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Sebastian Geisler neuer Headcoach der 1. Mannschaft

Der Neusser EV hat Sebastian Geisler für die kommende Saison als Trainer für die 1. Mannschaft verpflichtet. Der bisherige U15- und U17-Cheftrainer sowie Nachwuchskoordinator der Löwen tritt somit die Nachfolge von Daniel Benske an. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Personalie schon jetzt unter Dach und Fach bringen konnten“, sagt NEV-Vorsitzender Andreas Schrills. „Das lässt uns die kommende Saison in aller Ruhe weiterplanen. Sebastian ist ein Neusser Urgestein und äußerst qualifizierter Trainer mit großem Erfahrungsschatz. Wir trauen ihm den Schritt aus dem Nachwuchsbereich zu den Senioren absolut zu.“

Als Co-Trainer steht auch in der nächsten Spielzeit Udo Tursas an der Bande, der sich - wie jüngst berichtet - darüber hinaus in diesem Sommer als 1. Vorsitzender des Neusser EV zur Wahl stellen wird. „Wir haben die Gespräche gemeinsam mit Sebastian und Udo geführt“, berichtet Schrills. „Der aktuelle und der designierte Vereinsvorstand arbeiten seit Wochen Hand in Hand, um die Weichen für eine erfolgreiche NEV-Zukunft zu stellen.“ Geisler selbst sieht seiner Aufgabe gelassen, aber mit dem nötigen Respekt entgegen: „Ich freue mich auf diese tolle Herausforderung“, so der 43-jährige, der es in seiner aktiven Laufbahn bis in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geschafft hatte. „Im Seniorenbereich übernehme ich zum ersten Mal die Verantwortung als Headcoach. Es ist schön, dass ich diese Möglichkeit bei meinem Heimatclub bekomme.“ In welcher Spielklasse sein Team zukünftig antreten wird, steht indes noch nicht fest. Dies hängt insbesondere von den Ligenstrukturen des Eishockey-Landesverbands NRW für die nächste Spielzeit ab, über die in den nächsten Wochen unter Beteiligung aller Vereine abschließend diskutiert werden soll. Andreas Schrills: „Unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen: Ein sehr gutes Trainergespann haben wir verpflichtet. Nun werden wir uns an die Arbeit machen, einen in der Breite etwas verjüngten, hungrigen Mannschaftskader zusammenzustellen.“

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Interview mit dem 1. Vorsitzenden des Neusser EV, Andreas Schrills.

"Wir positionieren uns auch in Zukunft als Ausbildungsverein"


Die vergangenen Tage zählten sicherlich zu den turbulentesten in der gesamten Geschichte des Eishockeysports. Nahezu alle bedeutenden Ligen der Welt stellten den Spielbetrieb ein oder unterbrachen diesen zumindest. Auch der Neusser EV war betroffen von dieser Entwicklung, für alle Mannschaften hieß es: Saisonende. NEV-Medienbeauftragter Daniel Babic sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Andreas Schrills über das vorzeitige Saison-Aus, die künftige Vereinsausrichtung und was es bedeutet, schon ein Leben lang mit einem Club verbunden zu sein.


Daniel Babic: Andreas, die Deutsche Eishockey Liga war bundesweit die erste Spielklasse, die wegen der Coronavirus-Thematik die Saison abbrach. Der Landesverband NRW zog einen Tag später nach. Kam das zu diesem Zeitpunkt für Dich noch überraschend?

Andreas Schrills: Die Geschwindigkeit der Entwicklungen in den vergangenen Tagen war in dieser Form sicherlich nur bedingt vorhersehbar. So ein abruptes Saisonende hätten wir weder unseren Fans, noch allen Aktiven gewünscht. Aber natürlich war die Absage des Spielbetriebs in den Landesverbänden nach der DEL und DEL2 die logische und einzig sinnvolle Konsequenz. Mit der frühzeitigen Einstellung unseres Trainingsbetriebs letzte Woche Freitag sind wir zudem der Verantwortung für unsere Spielerinnen und Spieler sowie Mitglieder und Angehörigen nachgekommen.


DB: Dadurch, dass fast keine der Ligen ihren Spielplan komplettieren konnte, wurden weder bei den Senioren, noch im Nachwuchsbereich Auf- und Absteiger ermittelt. Gibt es schon Informationen, auf welcher Grundlage die Ligenzusammensetzung der kommenden Saison festgelegt werden soll?

