Vorbericht

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Es ist wieder soweit! Am kommenden Freitag (20 Uhr) findet im Südpark das rheinische Derby statt, wenn die Ratinger Ice Aliens ihre Visitenkarte abgeben. Beide Teams kennen sich nur zu gut, und der Respekt voreinander ist groß. Auf der einen Seite der Vizemeister, der erneut zu den heißen Titelkandidaten zählt und sein Qualitäten in den vergangenen Jahren nachdrücklich unter Beweis gestellt hat, auf der anderen Seite der vermeintliche Underdog, dem immer wieder Überraschungen gegen das Team vom Sandbach gelangen.

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Mit einwöchiger Verspätung kommt die neue Regionalliga-Saison auch im Neusser Südpark an. Nachdem die NEV-Cracks am vergangenen Sonntag spielfrei waren, gastiert am Freitag direkt einer der Favoriten in der Quirinusstadt. Tatsächlich konnten die Neuwieder Bären die ihnen zugetraute Rolle bereits am ersten Wochenende eindrucksvoll bestätigen und grüßen derzeit von der Tabellenspitze. Dass man ausgerechnet gegen den Meister aus Hamm (5:2) und den weiteren Mitfavoriten aus Diez-Limburg (6:3) die volle Punkteausbeute einfahren konnte, sorgte bei Trainer Jens Hergt logischerweise für große Zufriedenheit, wohlwissend, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Bereits in der Vorsaison konnte die mit zahlreichen überdurchschnittlichen Spielern besetzte Mannschaft immer wieder nachweisen, welches Potenzial in ihr steckt, unter anderem durch den zweiten Tabellenplatz nach der Meisterrunde. Das anschließende Ausscheiden im Viertelfinale der Play-offs gegen den Herforder EV zeigte jedoch auch Baustellen auf, die in der Sommerpause konsequent abgearbeitet wurden. So wurde die zu sehr auf ihre Top-Reihe angewiesene Mannschaft deutlich verstärkt, insbesondere mit sechs Leistungsträgern vom Lokalrivalen Diez-Limburg, von denen Topscorer Martin Brabec der namhafteste ist. Neben dem Slowaken besetzt der US-Amerikaner Michael Jamieson die zweite Kontingentstelle, auch auf diesen Positionen dürfte man sich erheblich verbessert haben. Mit Frederic Hellmann (Zweibrücken) verpflichteten die Bären darüber hinaus einen Verteidiger, der in der Saison 2009/2010 für den NEV aktiv war. Die Rheinland-Pfälzer sind somit deutlich ausgeglichener besetzt als im Vorjahr und profitieren neben ihrem zahlreichen und lautstarken Anhang davon, dass man fast alle Leistungsträger halten konnte. Für das Duell mit dem aktuellen Spitzenreiter hofft man auf Neusser Seite noch auf den Einsatz von Matthew Schwehr, dessen Spielberechtigung vom kanadischen Verband bisher noch nicht eingegangen ist. Darüber hinaus wurde die Mannschaft von einer Grippewelle erwischt, so dass noch nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, wer von den angeschlagenen Spielern bis Freitag wieder fit ist.

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Vor einem halben Jahr endete im Neusser Südpark eine erfolgreiche Saison mit dem Einzug in das Play-off-Halbfinale und damit einer Platzierung unter den besten vier Mannschaften der Regionalliga West. Ein toller Erfolg für das blutjunge Team der Trainer Andrej Fuchs und Daniel Benske, das für zahlreiche positive Überraschungen sorgte und sich mit seiner leidenschaftlichen Spielweise nicht nur unter den eigenen Anhängern Sympathien und Respekt erwarb.

Es gab also viele gute Gründe, das sportliche Konzept weiter zu verfolgen, das alleine schon aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. Auch in Zukunft setzt man auf ein junges und talentiertes Team, das sich in der vierthöchsten deutschen Spielklasse gegen zahlreiche namhafte Gegner bewähren soll. Grundvoraussetzung hierfür ist der Verbleib des Trainerduos Fuchs/Benske, das in Neuss seit vielen Jahren trotz beschränkter finanzieller Möglichkeiten hervorragend arbeitet und nicht alleine wegen der erfolgreichen Integration junger Spieler allerhöchste Wertschätzung genießt.

