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Arbeitstagung bringt weitere Fortschritte – Tanke verlässt den Verein

Auf Initiative der Regional- und Landesligisten fand am gestrigen Samstag in Duisburg eine Arbeitstagung der Vereine statt, bei der auch Vertreter des Eishockeyverbands NWR anwesend waren. Ziel war es, unter Berücksichtigung der zum Teil sehr unterschiedlichen Interessen und Voraussetzungen der jeweiligen Standorte die Planung der kommenden Saison voranzutreiben. Zwar gibt es aufgrund möglicher Auswirkungen der Corona-Pandemie nach wie vor viele Unwägbarkeiten, dennoch wurden denkbare Ligenstrukturen sowie Spielmodi erörtert und letztendlich ein Vorschlag für eine bestmögliche sportliche Lösung erarbeitet. Noch bis kommenden Dienstag können die NRW-Vereine beim Landesverband ihre Mannschaften melden, anschließend sollen die Planungen konkretisiert werden. „Die Tagung hat uns alle einen Schritt nach vorne gebracht“, zog Udo Tursas ein positives Fazit der Veranstaltung. „Auch für viele unserer Spieler ist die Zusammensetzung der Ligen ein wesentlicher Faktor“, zeigt sich der neue 1. Vorsitzende zuversichtlich, dass auch bezüglich der Kaderplanung in Kürze weitere Entscheidungen vermeldet werden können. Nicht mehr zum Kader wird Timothy Tanke gehören, der 32-Jährige schließt sich den Ratinger Ice Aliens an. Der NEV bedankt sich bei dem kampfstarken und mannschaftsdienlichen Stürmer für seinen Einsatz im Neusser Trikot und wünscht ihm auch bei seinem neuen Verein viel Erfolg!

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Mit neuem Führungstrio in die Zukunft

Mitgliederversammlungen von Sportvereinen lassen in Corona-Zeiten wenig Gutes erahnen, schon gar nicht, wenn der bisherige Vorstand bereits zuvor ankündigte, nicht mehr zu kandidieren. Dass es aber auch anders geht, zeigte sich am Dienstagabend im Neusser Südpark. Die scheidenden Verantwortlichen wurden mit Applaus und Dankesreden verabschiedet und übergeben einen kerngesunden Verein in die Hände ihrer Nachfolger.

Vorstand ohne Gegenstimmen entlastet und gewählt
Wo sonst Eishockeycracks und Schlittschuhläufer ihre Runden drehen, saßen bei sommerlichen Temperaturen die Mitglieder des Neusser EV. Voraussetzung für die plangemäße Durchführung auf der abgetauten Spielfläche der Neusser Eissporthalle war allerdings ein aufwändiges Hygienekonzept. Andreas Schrills, der scheidende 1. Vorsitzende des NEV, nutzte dies zu einem Dank an die verantwortlichen Ämter, mit deren Unterstützung das Konzept erarbeitet wurde. Es war nur der Beginn einer launigen Abschiedsrede, der sich auch seine Mitstreiter im weiteren Verlauf anschlossen. Wehmut kam nicht auf, denn die scheidenden Vorstandsmitglieder kündigten an, dem Verein mit Rat und Tat erhalten zu bleiben und hatten bereits im Vorfeld ihre designierten Nachfolger in die Zukunftsplanung einbezogen. So war es dann auch kein Wunder, dass die bisherigen Verantwortlichen einstimmig entlastet wurden und das neue Trio ebenfalls ohne Gegenstimmen sein Amt antreten durfte. Mit Udo Tursas übernimmt ein Mann mit 26-jähriger Eishockey-Erfahrung den Vorsitz, zur Seite stehen ihm zwei Kolleg(inn)en, die durch ihre Eishockey spielenden Kinder zum Verein gekommen waren. Adrian Novacic, Diplom-Ingenieur für Biomedizintechnik, bekleidet zukünftig das Amt des 2. Vorsitzenden, während sich Buchhalterin Helga Busse für die Finanzen des NEV verantwortlich zeichnen wird. Unterstützt wird sie dabei von Ralf Onken, der die Entwicklung des Vereins schon seit 15 Jahren in diversen Funktionen vorantreibt. Sein Amt des Kassenprüfers übergab Onken folgerichtig an Jens Peters, der diese Aufgabe gemeinsam mit Sparkassen-Filialleiter Stefan Kapper ausführen wird.