AS: Bisher gibt es dazu noch keine offiziellen Informationen seitens des Landesverbands. Aber ich bin mir sicher, dass hierzu in den nächsten Wochen noch ein konstruktiver Austausch des Verbands mit allen Vereinen stattfinden wird, um gemeinsam zu einer sinnvollen und leistungsgerechten Ligeneinteilung zu kommen. Im Nachwuchs gibt es auf Landesverbandsebene ja schon seit einigen Jahren Melde-Ligen, bei der die sportliche Qualifikation nur bedingt eine Rolle spielt.

DB: Was die 1. Mannschaft des NEV betrifft, hattest Du letzte Woche auf den 28. März 2020 verwiesen, für den das nächste Treffen aller West-Regionalligisten angesetzt war.

AS: Ja, verständlicherweise musste inzwischen aber auch diese Arbeitstagung wegen der Corona-Problematik abgesagt werden. Wir hoffen hier zeitnah auf eine alternative Lösung.Laut Tagesordnung war eine Aussage aller Vereine zum Verbleib oder Ausscheiden aus der Regionalliga gefordert. Insofern erhoffe ich mir natürlich, dass nun bald alle Vereine auf anderem Weg die Möglichkeit erhalten, klar Stellung zu beziehen, sodass Verband und Vereinsoffizielle im Anschluss eine gewisse Planungssicherheit für die kommende Saison haben.

DB: Mit der Trennung von Daniel Benske habt Ihr bereits die erste richtungsweisende Entscheidung für die NEV-Zukunft getroffen, einhergehend mit einer sportlichen Neuausrichtung im Seniorenbereich. Was ist darunter zu verstehen?

AS: Wie bereits in der Presseinfo zur Trennung von Daniel mitgeteilt, beobachten wir die sportliche und somit auch wirtschaftliche Entwicklung der Regionalliga West für unseren Standort mit äußerster Sensibilität. In der abgelaufenen Saison haben sich vier Vereine sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich deutlich von den anderen Regionalliga-Clubs abgesetzt. Die Tatsache, dass im vergangenen Sommer mit Lauterbach, Soest und Frankfurt gleich drei Vereine aus der Regionalliga ausgeschieden sind und kein Verein als Nachrücker gefunden werden konnte, macht deutlich, dass die Rahmenbedingungen zum Bestehen in dieser Liga für die meisten Vereine derzeit nur unter extremen Anstrengungen zu realisieren sind. Da wir uns als Neusser EV ganz klar als Ausbildungsverein positionieren, wollen und werden wir diese Entwicklung nicht weiter mittragen, um den Nachwuchsbetrieb auch in Zukunft wirtschaftlich nicht zu gefährden. Insofern hängt die sportliche Neuausrichtung des NEV - und damit auch die Ligenzugehörigkeit - natürlich sehr stark von einer aus unserer Sicht dringend notwendigen Ligenreform ab.

DB: Kaum ein Name verkörpert so sehr das Eishockey in unserer Stadt wie Deiner. Du hast über 20 Jahre lang für Neuss gespielt, anschließend den Nachwuchs trainiert und in den letzten sechs Jahren den Verein im Vorstand geführt. Bereits bei der letzten Mitgliederversammlung hattest Du angekündigt, Dich im Sommer nicht mehr zur Wahl zu stellen, das Gleiche gilt für Deine Vorstandskollegen Sven Klein und Thomas Schiffer. Warum muss man sich trotzdem keine Sorgen um die Zukunft des Vereins machen?

AS: Zunächst einmal ist der Neusser EV sowohl wirtschaftlich als auch strukturell sehr gut aufgestellt. Wir verfügen über einen guten und erfolgreichen Nachwuchs als Basis und werden den Verein im Sommer mit soliden finanziellen Rücklagen an unsere Nachfolger übergeben. Zudem haben wir durch die frühzeitige Ankündigung der Änderungen in der Vereinsführung ausreichend Zeit für einen fließenden wie reibungslosen Übergang. So arbeiten wir bereits seit Wochen gemeinsam mit unseren designierten Nachfolgern an den Planungen für die kommende Saison. Mit Udo Tursas, bislang Co-Trainer unserer 1. Mannschaft, konnten wir einen geeigneten Kandidaten für die Position des Vereinsvorsitzenden gewinnen. Udo ist bereits seit einigen Jahren in Neuss verwurzelt, kennt die Eishockeyszene seit Jahrzehnten in- und auswendig und ist in dieser überaus gut vernetzt. Des Weiteren werden meine Kollegen und ich den NEV nach der Amtsübergabe ja auch nicht verlassen, sondern weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. So werden wir beispielsweise einige langfristige Projekte, die von uns auf den Weg gebracht worden sind, gemeinsam mit dem neuen Vorstand auch künftig begleiten und vorantreiben. Darüber hinaus bleibe ich dem Verein selbstverständlich auch weiterhin als Nachwuchstrainer erhalten.
Abschließend wünsche ich allen Spielerinnen und Spielern, Trainern, Mitgliedern, Fans, Helfern und Partnern des Neusser EV eine erholsame, wenn auch nun leider etwas verlängerte Sommerpause. Geben Sie auf sich und Ihre Mitmenschen acht und bleiben Sie gesund!