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Fast sechs Monate Warten finden am kommenden Wochenende ein sehnlich erwartetes Ende: Im Neusser Südpark beginnt endlich wieder die Eiszeit, und diese direkt mit zwei Testspielen der 1. Mannschaft, die es in sich haben. Am Samstag (18:00 Uhr) gastieren erstmals die Antwerpen Phantoms in der Quirinusstadt, einen Tag später (18:30 Uhr) gibt mit Hijs Hokij Den Haag der nächste „Neuling“ seine Visitenkarte ab.

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Am Freitag ist es endlich soweit: Das Playoff-Halbfinale der Regionalliga West steigt im Neusser Südpark. Der Gegner aus Hamm hat im ersten Spiel vorgelegt und seine bekannten Qualitäten gezeigt, nun ist der NEV an der Reihe, und der ist wild entschlossen. Bereits im Viertelfinale konnte man eine Auftaktniederlage in eigener Halle egalisieren, gleiches soll in zwei Tagen gelingen. Doch nicht nur die Motivation der Mannschaft ist ungebrochen, auch die Vorfreude der Anhänger ist so groß wie seit Jahren nicht mehr.
Die Unterstützung von den Rängen stieg schon im Laufe der Saison von Spiel zu Spiel und erreichte am vergangenen Sonntag ihren bisherigen Höhepunkt, als die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler die Hammer Eissportarena „rockten“. Auch bei der Revanche baut die Mannschaft um Kapitän Holger Schrills auf ihre Fans, wohl wissend, dass die ebenfalls reisefreudigen Anhänger der Eisbären ihren Teil zu einer stimmungsvollen Kulisse beitragen werden. Neben dem sportlichen Duell auf dem Eis dürfte es also auch zu einem akustischen Wettkampf auf der Tribüne kommen. Beim NEV ist der Einsatz von Daniel Pering und Balasz Peter noch fraglich, auf der anderen Seite hofft man, vielleicht noch ein anderes Ass aus dem Ärmel ziehen zu können.
Die Freitags-Partie im Südpark beginnt wie gewohnt um 20 Uhr, zwei Tage später steigt dann im Hamm um 18:30 Uhr Spiel Nummer drei.

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Ein halbes Jahr haben die Schützlinge der Trainer Andrej Fuchs und Daniel Benske auf ihr großes Ziel hingearbeitet, nun ist es endlich soweit. Was dem Karnevalisten die „fünfte Jahreszeit“, das sind dem Eishockeyspieler und natürlich auch –Anhänger die Play-offs. Zum Saisonhöhepunkt trifft der Neusser EV auf einen Gegner, der für die Quirinusstädter lange Zeit unschlagbar schien: Die Lauterbacher Luchse.

Siebenmal in Folge biss sich der NEV an den Hessen die Zähne aus, ehe im Dezember der Knoten platzte – mit 5:4 wurde der erste Erfolg eingefahren, und dies auch noch in fremder Halle. Ein Sieg, der den Weg in die obere Platzierungsrunde ebnete und auch das vorzeitige Erreichen des Saisonziels „Play-offs“ bedeutete. Das Wissen, dass man auch gegen die Vogelsberger realistische Chancen hat, ist für die entscheidende Saisonphase ohne Frage von großem Nutzen. Nachdem sich die Luchse im Januar mit einem deutlichen 4:0 revanchierten, folgte erst am vergangenen Wochenende das nächste Erfolgserlebnis, als Neuss sein letztes Heimspiel der Platzierungsrunde mit 4:2 gewann. Durch den Sieg kletterte man in der Tabelle noch auf den fünften Platz, den man mit einem weiteren überraschenden „Dreier“ in Ratingen sicherte. Folgerichtig duelliert man sich nun mit dem Tabellenvierten aus Lauterbach, der am Freitag (20 Uhr) und in einem eventuellen dritten Spiel am Dienstag Heimrecht besitzt. Auch das Heimspiel im Südpark wird am Sonntag wie gewohnt um 20 Uhr ausgetragen. Die Vorfreude in Neuss ist groß, zumal sich das Team um Kapitän Holger Schrills zur rechten Zeit in sehr guter Form präsentiert und sich auch die Zahl der Ausfälle zuletzt deutlich reduzierte. Obwohl es für eine Amateurmannschaft wie den NEV immer wieder eine Herausforderung darstellt, freitags die Reise ins 270 Kilometer entfernte Lauterbach anzutreten, sieht es derzeit so aus, als könne man zum ersten Duell immerhin drei komplette Reihen aufs Eis bringen. Mehrere beruflich eingespannte Spieler werden mit privaten PKWs nachreisen, da sich der Mannschaftsbus bereits am frühen Nachmittag auf den Weg machen muss.