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Interview mit Andreas Schrills und Sven Klein

"Der Eishockeystandort Neuss kann weiterhin voller Zuversicht in die Zukunft schauen"
Am kommenden Dienstag findet die diesjährige Mitgliederversammlung des Neusser EV statt. Das bisherige Vorstandsteam hatte bereits angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. Im Gespräch mit dem NEV-Presseteam blicken der Vereinsvorsitzende, Andreas Schrills, und der 2. Vorsitzende, Sven Klein, auf ihre Amtszeit zurück, äußern sich zur aktuellen Situation und werfen einen Blick in die nahe Zukunft.
Andreas und Sven, was hat Euch zur Entscheidung bewogen, bei der kommenden Mitgliederversammlung nicht mehr zur Vorstandswahl anzutreten?

Andreas Schrills: Die Entscheidung hat mehrere Gründe. Zum einen ist es so, dass die Dreifachtätigkeit im Verein als Vorsitzender, sportlicher Nachwuchsleiter und Trainer einer Nachwuchsmannschaft immer schwieriger mit Beruf und Familie zu vereinbaren ist. Des Weiteren habe ich schon immer die Auffassung vertreten, dass neue Impulse allgemein, sowie natürlich auch für einen Verein wichtig sind. Insofern denke ich, dass es nun an der Zeit ist, den Verein durch die Ideen von neuen Verantwortlichen weiterzuentwickeln.

Sven Klein: Auch für mich wird es immer schwieriger, die richtige Balance für den Einklang von Familie, Beruf und einem verantwortungsvollen Engagement wie dem als Vereinsvorstand zu finden. Das gab im Verlauf der zurückliegenden Saison bei mir den Ausschlag, nicht mehr zu kandidieren.

In den vergangenen vier Jahren hat der Neusser EV meinem ältesten Sohn, der im Spätsommer an eine kanadische High School gehen wird, als Torwart der U15 und U17 eine tolle sportliche Heimat geboten, dafür sind wir sehr dankbar. Sofern gewünscht, unterstütze ich den NEV nicht zuletzt auch deshalb künftig gern mit meinem Marketing-Know-how, nur eben nicht mehr in vorderster Linie, sondern aus dem Hintergrund.

Neben Euch werden auch Finanzvorstand Thomas Schiffer und Ralph Nemitz, der den Spielbetrieb und die Geschäftsstelle verantwortet hat, nicht mehr kandidieren. Andreas, Du hattest bei unserem Gespräch im März schon angekündigt, Eure Nachfolger nicht ins kalte Wasser zu werfen. Ein solch fließender Übergang ist im Eishockey alles andere als selbstverständlich. Wie lief die bisherige Zusammenarbeit, und wie geht es nach der Mitgliederversammlung weiter?

Schrills: Zunächst möchte ich betonen, dass Ralph Nemitz zwar nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidieren wird, aber bereits angekündigt hat, seine Aufgaben als Geschäftsstellenleiter und Verantwortlicher für die Koordination des Spielbetriebs auch unter dem neuen Vorstandsteam weiterführen zu wollen.

Darüber hinaus habe ich vor sechs Jahren selber die leidvolle Erfahrung gemacht, wie es ist, ein Vorstandsamt ohne Einarbeitung übernehmen zu müssen. Vor allen Dingen daher ist es für Thomas, Sven und mich natürlich selbstverständlich, dass wir dem neuen Vorstand auch nach der Mitgliederversammlung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bleibe dem Verein auch als Nachwuchstrainer erhalten und führe langfristige Projekte gerne gemeinsam und in Abstimmung mit dem neuen Vorstandsteam fort, die wir während meiner Amtszeit begonnen haben.

Die frühzeitige Einbindung der neuen Vorstandskandidaten war für uns alle immens wichtig, um einen reibungslosen Übergang und die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Vereins zu schaffen. Udo Tursas ist seit sechs Monaten in die Planungen und Entscheidungen involviert, auch Helga Busse und Adrian Novacic haben bereits an den letzten Vorstandssitzungen teilgenommen.

Klein: Aufgaben, Strukturen und Netzwerke, die wir während unserer Amtsperiode geschaffen haben, sind über alle Vorstandsressorts sehr vielschichtig. Ein fließender Übergang macht da absolut Sinn und trifft zudem auch die berechtigte Erwartungshaltung all unserer Mitglieder und Partner. Gemeinsam mit unseren potentiellen Nachfolgern die Weichen für die Löwen-Zukunft zu stellen ist die logische Konsequenz, der wir gerne nachgekommen sind.

Von der Corona-Problematik war und ist auch der komplette Eishockeysport massiv betroffen. Die Saison wurde im März beendet, quer durch die Ligen hörte man anschließend von finanziellen Einbußen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Auch auf die Planung der Saison 2020/2021 hat die Pandemie weitreichende Auswirkungen, Einnahmen aus Sponsoring und Eintrittsgeldern können etwa nur schwer kalkuliert werden. Wie ist die Situation in Neuss?