DB: Vielen Dank für das Gespräch!

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Zusammenarbeit zwischen NEV und Daniel Benske endet zum Saisonschluss

Die Zusammenarbeit zwischen dem Neusser EV und seinem Headcoach der 1. Mannschaft, Daniel Benske, endet mit offiziellem Saisonablauf zum 30. Juni 2020. „Dies geschieht mit aller partnerschaftlichen Wertschätzung füreinander“, sagt Vereinsvorsitzender Andreas Schrills. Gleiches gilt für Benskes Funktion als Sportlicher Leiter des Seniorenbereichs, für den die Löwen ab der kommenden Spielzeit eine Neuausrichtung anstreben.
Schrills: „Die sportliche und damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung, die die Regionalliga West im Saisonverlauf genommen hat, wollen wir als Neusser EV künftig nicht mehr mittragen. Die Kluft zwischen den Top-Teams der Liga und kleineren Clubs wie uns wird stetig größer und ist perspektivisch nicht zu schließen“, so der NEV-Chef. „Wir haben deshalb von Vereinsseite die im Zweijahresvertrag festgeschriebene und für beide Parteien mögliche Option wahrgenommen, uns mit Ablauf der Saison voneinander zu trennen. Wir danken Daniel für seine gute Arbeit und sein Engagement. Unsere besten Wünsche begleiten ihn auch in Zukunft, im Hockeysport wie privat.“
Daniel Benske: „Es ist natürlich sehr schade wenn auch absolut verständlich, dass die Saison aufgrund der Coronavirus-Thematik nun nicht mehr zu Ende gespielt werden kann. Meine Jungs und ich hatten uns auf die noch vor uns liegenden Matches gefreut. Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Freitag in Bergisch Gladbach lagen wir wieder voll auf Kurs, die Qualifikationsrunde zur Regionalliga zu gewinnen.“ Der NRW-Eishockeyverband EHV hatte gestern entschieden, die aktuelle Spielzeit zum gesundheitlichen Schutz aller Akteure vorzeitig zu beenden.

Wie die Regionalliga West, die vierthöchste Spielklasse Deutschlands, in der kommenden Saison im Detail strukturiert sein wird, hängt indes jetzt vor allem an den Ergebnissen einer Arbeitstagung des Landesverbands, die Ende März unter Beteiligung des Neusser EV nebst Ligakonkurrenz stattfindet. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei Verantwortlichen und Fans für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so der scheidende Headcoach Benske, „meine sportlichen Wurzeln werden immer in Neuss liegen.“

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer ihrer 1. Mannschaft für die kommende Spielzeit werden die Quirinusstädter laut Andreas Schrills nun „in aller gebotenen Ruhe angehen“.

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Eishockey-Spielbetrieb in NRW ebenfalls eingestellt

Nachdem gestern bereits der Spielbetrieb in den drei höchsten deutschen Ligen eingestellt wurde, hat am heutigen Mittwoch der Eishockeyverband NRW nachgezogen und wegen der Coronavirus-Thematik den Spielbetrieb für diese Saison beendet.
Für den Neusser EV hat dies zur Folge, dass die restlichen Freundschaftsspiele, Meisterschaftsspiele und Turniere sämtlicher Altersklassen entfallen.
Die Mitteilung des Verbands im Wortlaut:

„Liebe EHV-Mitglieder und Gastvereine in EHV-Ligen, nach Rücksprachen mit dem DEB hat heute der EHV NRW die Entscheidung getroffen, den gesamten Spielbetrieb in allen EHV-Ligen ab sofort einzustellen. Das betrifft den Ligenspielbetrieb von der U7 bis einschließlich der U20 sowie den Spielbetrieb aller EHV-Damen und Herrenligen. Diese Entscheidung gilt auch für alle bereits genehmigten Freundschaftsspiele und Turniere, wofür hiermit die Genehmigungen zurückgezogen werden. Für noch nicht genehmigte Freundschaftsspiele und Turniere werden wir bis auf Weiteres die Spielgenehmigungen ablehnen. Auf die Art. 39 + 40 DEB SpO weisen wir besonders hin. Die vorgenannten Absage-Entscheidungen gelten auch für alle Maßnahmen der Talentförderung sowie alle nationalen und internationalen Turniere unserer Auswahlmannschaften.


