Vorbericht

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Aus eigener Kraft kann sich der Neusser EV den Traum vom erneuten Einzug in die Play-offs nach der denkbar knappen Niederlage in Lauterbach nicht mehr erfüllen. Im Fernduell mit den Luchsen müsste man am kommenden Wochenende vier Punkte mehr holen als die Lauterbacher, und mit einem Blick auf das Programm wird klar, dass dies eine große Herausforderung wird. Während Neuss beim Tabellenzweiten Herford und beim Fünften Hamm antreten muss, haben auch die Osthessen die Chance, gegen Soest (7.) und Dinslaken (6.) weitere Punkte zu sammeln.

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Bereits am vergangenen Wochenende begann für den Neusser EV die entscheidende Saisonphase, die sich in den nächsten beiden Partien fortsetzt. Den Anfang macht am Freitag (20 Uhr) das Heimspiel gegen die Soester EG, die derzeit auf Platz sieben rangiert und acht Zähler Vorsprung auf den NEV aufweist. Die Westfalen zählten bereits in der vergangenen Saison zu den positiven Überraschungen und konnten sich auf Anhieb in der vierthöchsten Spielklasse etablieren. Dieses Jahr steht man kurz davor, mit der Qualifikation für die Play-offs den nächsten Schritt zu schaffen. Trainerfuchs Dieter Brüggemann ist es gelungen, aus vielen gut ausgebildeten Spielern eine funktionierende Einheit zu formen, die jedem Gegner das Leben schwer machen kann. So bezwang man am vergangenen Wochenende den Spitzenreiter aus Diez-Limburg und eine Woche zuvor den Zweitplatzierten Herford. Im Vergleich mit zahlreichen Ligakonkurrenten weist die Truppe zwar wenig höherklassige Erfahrung auf, tritt aber als kompaktes Team mit äußerst unangenehmer Spielweise auf. Im Sturm baut man auf die Erfahrung von Igor Furda und die Scoring-Qualitäten der Slowaken JuričekundŠedivý, gibt aber auch zahlreichen jungen Talenten die Gelegenheit, sich im Seniorenbereich zu etablieren. Die Neusser Bilanz gegen die Westfalen war in den vergangenen beiden Jahren rabenschwarz, ehe kurz vor Weihnachten mit einem 6:4-Erfolg in Soest der Knoten platzte. Beim letzten Heimspiel der Hauptrunde wäre ein weiterer Sieg äußerst wertvoll, weist die Mannschaft von Trainer Boris Ackermann doch aktuell zwei Zähler Rückstand auf die Playoff-Plätze auf.

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Wenn am kommenden Freitag um 20 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, dann geht es um weit mehr als „nur“ drei Punkte. Mit den Lauterbacher Luchsen gastiert der Tabellenneunte im Südpark, der aktuell einen Zähler Rückstand auf den NEV aufweist. Dieser hat derzeit den letzten Play-off-Platz inne und würde dies auch gerne am 18. Februar von sich behaupten, wenn die Hauptrunde der Regionalliga West endet. Es gibt aber ein Problem: Dass sich der Traum von den Play-offs für beide Kontrahenten erfüllt, ist mit einem Blick auf die Tabelle eher unwahrscheinlich, so dass dem direkten Aufeinandertreffen besondere Bedeutung zukommt – und vielleicht sogar ein vorentscheidender Charakter. Neben der Tabellensituation beweist auch ein Blick auf die bisherigen Duelle, wie eng beide Mannschaften leistungsmäßig beieinander liegen. Während Lauterbach sein Heimspiel mit 4:3 nach Verlängerung für sich entschied, jubelte der NEV bei der Revanche – und nach dramatischer Aufholjagd - über einen 5:4-Erfolg.

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Nach den kräftezehrenden Duellen des vergangenen Wochenendes trifft es sich vielleicht ganz gut, dass die Eishockeycracks des Neusser EV am kommenden Freitag pausieren können. Zwei Tage später steht dann allerdings das nächste Duell gegen einen der „Big Five“ aus der Regionalliga auf dem Programm. Die Neuwieder Bären empfangen die Schützlinge von Trainer Boris Ackermann zum dritten Vergleich in dieser Saison, und diesmal finden sich zwei bestens bekannte Gesichter in ungewohnter Rolle wieder: Trainer Daniel Benske stand kurz vor Weihnachten noch an der Bande des NEV, während Daniel Pering noch am vergangenen Freitag das Neusser Trikot trug.