Schrills: Der Neusser EV hat, wie viele andere Eishockeyvereine auch, im Wesentlichen drei wirtschaftliche Standbeine. Zuvorderst sind hier natürlich die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen zu nennen. Diese haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, da wir erfreulicherweise steigende Mitgliedszahlen verzeichnen. Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt.

Klein: Zweitens verbuchen wir Einnahmen durch Sponsoren und aus Fördergeldern. Hier zahlt sich unsere Strategie aus, uns nicht von ein bis zwei großen Sponsoren abhängig zu machen, sondern uns auf diesem Feld möglichst breit aufzustellen und den Support auf viele Schultern zu verteilen. Wenn also ein Partner aus unserem Pool sein Engagement zurückfahren muss, stellt das den Verein nicht vor existenzielle Probleme. Natürlich hatten und haben auch unsere Partner in dieser besonderen Zeit komplexe Managementaufgaben zu bewältigen. Dennoch haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele von ihnen ihr Engagement verlängert, von weiteren erhalten wir ebenfalls positive Signale, den NEV auch künftig unterstützen zu wollen. All das freut uns sehr und ist ein schöner Vertrauensbeweis. Unsere Philosophie, auf langfristig angelegte und für beide Seiten einträgliche Partnerschaften zu setzen, zahlt sich an dieser Stelle einmal mehr aus. Von daher bleibt der NEV im Bereich des Sponsorings und weiterer Fördermittel auch für die kommende Saison vernünftig aufgestellt.

Last but not least sind da noch die Einnahmen aus Zuschauereintrittsgeldern. Natürlich wünschen wir uns, dass auch diese Quelle nicht versiegt und gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die kommende Saison mit unseren tollen Fans auf der Tribüne des Eisstadions am Südpark stattfinden kann.

Schrills: Rückblickend ist es uns gelungen, die in vielerlei Hinsicht brisante Corona-Problematik hervorragend zu meistern. Ich bin mir sicher, dass der Verein dies auch weiterhin tun wird, weil er nicht erst seit jetzt bodenständig aufgestellt ist und umsichtig agiert. Der Mitgliederversammlung vorweggenommen, können wir jetzt schon sagen, dass wir den Verein mit einer gesunden wirtschaftlichen Rücklage an unsere Nachfolger übergeben werden. Der Eishockeystandort Neuss kann weiterhin voller Zuversicht in die Zukunft schauen.

Nach wie vor ist die Ligenstruktur für nächste Saison im Seniorenbereich nicht fix. Wie plant der NEV aktuell sportlich bei den Senioren, aber auch im Nachwuchs?

Schrills: Hinsichtlich des Nachwuchses haben wir unsere Meldungen fristgerecht beim Verband eingereicht und werden weiterhin in allen Altersklassen von U7 bis U20 mit Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Die beiden ältesten Teams U17 und U20 werden dabei wieder in der höchsten Liga des Landesverbands NRW antreten. Der NEV ist mit seiner Grundausrichtung als Ausbildungsverein weiterhin sehr gut aufgestellt. Durch Events wie den Young Lions Kids Day und andere Präsenzveranstaltungen, mit denen wir in den letzten Jahren regelmäßig unseren Sport und den Neusser Standort beworben haben, erfreuen wir uns eines guten Zulaufs in den unteren Altersklassen.

Die Kaderplanungen bei den Senioren sind bereits weit fortgeschritten und wir freuen uns, dass zahlreiche Akteure ihren Verbleib ligenunabhängig bekundet haben. Zudem werden natürlich weiterhin Gespräche mit bisherigen und möglichen neuen Spielern geführt. Das Trainerteam Sebastian Geisler/Udo Tursas startet in den nächsten Tagen mit der Mannschaft in die Vorbereitung, sodass diese fit in die neue Saison gehen wird.

Bezüglich der Ligenstruktur führen wir im Hintergrund viele Gespräche mit den Verantwortlichen der anderen Vereine sowie dem Landesverband. Vor kurzem haben sich alle Regional- und Landesligisten auf ein gemeinsames Treffen für Ende Juni verständigt, um dort eine mögliche Ligenreform, aber auch die allgemeine Zukunft des Eishockeys in NRW zu besprechen. Denn eins ist sicher: Es gilt aktuell zunächst einmal, eine solide Basis für die Weiterführung des Amateureishockeys in NRW zu finden! Viele Vereine wissen derzeit nicht einmal, ob ihre Eishallenbetreiber die Arenen nach dem Sommer überhaupt öffnen werden, da die Einnahmen aus öffentlichen Laufzeiten und Gastronomie möglicherweise wegfallen oder stark zurückgehen könnten. Zudem ist für viele Clubs auch die weitere Entwicklung im Hinblick auf Zuschauerbeschränkungen und Sponsoreneinnahmen existenziell wichtig. Insofern werden wir gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, die sicherlich sehr unterschiedlichen Interessen der Vereine zu bündeln und eine gute Ligenstruktur sowie einen für alle Vereine realisierbaren Saisonmodus zu finden.