Der EHV NRW hat gegenüber seinen Spielerinnen und Spielern, den Vereinsoffiziellen und Begleitern eine besondere Sorgfaltspflicht. Wir bitten Sie/Euch um Verständnis für die vorgenannten Entscheidungen, die uns nicht leicht gefallen sind. Gerade jetzt, wo viele Finalspiele der Saison 2019/2020 noch anstehen, wird dies für alle Beteiligten nur schwer verständlich sein. Aber nach Lage der Dinge gibt es keine alternative Entscheidungsmöglichkeit.
Mit sportlichen Grüßen für
das EHV-Präsidium
Rainer Maedge
Präsident“

Aufgrund des vorzeitigen Saisonendes werden die Ligenstrukturen und –Zugehörigkeiten der nächsten Spielzeit noch abschließend geklärt werden müssen. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir zeitnah darüber informieren.
Die Neusser Verantwortlichen bedanken sich herzlich bei Sponsoren, Partnern, Trainern, Spielern, Helfern und Fans für die Leistungen auf bzw. die Unterstützung neben dem Eis! Wir alle hätten uns ein planmäßiges Ende dieser Spielzeit gewünscht, aber respektieren natürlich die Entscheidung unseres Eishockeyverbands – die Gesundheit aller geht vor! Nun werden wir alle Kräfte bündeln, um den Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2020/2021 zu legen!

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Drei Spiele innerhalb von sieben Tagen für U20

Drei Spiele inerhalb von sieben Tagen,gab es für unser U20 Team.
Am Sonntag den 01.03.20, traf man auswärts in Ratingen auf die Ice Aliens.Leider konnte man das Spiel beim Liga führenden nicht positiv für sich entscheiden, und so stand am Ende eine verdiente, aber vom Spielverlauf her zu hohe 3:8(0:4/2:3/1:1) Niederlage.

Fünf Tage später, 06.03.20, kreuzte man die Schläger im heimischen Südpark mit Troisdorf Dynamite. Das Hinspiel konnte Troisdorf nach Penaltyschieẞen für sich entscheiden und so hatte unser Team noch eine Rechnung offen.

Nach holprigen Start konnte man einen 1:4 Rückstand aus dem ersten Drittel aufholen und einen verdienten 8:4(1:4/3:0/4:0) Sieg feiern.

Nur zwei Tage später reiste man nach Dortmund zu den Eisadlern.Der Spielverlauf erinnerte an das Spiel gegen Troisdorf, denn abermals musste man einen Rückstand aufholen, was mit einem sehr guten zweiten Drittel gelang.

Am Ende stand ein 5:2(0:1/4:0/1:1) Erfolg und Platz zwei in der Regionalliga Meisterrunde.

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MANNSCHAFT IST IN DER SPUR

Auch im zweiten Auswärtsspiel in Bergisch-Gladbach war der NEV siegreich. Auf dem Scoreboard stand am Spielende ein 4:9 für
den Gast. Das Trainerteam Daniel Benske/Udo Tursas musste nur auf den erkrankten Kapitän Francesco Lahmer verzichten. Stammtorhüter Ken Passmann stand trotz noch leichter Erkältung zwischen den Pfosten. Auch Förderlizenzspieler Stefan Traut war mit an Bord.