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Zu Beginn eines herausfordernden Doppel-Heimspielwochenendes gibt der aktuelle Regionalliga-Meister seine Visitenkarte im Südpark ab. Dass die Hammer Eisbären derzeit „nur“ Tabellenfünfter sind, liegt nicht an deren vermeintlicher Schwäche, sondern eher daran, dass die Liga in der Spitze noch stärker geworden ist. Ein Beleg dafür könnte sein, dass das Team im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert wurde. Statt auf die finnische Karte setzt man nun auf zwei Tschechen, und mit Stürmer Martin Beneš und Verteidiger Michal Špaček bewies man erneut ein glückliches Händchen. Zum Jahreswechsel kehrte darüber hinaus Sebastian Pigache vom Oberligisten Wedemark zurück in den Westen der Republik, der – ebenso wie Špaček – defensiv wie offensiv eingesetzt werden kann. Zur Freude von Trainer Ralf Hoja werden die Westfalen damit taktisch noch variabler und gehen gut gerüstet ins entscheidende Rennen um die Spitzenplätze. Teams wie die Ratinger Ice Aliens, die man am vergangenen Wochenende mit 6:2 schlug, oder auch die Neuwieder Bären sind in Reichweite, und damit auch das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale. Auf den NEV wartet am Freitag (20 Uhr) eine schwere Aufgabe, die jedoch nicht unlösbar ist, wie das überraschende 4:0 im ersten Aufeinandertreffen zeigte. Dass die Gäste am voraussichtlich auf Stürmer Kevin Thau und möglicherweise auch Ibrahim Weißleder verzichten müssen, sollte angesichts der Kadertiefe keine besondere Rolle spielen. Bei Duellen mit den Eisbären ist sowieso immer alles möglich…

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Zumindest im Neusser Südpark wird Silvester in diesem Jahr um eine Woche verlängert. Am kommenden Sonntag (20 Uhr) gibt das Top-Team aus Herford seine Visitenkarte in der Quirinusstadt ab. Überraschte der Aufsteiger in seiner letztjährigen Premieren-Saison noch mit dem Einzug ins Play-off-Halbfinale, so hat sich das Team von Trainer Jeff Job inzwischen in der Spitzengruppe etabliert. Erst kurz vor dem Jahreswechsel wurden die Ostwestfalen von der EG Diez-Limburg an der Tabellenspitze abgelöst, was sich am Freitag aber auch schon wieder ändern kann, wenn es zum direkten Duell in Herford kommt. Anders als in der vergangenen Saison, als Neuss beide Aufeinandertreffen mit den „IceDragons“ für sich entscheiden konnte, machte man mit diesem Gegner in der aktuellen Spielzeit noch keine guten Erfahrungen.

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Die besinnliche Vorweihnachtszeit beginnt für Spieler und Fans des Neusser EV in diesem Jahr erst einen Tag vor Heiligabend. Grund hierfür ist, dass am kommenden Freitag (20 Uhr) noch eine letzte Partie auf dem Programm steht, und die hat es in sich.

Mit den Dinslakener Kobras gastiert ein direkter Tabellennachbar im Südpark, mit der Empfehlung von zuletzt vier Siegen in Folge. Dabei verlief der Saisonstart alles andere als wunschgemäß für die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski, die aufgrund von technischen Problemen in der heimischen Eissporthalle fast auf ihre komplette Vorbereitung verzichten musste. Zwar verfügte man aufgrund nur geringfügiger Veränderungen am Kader über ein eingespieltes Team, dennoch ließ sich der Wettbewerbsnachteil nicht so schnell aufholen.

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Wenn am kommenden Wochenende Duelle gegen die Ratinger Ice Aliens und die Bördeindianer aus Soest anstehen, wird sich so mancher in Neuss vielleicht wie in eine Zeitmaschine gesetzt fühlen. Warum? Weil es genau diese Konstellation bereits vor zwei Monaten gab, am 13. bzw. 15. Oktober. Allzu gerne erinnert man sich in der Quirinusstadt allerdings nicht an dieses Wochenende, verlor man doch das rheinische Derby mit 1:7, während man aus Soest immerhin noch einen Punkt entführen konnte (6:7 n.V.). Im Vergleich zu ihrer Platzierung in der Tabelle weisen die beiden Kontrahenten momentan entgegengesetzte Formkurven auf.