Ihr habt jetzt sechs bzw. zwei Jahre lang den Verein als Vorstand geführt. Eure Kollegen Thomas Schiffer und Ralph Nemitz haben Euch dabei begleitet. Wie sieht rückblickend das Fazit Eurer Amtszeit aus?

Schrills: Auch wenn das Außenstehende sicher objektiver beurteilen könnten, denke ich, dass wir gemeinsam sehr stolz auf die positive Entwicklung der vergangenen Jahre sein können. Wir haben sehr viele Dinge bewegt und der Verein wird positiv in der Neusser Sportlandschaft sowie der Politik und Wirtschaft wahrgenommen. Dies ist ein Verdienst all derer, die in den letzten Jahren die "Marke NEV“ geprägt haben. Dazu zählen natürlich auch frühere Vorstandskollegen wie Peter Hindelang, Frank Dopheide, Norbert Ferreira und Oliver Gerst, aber auch die vielen weiteren ehrenamtlichen Helfer des Vereins. Der NEV steht sportlich, wirtschaftlich und strukturell gesund und top aufgestellt da. Die vor sechs Jahren begonnene Neuausrichtung haben wir gemeinsam mit Thomas Schiffer und Ralph Nemitz nahtlos fortgeführt und konsequent weiter ausgebaut. In wenigen Tagen feiert der NEV seinen 25. Vereinsgeburtstag, und ist in jeglicher Hinsicht bereit für alle Herausforderungen, die vor ihm liegen.

Möchtet Ihr zum Schluss noch etwas loswerden?

Schrills: Ja, sehr gerne. Die vergangenen sechs Jahre als Vorstand waren sehr intensiv, haben mich und mein Leben bestimmt und auch geprägt. Von daher möchte ich mich zunächst einmal bei meiner Familie für die fortwährende Rückendeckung und Unterstützung bedanken, die in dieser Zeit sehr viele Entbehrungen in Kauf nehmen musste. Aber auch allen, mit denen ich in der gesamten Zeit zusammenarbeiten durfte, die mir mit Rat und Tat sowie mit konstruktiver Kritik zur Seite standen, gebührt mein herzlicher Dank! Euer Mitmachen, Euer Engagement und Eure Loyalität auch mir gegenüber haben vieles für den Neusser EV erst möglich gemacht.

Es waren gute Jahre, in denen ich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen die Interessen unserer Vereinsmitglieder vertreten durfte. Für dieses Vertrauen möchte ich mich recht herzlich bedanken. Durch die Arbeit für den NEV habe ich viel gelernt und viele Erfolgsmomente erleben dürfen, auch wenn es natürlich auch mal kleine Rückschläge gab. All das hätte ich ohne Euch alle gar nicht erreichen können und diese Teamarbeit erfüllt mich mit Dankbarkeit und macht mich auch ein bisschen stolz.

Zum Abschluss möchte ich mich gerne von ganzem Herzen bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die uns in den letzten Jahren mit ihrem unglaublichen Engagement unterstützt haben. Ohne diese Menschen, die meistens außerhalb des Scheinwerferlichts agieren, hätten wir den Verein niemals so gut entwickeln können. Euch allen gebührt enorm viel Respekt und Dank für Euer uneigennütziges Engagement. Ich hoffe, dass Ihr dem NEV noch lange erhalten bleibt!

Klein: Auch ich möchte mich persönlich ganz herzlich bei all den Menschen bedanken, die mich und meine Arbeit so phantastisch unterstützt haben. Es hat mir sehr viel Freude gemacht und ich denke, wir können stolz darauf sein, was wir gemeinsam weiterentwickelt beziehungsweise Neues erschaffen haben. Engagiert Euch weiterhin und helft auch unseren Nachfolgern tatkräftig dabei, den NEV auf seinem erfolgreichen Kurs zu halten. Und werdet nicht müde, die Stadt und alle Neusser davon zu überzeugen, den Weg ins Eisstadion zu finden, um die Löwen und den großartigen Eishockeysport zu unterstützen!

Vielen Dank für das Gespräch!