Das erste Drittel stand unter dem Motto - Tag der offenen Tür-.Nach 49 Sekunden die Führung für den NEV durch Timothy Tanke  auf Zuspiel von Stefan Traut und Felix Wolter. Der Ausgleich für die Gastgeber in der 5. Minute durch Alexander Bill als die Abwehr zu weit aufgerückt war. Stefan Traut brachte den NEV durch eine schöne Einzelleistung in der 7. Minute erneut in Führung. Assistenten Sven Rothemund und Felix Wolter. Auch diese Führung hatte nicht lange Bestand. Der Ausgleich durch Peter Zirnow fiel in der 8. Minute. Das muntere Scheibenschiessen ging schon in der 10. Minute weiter. Jetzt war Timon Busse mit dem 2:3 an der Reihe. David Bineschpayou und Nikolai Varianov verdienten sich jeweils einen Scorerpunkt. Durch zwei Strafzeiten gegen den NEV konnten die Gastgeber zwei weitere Treffer in der 19. und 20. Minute zum 4:3 durch Sebastian Schmitz und Luca Hellingrath verbuchen. Damit hätten die Gastgeber ihr Pulver auch schon  verschossen.
Der NEV erhöhte im zweiten Drittel die Schlagzahl. Nachdem dreimal Latte oder Pfosten getroffen wurde, erzielte Nikolai Varianov mit einem mächtigen Schuss in den Winkel das Ausgleichstor in der 29. Minute. Assistenten Alex Richter und Paul Gebel. 
Stefan Traut erzielte in 37. Minute die erneute Führung. Vorlage von Felix Wolter und Max Bleyer.

Im letzten Drittel spielte nur noch der NEV.  Max Bleyer schnürte ein Vier-Tore-Pack zum Endstand von 4:9. In der 43. Minute waren Felix Wolter und Stefan Traut seine Assistenten. In der 53. war es Mika Horrix. In der 59. Minute Alex Richter und David Bineschpayou beim letzten Treffer.
Nun hat der NEV alle Trümpfe für Platz 1 in der Hand, da alle anderen Mannschaften zumindest schon zwei Niederlagen auf dem Konto haben.

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Revanche, die zweite…

Drei Spiele, sechs Punkte – im Rennen um den Klassenerhalt ist für den Neusser EV alles drin. Nach dem hart erkämpften Sieg in Dortmund steht am kommenden Freitag (20 Uhr) die nächste Herausforderung an. Dank zweier Siege am vergangenen Wochenende mischt auch der ESV Bergisch Gladbach munter mit, die Realstars belegen derzeit punktgleich mit dem NEV Platz drei.
Lupzig-Team zeigte schon in der Vorbereitung seine Stärken

Aus welchem Holz der freitägliche Gegner geschnitzt ist, deutete sich schon im vergangenen September an. Anlässlich eines Vorbereitungsspiels traten die Neusser bei den Realstars an, die nicht unverdient mit 3:1 siegten. Dass Regionalligisten dem Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis durchaus liegen, zeigte sich auch im Pokalduell gegen die Hammer Eisbären, bei dem es zur „Halbzeit“ noch 3:3 stand, ehe die routinierten Westfalen zu einem standesgemäßen 7:4-Sieg kamen. Die vom früheren deutschen Nationalspieler Andreas Lupzig trainierte Mannschaft belegte in der Vorrunde den dritten Platz hinter den Eisadlern Dortmund und dem TuS Wiehl. Die gleichen Teams stehen auch in der aktuellen Aufstiegsrunde mit drei Punkten über den Realstars, haben aber auch jeweils zwei Spiele mehr absolviert. Wohin der Weg führt, könnte sich an diesem Wochenende zeigen, denn nach dem Duell mit dem NEV trifft man am Sonntag auf den aktuellen Spitzenreiter aus Dortmund.

NEV will sich für Niederlage in der Vorbereitung revanchieren
„Wir wissen, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen, wenn wir in Bergisch Gladbach bestehen wollen“, weiß Trainer Daniel Benske, dass die Partie gegen die kompakten Realstars kein Selbstläufer wird. Nur zu gerne möchte er mit seinem Team den Schwung aus dem Dortmund-Spiel mitnehmen. Während man noch auf den Einsatz des zuletzt erkrankten Kapitäns Francesco Lahmer hofft, hat es nun Torhüter Ken Paßmann erwischt, dessen Einsatz noch ungewiss ist. Nicht mit dabei ist Jason Popek, der weiterhin an einer Knieverletzung laboriert. Nichtsdestotrotz ist Benske zuversichtlich, auch am Freitag wieder drei komplette Reihen aufbieten zu können, um die nächsten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

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REVANCHE GEGLÜCKT

Das Team hat sich für die Niederlage vor zwei Wochen gegen die Eisadler Dortmund revanchiert. Mit 3:2 wurde die Begegnung gewonnen. Die Mannschaft hat es jetzt wieder in der eigenen Hand, die Runde als Tabellenführer abzuschließen und ist nicht auf Schützenhilfe angewiesen.