Am Freitag (20 Uhr) steigt im Südpark das beliebte Derby gegen den Nachbarn von der „falschen“ Rheinseite. Der Regionalliga-Meister 2016 und letztjährige Vizemeister zählt auch in dieser Saison zu den Titelfavoriten und konnte sein Potenzial bereits nachdrücklich unter Beweis stellen. Seit November haben die Außerirdischen allerdings auch mit starken Formschwankungen zu kämpfen und sind derzeit so etwas wie die „Wundertüte der Liga“, die fraglos jeden Kontrahenten in die Schranken weisen kann, aber auch schon mal gegen Außenseiter Punkte liegen lässt. Hinzu kommt, dass Ratingen zuletzt mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte, eine Herausforderung, die auch in Neuss leider bestens bekannt ist. Nicht nur bezüglich der Formkurven und Personalprobleme gibt es Parallelen zwischen beiden Teams, auch auf der Trainerbank gab es jeweils im November Veränderungen. Bei unseren Gästen übernahm Achim Johnigk das Amt von Alexander Jacobs, während auf Neusser Seite bekanntlich Daniel Benske Nachfolger von Andrej Fuchs wurde. Trotz dieser Gemeinsamkeiten sind die Rollen zumindest auf dem Papier klar verteilt: Die Ratinger verfügen über einen ausgeglichen besetzten Kader und zahlreiche Spieler, die ihre Qualitäten bereits höherklassig bewiesen haben. Dennoch ist Neuss nicht chancenlos, wie der überraschende 4:2-Sieg bei den Aliens zeigte. Aus Sicht der NEV-Cracks darf sich dies gegen den aktuellen Tabellenfünften gerne wiederholen.


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Wenn am kommenden Freitag (20 Uhr) der 4. Neusser „Teddy-Bear-Toss“ stattfindet, dann hat man sich dafür den perfekten Gegner ausgesucht, zumindest, was den Namen angeht. Mit den Neuwieder Bären gastiert der aktuelle Tabellenfünfte im Südpark und wird mit seinen reiselustigen Anhängern sicherlich seinen Beitrag zu einem gelungenen Abend leisten. Sportlich sind die Rheinland-Pfälzer jedoch eine ganz harte Nuss, wie die bisherigen Duelle (6:0 und 6:2) gezeigt haben. Dass die Neuwieder am vergangenen Wochenende gegen die weiteren Top-Teams aus Hamm und Diez-Limburg punktlos blieben, ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen, denn schon mehrfach traf Neuss in dieser Saison auf Teams aus der oberen Tabellenhälfte, die sich für vorherige Niederlagen rehabilitieren wollten – und dies dann auch häufig schafften. Aktuell auf Platz fünf zurückgefallen, könnten die Bären mit einem erfolgreichen Wochenende in der Tabelle wieder einen Sprung nach oben schaffen. Das Potenzial haben sie allemal, wie nicht nur die Vergleiche mit dem NEV gezeigt haben. Neben den Kontingentspielern Martin Brabec und Michael Jamieson verfügen die Neuwieder in allen Mannschaftsteilen über überdurchschnittlich gute deutsche Spieler in sämtlichen Altersklassen. Die Torhüter Felix Köllejan und Lukas Schaffrath zählen ebenso zur Youngster-Fraktion wie „Vorlagenkönig“ Moritz Schug (alle 21 Jahre alt), selbst Top-Türmer Stephan Fröhlich ist gerade mal 24 Jahre alt. Während die Rheinland-Pfälzer im Heimspiel gegen Neuss ohne eine einzige Strafzeit auskamen, zeigen sie aber ansonsten auch gerne schon mal ihre Krallen, denn mit durchschnittlich 26 Strafminuten pro Spiel stellen sie das deutlich härteste Team der Liga. Dieses wird übergangsweise von Team-Manager Carsten Billigmann trainiert, nachdem Jens Hergt vor zwei Wochen von seinem Amt zurückgetreten war.


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In der Adventszeit 2017 veranstaltet der Neusser EV im Rahmen des Regionalligaspiels am 8. Dezember um 20:00 Uhr den 4. „Teddy-Bear-Toss“, eine Charity-Aktion zugunsten der Aktion Lichtblicke.

Bei diesem aus den USA stammenden Brauch werden notleidende Kinder traditionell in der Vorweihnachtszeit mit Spenden unterstützt. Der Neusser EV hat diese Tradition vor drei Jahren erstmals aufgegriffen und erfolgreich in der Neusser Sportszene etabliert. Die Zuschauer des Regionalligaspiels zwischen dem NEV und dem EHC Neuwied können vor der Partie Stofftiere erwerben, die dann beim ersten Tor des Spiels auf die Eisfläche geworfen werden. Die Teddys werden dann als symbolische Spende zusammen mit dem Reinerlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten für den guten Zweck gespendet. „Mit diesem Event wollen wir unschuldig in Not geratenen Kindern in NRW helfen und die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios unterstützen“, so der Vorstand des NEV.


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