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Holger Schrills will es nochmal wissen

Holger Schrills ist das Neusser Urgestein schlechthin. Der inzwischen 34-Jährige machte seine ersten Schritte auf Neusser Eis und kehrte 2007 von den Junioren der Düsseldorfer EG in seine Heimatstadt zurück. Ob NRW-Liga, Regionalliga oder Oberliga, auf seinen Torinstinkt und die kämpferischen Qualitäten war immer Verlass, nicht ohne Grund führte Schrills den NEV über viele Jahre als Kapitän an. Aufgrund von Verletzungen und insbesondere aus beruflichen Gründen musste der Stürmer in den letzten Jahren kürzer treten, möchte nach Abschluss seiner Weiterbildung aber nun wieder angreifen. Trainer Sebastian Geisler freut sich auf das Comeback des Routiniers: „Ich kenne Holger seit 20 Jahren und freue mich, dass er wieder mit dabei ist. Er weiß, wo das gegnerische Tor steht, auch unsere zahlreichen jungen Spieler werden von seiner Erfahrung profitieren. Er wird uns gut tun!“

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Weitere Vertragsverlängerungen

Neun Spieler umfasste der Kader für die kommende Saison Ende Mai, selten war man zu diesem frühen Zeitpunkt so weit mit der Planung. Nun haben zwei weitere Spieler ihre Zusage gegeben, auch in Zukunft das Neusser Trikot zu tragen.

„Mister Zuverlässig“ geht in die siebte Saison

Beim Nachbarn aus Düsseldorf ausgebildet, debütierte er mit gerade einmal 17 Jahren in der Seniorenmannschaft des NEV. Wo und wann immer die Neusser Mannschaft auflief, er war mit dabei. Gerne auch zusätzlich bei der U18, für die U20 und für das Perspektivteam des Vereins. Kaum ein anderer Spieler verkörpert gleichermaßen Leidenschaft für seinen Sport und Identifikation mit dem NEV. Kein Wunder, dass der inzwischen 23-Jährige bei den Anhängern des Vereins hoch im Kurs steht. Die Rede ist von Jaime Lindt, der als achter Stürmer des Kaders für die Saison 2020/2021 feststeht. Wer nicht gerade dem Aberglauben verfallen ist, kann sich somit sicher sein, dass die Neusser Nummer 77 auch in ihrem siebten Jahr immer dabei sein wird, wenn der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit trägt erneut Früchte

Talenten aus dem eigenen Nachwuchs eine Perspektive in der 1. Mannschaft zu geben, hat in Neuss Tradition. Dank der guten Jugendarbeit gelingt es immer wieder jungen Spielern aus der Quirinusstadt, diese Chance zu nutzen. Einer davon ist Leon Offer, der – wie auch Jamie Lindt - bereits als 17-Jähriger in der Regionalliga debütierte. Damals bremste eine schwere Verletzung den gebürtigen Neusser in seiner Entwicklung, doch sein Ziel verlor der Verteidiger nicht aus den Augen. Acht Spiele absolvierte der inzwischen 19-Jährige in der vergangenen Saison für die „Erste“, weitere 18 für die U20 bzw. das Perspektivteam in der Landesliga. „Ich habe Leon zusammen mit Florian Fehr bei der U14 in Düsseldorfer trainiert, wir sind auch danach immer in Kontakt geblieben“, freut sich Trainer Sebastian Geisler, dass sich nun der Kreis schließt und man gemeinsam die kommenden Aufgaben in Angriff nimmt.

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NEV verlängert mit Spieler-Trio

Die Strukturen der Seniorenligen für die nächste Saison stehen zwar noch nicht fest, nichtsdestotrotz treiben die NEV-Verantwortlichen die Planungen für die 1. Mannschaft weiter voran - mit Erfolg.
Verteidiger Sven Rothemund hat den Löwen ligaunabhängig seinen Verbleib zugesagt. Mit seiner langjährigen Erfahrung u.a. aus der Oberliga verleiht der 30-jährige Bayreuther der Neusser Defensive enorme Stabilität und sorgt im Spielaufbau für kluge Impulse. Im Abwehrverbund wird an seiner Seite auch in der kommenden Spielzeit mit Florian Fehr ein wichtiger Spieler aus der Reihe der Neusser Youngster stehen, dessen Spiel ähnlich unaufgeregt ist - und zwar im positivsten Sinn. In der Vorsaison aus dem Perspektivteam zur 1. Mannschaft aufgerückt, ist der 22 Jahre alte Defensivspezialist dort inzwischen nicht mehr wegzudenken.
Ähnliches gilt für ein weiteres Talent, das zudem aus dem eigenen NEV-Nachwuchs stammt und sicherlich mit als größte Überraschung der abgelaufenen Spielzeit gilt: Angreifer Marc Sprengnöder wird in der nächsten Spielzeit wieder auf Torejagd für die Quirinusstädter gehen. Der 20-Jährige hat es sich fest zum Ziel gesetzt, sein gutes Punktekonto aus der Rookie-Saison noch einmal auszubauen.
Auf Seiten des NEV freut man sich über den Verbleib der drei Spieler, verlassen wird den Verein hingegen Lukas Siebenmorgen: Das 18-jährige große Talent möchte sich in der kommenden Spielzeit bei einem U20-Team in der Deutschen Nachwuchs Liga beweisen. Die Neusser Verantwortlichen drücken dem Verteidiger feste die Daumen – vielleicht sieht man sich ja eines Tages wieder…

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Osterhase am Südpark gesichtet: Jason Popek bleibt beim NEV!

