sich beim dem 3:2 Sieg der heimischen Mannschaft geschlagen geben.

Das 1:0 erzielte David Lademann für die Gastgeber in Überzahl in der 11. Minute. Für das 2:0 in der 18. Minute war Lavallee zuständig. Auch das 3:0 durch RJ Reed ließ den NEV nicht verzweifeln. Die Mannschaft kämpfte weiter und wurde belohnt. Florian Fehr traf zum 3:1 in der 35. Minute. Seine Assistenten waren Thorben Beeg und Timothy Tanke.

Richtig spannend wurde das Match wieder, als Felix Wolter mit einer Einzelleistung in der 51. Minute das zweite Neusser Tor erzielen konnte. Der NEV versuchte noch einmal alles. Das 3:3 wäre verdient gewesen, war das Team doch zwei Drittel die bessere Mannschaft. Aber auch so war Daniel Benske mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden.

Die Mannschaft kann hierauf aufbauen und wird bestimmt in den nächsten Spielen weitere Erfolge einfahren können.

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„Europapokal“-Premiere und „Movember“

Alles anders als sonst – so könnte man umschreiben, was am kommenden Freitag zur ungewohnten Zeit um 19 Uhr im Neusser Südpark geschehen wird. Die Vorfreude ist groß, denn zum ersten Mal in der 24-jährigen Geschichte des NEV findet in heimischer Halle ein Punktspiel gegen ein ausländisches Team statt. Eine Premiere ist auch die „Movember“-Aktion, mit der zwei neue Partner des Vereins auf das Thema Gesundheitsvorsorge aufmerksam machen.

„Schnäuzer“-Aktion mit langer Tradition im Eishockeysport
Symbolhaft abgeleitet von dem Wort „Moustache“ (englisch für Schnurrbart), einem klassischen Sinnbild für Männlichkeit, machen im Monat November traditionell auch Eishockey-Clubs auf das Thema „Gesundheitsvorsorge für den Mann“ aufmerksam, damit etwa Prostata- oder Blasenkrebs frühzeitig erkannt werden.
„Gemeinsam mit unserem Game-Day-Presenter, dem Rheinland Klinikum und Lukaskrankenhaus Neuss sowie unserem neuen Inter-Regio-Cup-Sponsor, der Krankenkasse Knappschaft, möchten wir Männer dazu bringen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen“, erklärt NEV-Vorstandsvize Sven Klein die Beweggründe.

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