Das Trainerteam Daniel Benske/Udo Tursas musste ohne den verletzten Torjäger Jason Popek und den erkrankten Kapitän Francesco Lahmer in das Match gehen. Wie in Neuss konnten die Eisadler das erste Tor schießen. In der 7. Spielminute traf Matthias Bräunig auf Vorlage von Felix Berger, als ein scharfer Pass in den Slott gespielt wurde. Der NEV kam in diesem Drittel nur langsam in die Partie. Der ungewohnte Spielrythmus, das letzte Spiel lag zwei Wochen zurück, musste erst einmal weggesteckt werden. In der 16. Minute dann der Ausgleich durch Felix Wolter in Überzahl auf Zuspiel von Alex Richter und Nikolai Varianov.

Mit Beginn des zweiten Drittels war die Mannschaft wie verändert. Die Eisadler wurden immer mehr in ihr Verteidigungsdrittel gedrückt. Die erste große Chance zur Führung gab es in der 21. Minute, als ein Spieler alleine vor dem Dortmunder Keeper stand. In der 26. Minute war es aber soweit. Felix Wolter schnürte seinen Doppelpack mit dem 1:2. Assistenten Timothy Tanke und Sven Rothemund. Genau drei Minuten später dann das 1:3, als der NEV in doppelter Überzahl agieren konnte. Torschütze Max Bleyer auf Vorlage von Alex Richter und Nikolai Varianov. Es gab noch weitere gute Einschussmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Das Spiel hätte hier schon entschieden werden können.

Im letzten Drittel spielte der NEV auf Sicherheit um das Ergebnis nach Hause zu bringen. Spannend wurde es noch einmal 38 Sekunde vor Schluss als die Gastgeber auf 2:3 in Überzahl verkürzen konnte. Aber auch eine weitere Strafzeit gegen unser Team blieb ohne Folgen.

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Auf ein Neues!

Daniel Benske hatte es schon vor dem Beginn der Qualifikationsrunde vorausgesehen: „Ich glaube nicht, dass es einem Team gelingen wird, alle Spiele zu gewinnen.“ Auch wenn der Neusser Trainer ergänzte, dass seine Mannschaft durchaus in jedes Spiel mit dem Ziel gehen würde, zu gewinnen, war dies durchaus als Zeichen des Respekts vor den starken Landesligisten zu werten. Respekt ja, aber Angst nein, denn schließlich prophezeite der Neusser Übungsleiter damit indirekt auch ein Ende der Siegesserie der Eisadler aus Dortmund, die ihre Vorrunde ohne Niederlage beendet hatten. Bereits nach sieben absolvierten Spielen ist klar: Benske lag mit seiner Einschätzung richtig. Neuss schlägt Wiehl, Dortmund bezwingt Neuss, Wiehl ringt Dortmund nieder, und das alles in äußerst spannenden Duellen. Eishockeyherz, was willst Du mehr? Nach einem spielfreien Wochenende geht es am kommenden Freitag (20 Uhr) weiter, denn dann steht die Revanche im Ruhrgebiet an.

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TORCHANCEN NICHT GENÜTZT

Trotz drückender Überlegenheit ging das Spiel gegen die Eisadler Dortmund mit 1:3 verloren. Die Gäste aus Dortmund nutzten im ersten Drittel die Gunst der Stunde und erzielten in der 9. Minute durch einen Schlagschuss vom äußeren Bullykreis durch Christian Gose die 0:1 Führung. In der 15. Minute eine Kopie des ersten Tores in Überzahl durch Felix Berger. Danach stellten die Eisadler das Eishockeyspielen ein. Dortmund stellte den Mannschaftsbus vor das eigene Tor und verteidigte den Vorsprung mit Mann und Maus. Der NEV lief sich an der kompakten Abwehr immer wieder fest und selbst die besten Torchancen verpufften.
Erst in der 56. Minute konnte Jason Popek auf Zuspiel von Francesco Lahmer und Timothy Tanke auf 1:2 verkürzen. Die Gäste wirkten zu diesem Zeitpunkt stehend K.O. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer setzte Alex Richter einen Schuss an die Latte. Gerade in dem Moment als Daniel Benske seinen Torhüter Ken Passmann für einen sechsten Feldspieler opfern wollte, ein Konter der Eisadler. Felix Berger nützte seine Chance und stellte das Scoreboard auf 1:3.
Schon am 28.2.20 hat der NEV in Dortmund die Möglichkeit sich zu revanchieren. Positiv war das 120 Zuschauer den Weg in den Südpark gefunden hatten.

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