Über dieses Osterei dürften sich die Anhänger des NEV besonders freuen. Die erste Spielerverpflichtung für die kommende Saison ist fix, und es ist kein geringerer als Jason Popek. Der 29-Jährige, der im vergangenen November zum Verein stieß, wird auch in der kommenden Saison die Schlittschuhe für das Neusser Team  schnüren.
Der neue Cheftrainer der 1. Mannschaft, Sebastian Geisler, freut sich, dass mit dem Kanadier ein Leistungsträger an Bord bleibt: „Ich habe Jason ein paar Mal spielen sehen und weiß, dass er eine große Verstärkung für das Team war und ist. Er ist ein absolut bodenständiger Typ, der uns nicht nur sportlich gut tut, sondern auch als Führungsspieler für unsere jungen Talente wichtig ist.“
Der Stürmer, der in 13 Spielen 26 Scorerpunkte sammelte, fühlt sich in Neuss ausgesprochen wohl und begründet seine ligenunabhängige Zusage auch mit dem nachhaltigen Ausbildungskonzept des NEV: „Der Verein als Ganzes wird sehr gut geführt. Die Werte, die jungen Spielern hier vermittelt werden, verhelfen ihnen zum Erfolg und ebnen den Weg in die 1. Herrenmannschaft, wo sie sich weiterentwickeln können“, sagt Popek. „Ich freue mich auf eine erfolgreiche Saison!“

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Sebastian Geisler neuer Headcoach der 1. Mannschaft

Der Neusser EV hat Sebastian Geisler für die kommende Saison als Trainer für die 1. Mannschaft verpflichtet. Der bisherige U15- und U17-Cheftrainer sowie Nachwuchskoordinator der Löwen tritt somit die Nachfolge von Daniel Benske an. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Personalie schon jetzt unter Dach und Fach bringen konnten“, sagt NEV-Vorsitzender Andreas Schrills. „Das lässt uns die kommende Saison in aller Ruhe weiterplanen. Sebastian ist ein Neusser Urgestein und äußerst qualifizierter Trainer mit großem Erfahrungsschatz. Wir trauen ihm den Schritt aus dem Nachwuchsbereich zu den Senioren absolut zu.“

Als Co-Trainer steht auch in der nächsten Spielzeit Udo Tursas an der Bande, der sich - wie jüngst berichtet - darüber hinaus in diesem Sommer als 1. Vorsitzender des Neusser EV zur Wahl stellen wird. „Wir haben die Gespräche gemeinsam mit Sebastian und Udo geführt“, berichtet Schrills. „Der aktuelle und der designierte Vereinsvorstand arbeiten seit Wochen Hand in Hand, um die Weichen für eine erfolgreiche NEV-Zukunft zu stellen.“ Geisler selbst sieht seiner Aufgabe gelassen, aber mit dem nötigen Respekt entgegen: „Ich freue mich auf diese tolle Herausforderung“, so der 43-jährige, der es in seiner aktiven Laufbahn bis in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geschafft hatte. „Im Seniorenbereich übernehme ich zum ersten Mal die Verantwortung als Headcoach. Es ist schön, dass ich diese Möglichkeit bei meinem Heimatclub bekomme.“ In welcher Spielklasse sein Team zukünftig antreten wird, steht indes noch nicht fest. Dies hängt insbesondere von den Ligenstrukturen des Eishockey-Landesverbands NRW für die nächste Spielzeit ab, über die in den nächsten Wochen unter Beteiligung aller Vereine abschließend diskutiert werden soll. Andreas Schrills: „Unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen: Ein sehr gutes Trainergespann haben wir verpflichtet. Nun werden wir uns an die Arbeit machen, einen in der Breite etwas verjüngten, hungrigen Mannschaftskader zusammenzustellen.“

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Interview mit dem 1. Vorsitzenden des Neusser EV, Andreas Schrills.

