1. Mannschaft

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Heimspiel-Wochen im Südpark

Freunden des Eishockeys wird an den kommenden beiden Wochenenden eine Extraportion ihres Lieblingssports serviert. Gleich vier Spiele in Folge absolviert der NEV vor heimischem Publikum, eine gute Gelegenheit, das Erreichen des Saisonziels sicherzustellen. Mit aktuell 14 Punkten Abstand auf Platz neun hatte sich das Team um Kapitän Francesco Lahmer bereits im Herbst ein sehr komfortables Polster erarbeitet, nun würde man gerne die letzten Zweifel an der Playoff-Teilnahme ausräumen.

Vorsicht, Falle!
Duelle gegen einen Tabellenletzten bergen immer die Gefahr, seinen Kontrahenten zu unterschätzen. Auf die Frankfurter Löwen bezogen sollte man diesen Fehler nicht machen, denn das Team aus der Mainmetropole hat in der laufenden Saison oft genug bewiesen, dass es über genügend Qualität verfügt, in der Liga mitzuhalten. Alleine schon mit Blick auf den Kader wird schnell deutlich, dass es sich bei dem Aufsteiger mitnichten um „Kanonenfutter“ handelt. Gleich acht Spieler des Vizemeisters aus Diez-Limburg schlossen sich im Sommer dem „U25-Perspektivteam“ an, das zum Bindeglied zwischen dem Frankfurter Nachwuchs und den Zweitliga-Profis werden soll. Neben Talenten aus dem eigenen Nachwuchs und der Region möchte man freilich auch Akteuren eine Chance geben, die es wegen ihres Studiums oder aus beruflichen Gründen nach Frankfurt zieht. So kommt es dann auch, dass man mit dem Finnen Jere Vuorihuhta und dem Thailänder Hideki Nagayama zwei Kontingentspieler integrieren konnte. Überhaupt steht dem Trainerteam um Bohumil Kratochvil mit über 40 Aktiven der mit Abstand größte Kader der Liga zur Verfügung. Auch dies macht die Löwen zu einem unangenehmen und schwer berechenbaren Gegner, weil man nie weiß, mit welcher Aufstellung dieser antritt. So erklärt sich beispielsweise der Frankfurter 7:4-Sieg beim letzten Aufeinandertreffen, während die beiden anderen Duelle mit 4:2 bzw. 10:2 an den NEV gingen. Während sich die Neusser für die zuletzt erlittene Niederlage revanchieren wollen, dürften die Hessen alles daran setzen, die „Rote Laterne“ abzugeben, die sie am vergangenen Sonntag von den Lauterbacher Luchsen übernehmen mussten.

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