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Jeweils acht Spiele haben die Teams in der „oberen“ Platzierungsrunde der Regionalliga West bislang absolviert, am Wochenende folgen die letzten beiden. Wie schon zu Beginn der Runde erhofft, sorgt die große Ausgeglichenheit zwischen den Teams dafür, dass für den nahenden Saisonhöhepunkt noch fast alles offen ist. Ab dem 17.2. duellieren sich die insgesamt acht besten Regionalligisten in Play-offs, momentan sieht es aber so aus, als würde sich der Großteil der Paarungen erst nach dem letzten Spieltag ergeben. Für den NEV, der sich bereits nach der äußerst erfreulich verlaufenen Vorrunde den Einzug in die Play-offs sicherte, heißt dies: Aus vier mach eins. Aktuell kommen immer noch vier Mannschaften als möglicher Gegner für die K.O.-Runde infrage, und auch der NEV befindet sich weiterhin im Fernduell mit der EG Diez-Limburg um Platz fünf.

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Sechs Spiele hat der Neusser EV in der Zwischenrunde der Regionalliga West absolviert und sich dabei gegen Teams bewährt, die mit zahlreichen (Halb-)Profis antreten. Die Punkteausbeute spiegelt dies nicht ganz wider, denn mit vier Zählern ist der Abstand zu den besten vier Kontrahenten doch schon recht groß geworden.

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Gleich zwei Heimspiele stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm der 1. Mannschaft des Neusser EV. Mit den Ratinger Ice Aliens und den Neuwieder Bären geben zwei „Schwergewichte“ der Regionalliga West ihre Visitenkarten im Südpark ab. Den Anfang macht am Freitag (20 Uhr) das Derby gegen den Vorjahresmeister aus Ratingen, der auch in der abgelaufenen Vorrunde „primus inter pares“ war. Mit 45 Punkten sicherten sich die Außerirdischen Platz 1, zwei Zähler vor dem sonntäglichen Gegner aus Neuwied. Wenn man im Kampf um die Meisterschaft überhaupt von einem Favoriten sprechen kann, dann trifft dies am ehesten auf die Mannschaft von Trainer Alexander Jacobs zu, zumal der Kader für die zweite Saisonhälfte noch einmal deutlich verstärkt wurde. Während sich die Konkurrenz auf dem Transfermarkt relativ zurückhielt, präsentierten die Ice Aliens mit den Brazda-Brüdern Tim und Tobias (zuletzt Essen/Oberliga) sowie dem reaktivierten Benjamin Hanke namhafte Neuzugänge. Mit den drei Neulingen gewinnt man nicht nur weiter an Qualität und Quantität, sondern erhöht auch die taktische Flexibilität sowie die physische Komponente, die mit Blick auf die Play-offs besondere Bedeutung bekommen könnte. Von den Liga-Konkurrenten verfügen höchstens die Hammer Eisbären über einen vergleichbar ausgeglichen besetzten Kader, bei dem die Suche nach Schwachstellen wenig Aussicht auf Erfolg bietet. Kein Wunder, dass sich die Außerirdischen auch in der Zwischenrunde den „Platz an der Sonne“ erkämpft haben, wobei sie aktuell das bessere Torverhältnis von drei punktgleichen Kontrahenten trennt. Am vergangenen Wochenende deklassierte unser Lokalrivale zunächst ersatzgeschwächte Rockets aus Diez-Limburg mit 13:1 und wies dann auch die formstarken Neuwieder Bären mit 4:0 in die Schranken. Eine „Mission impossible“ also für den NEV? Nicht unbedingt. In der Vergangenheit gelangen den Fuchs-Schützlingen immer wieder Überraschungen gegen die Ratinger, zuletzt Anfang Dezember, als der NEV am Sandbach einen 4:0-Sieg feierte.

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Die Platzierungsrunde der Regionalliga West begann für den NEV mit zwei Auswärtsspielen und drei gewonnenen Punkten. Nun kehrt das Team des Trainerduos Fuchs/Benske in den Südpark zurück und erwartet am Freitag (20 Uhr) einen alten Bekannten.
Mit den Hammer Eisbären treffen die Neusser auf einen Gegner, mit dem man sich in den letzten Jahren immer wieder spektakuläre Duelle geliefert hat. Häufig gingen die Quirinusstädter als Außenseiter in die Begegnungen und fuhren vor allem auswärts unerwartete Erfolge ein, die Eisbären revanchierten sich dann auch gerne schon mal bei der anschließenden Revanche in Reuschenberg.


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