"Wir positionieren uns auch in Zukunft als Ausbildungsverein"


Die vergangenen Tage zählten sicherlich zu den turbulentesten in der gesamten Geschichte des Eishockeysports. Nahezu alle bedeutenden Ligen der Welt stellten den Spielbetrieb ein oder unterbrachen diesen zumindest. Auch der Neusser EV war betroffen von dieser Entwicklung, für alle Mannschaften hieß es: Saisonende. NEV-Medienbeauftragter Daniel Babic sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Andreas Schrills über das vorzeitige Saison-Aus, die künftige Vereinsausrichtung und was es bedeutet, schon ein Leben lang mit einem Club verbunden zu sein.


Daniel Babic: Andreas, die Deutsche Eishockey Liga war bundesweit die erste Spielklasse, die wegen der Coronavirus-Thematik die Saison abbrach. Der Landesverband NRW zog einen Tag später nach. Kam das zu diesem Zeitpunkt für Dich noch überraschend?

Andreas Schrills: Die Geschwindigkeit der Entwicklungen in den vergangenen Tagen war in dieser Form sicherlich nur bedingt vorhersehbar. So ein abruptes Saisonende hätten wir weder unseren Fans, noch allen Aktiven gewünscht. Aber natürlich war die Absage des Spielbetriebs in den Landesverbänden nach der DEL und DEL2 die logische und einzig sinnvolle Konsequenz. Mit der frühzeitigen Einstellung unseres Trainingsbetriebs letzte Woche Freitag sind wir zudem der Verantwortung für unsere Spielerinnen und Spieler sowie Mitglieder und Angehörigen nachgekommen.


DB: Dadurch, dass fast keine der Ligen ihren Spielplan komplettieren konnte, wurden weder bei den Senioren, noch im Nachwuchsbereich Auf- und Absteiger ermittelt. Gibt es schon Informationen, auf welcher Grundlage die Ligenzusammensetzung der kommenden Saison festgelegt werden soll?

AS: Bisher gibt es dazu noch keine offiziellen Informationen seitens des Landesverbands. Aber ich bin mir sicher, dass hierzu in den nächsten Wochen noch ein konstruktiver Austausch des Verbands mit allen Vereinen stattfinden wird, um gemeinsam zu einer sinnvollen und leistungsgerechten Ligeneinteilung zu kommen. Im Nachwuchs gibt es auf Landesverbandsebene ja schon seit einigen Jahren Melde-Ligen, bei der die sportliche Qualifikation nur bedingt eine Rolle spielt.

DB: Was die 1. Mannschaft des NEV betrifft, hattest Du letzte Woche auf den 28. März 2020 verwiesen, für den das nächste Treffen aller West-Regionalligisten angesetzt war.

AS: Ja, verständlicherweise musste inzwischen aber auch diese Arbeitstagung wegen der Corona-Problematik abgesagt werden. Wir hoffen hier zeitnah auf eine alternative Lösung.Laut Tagesordnung war eine Aussage aller Vereine zum Verbleib oder Ausscheiden aus der Regionalliga gefordert. Insofern erhoffe ich mir natürlich, dass nun bald alle Vereine auf anderem Weg die Möglichkeit erhalten, klar Stellung zu beziehen, sodass Verband und Vereinsoffizielle im Anschluss eine gewisse Planungssicherheit für die kommende Saison haben.

DB: Mit der Trennung von Daniel Benske habt Ihr bereits die erste richtungsweisende Entscheidung für die NEV-Zukunft getroffen, einhergehend mit einer sportlichen Neuausrichtung im Seniorenbereich. Was ist darunter zu verstehen?

AS: Wie bereits in der Presseinfo zur Trennung von Daniel mitgeteilt, beobachten wir die sportliche und somit auch wirtschaftliche Entwicklung der Regionalliga West für unseren Standort mit äußerster Sensibilität. In der abgelaufenen Saison haben sich vier Vereine sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich deutlich von den anderen Regionalliga-Clubs abgesetzt. Die Tatsache, dass im vergangenen Sommer mit Lauterbach, Soest und Frankfurt gleich drei Vereine aus der Regionalliga ausgeschieden sind und kein Verein als Nachrücker gefunden werden konnte, macht deutlich, dass die Rahmenbedingungen zum Bestehen in dieser Liga für die meisten Vereine derzeit nur unter extremen Anstrengungen zu realisieren sind. Da wir uns als Neusser EV ganz klar als Ausbildungsverein positionieren, wollen und werden wir diese Entwicklung nicht weiter mittragen, um den Nachwuchsbetrieb auch in Zukunft wirtschaftlich nicht zu gefährden. Insofern hängt die sportliche Neuausrichtung des NEV - und damit auch die Ligenzugehörigkeit - natürlich sehr stark von einer aus unserer Sicht dringend notwendigen Ligenreform ab.

DB: Kaum ein Name verkörpert so sehr das Eishockey in unserer Stadt wie Deiner. Du hast über 20 Jahre lang für Neuss gespielt, anschließend den Nachwuchs trainiert und in den letzten sechs Jahren den Verein im Vorstand geführt. Bereits bei der letzten Mitgliederversammlung hattest Du angekündigt, Dich im Sommer nicht mehr zur Wahl zu stellen, das Gleiche gilt für Deine Vorstandskollegen Sven Klein und Thomas Schiffer. Warum muss man sich trotzdem keine Sorgen um die Zukunft des Vereins machen?

AS: Zunächst einmal ist der Neusser EV sowohl wirtschaftlich als auch strukturell sehr gut aufgestellt. Wir verfügen über einen guten und erfolgreichen Nachwuchs als Basis und werden den Verein im Sommer mit soliden finanziellen Rücklagen an unsere Nachfolger übergeben. Zudem haben wir durch die frühzeitige Ankündigung der Änderungen in der Vereinsführung ausreichend Zeit für einen fließenden wie reibungslosen Übergang. So arbeiten wir bereits seit Wochen gemeinsam mit unseren designierten Nachfolgern an den Planungen für die kommende Saison. Mit Udo Tursas, bislang Co-Trainer unserer 1. Mannschaft, konnten wir einen geeigneten Kandidaten für die Position des Vereinsvorsitzenden gewinnen. Udo ist bereits seit einigen Jahren in Neuss verwurzelt, kennt die Eishockeyszene seit Jahrzehnten in- und auswendig und ist in dieser überaus gut vernetzt. Des Weiteren werden meine Kollegen und ich den NEV nach der Amtsübergabe ja auch nicht verlassen, sondern weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. So werden wir beispielsweise einige langfristige Projekte, die von uns auf den Weg gebracht worden sind, gemeinsam mit dem neuen Vorstand auch künftig begleiten und vorantreiben. Darüber hinaus bleibe ich dem Verein selbstverständlich auch weiterhin als Nachwuchstrainer erhalten.
Abschließend wünsche ich allen Spielerinnen und Spielern, Trainern, Mitgliedern, Fans, Helfern und Partnern des Neusser EV eine erholsame, wenn auch nun leider etwas verlängerte Sommerpause. Geben Sie auf sich und Ihre Mitmenschen acht und bleiben Sie gesund!

DB: Vielen Dank für das Gespräch!

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Zusammenarbeit zwischen NEV und Daniel Benske endet zum Saisonschluss

Die Zusammenarbeit zwischen dem Neusser EV und seinem Headcoach der 1. Mannschaft, Daniel Benske, endet mit offiziellem Saisonablauf zum 30. Juni 2020. „Dies geschieht mit aller partnerschaftlichen Wertschätzung füreinander“, sagt Vereinsvorsitzender Andreas Schrills. Gleiches gilt für Benskes Funktion als Sportlicher Leiter des Seniorenbereichs, für den die Löwen ab der kommenden Spielzeit eine Neuausrichtung anstreben.
Schrills: „Die sportliche und damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung, die die Regionalliga West im Saisonverlauf genommen hat, wollen wir als Neusser EV künftig nicht mehr mittragen. Die Kluft zwischen den Top-Teams der Liga und kleineren Clubs wie uns wird stetig größer und ist perspektivisch nicht zu schließen“, so der NEV-Chef. „Wir haben deshalb von Vereinsseite die im Zweijahresvertrag festgeschriebene und für beide Parteien mögliche Option wahrgenommen, uns mit Ablauf der Saison voneinander zu trennen. Wir danken Daniel für seine gute Arbeit und sein Engagement. Unsere besten Wünsche begleiten ihn auch in Zukunft, im Hockeysport wie privat.“
Daniel Benske: „Es ist natürlich sehr schade wenn auch absolut verständlich, dass die Saison aufgrund der Coronavirus-Thematik nun nicht mehr zu Ende gespielt werden kann. Meine Jungs und ich hatten uns auf die noch vor uns liegenden Matches gefreut. Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Freitag in Bergisch Gladbach lagen wir wieder voll auf Kurs, die Qualifikationsrunde zur Regionalliga zu gewinnen.“ Der NRW-Eishockeyverband EHV hatte gestern entschieden, die aktuelle Spielzeit zum gesundheitlichen Schutz aller Akteure vorzeitig zu beenden.

Wie die Regionalliga West, die vierthöchste Spielklasse Deutschlands, in der kommenden Saison im Detail strukturiert sein wird, hängt indes jetzt vor allem an den Ergebnissen einer Arbeitstagung des Landesverbands, die Ende März unter Beteiligung des Neusser EV nebst Ligakonkurrenz stattfindet. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei Verantwortlichen und Fans für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so der scheidende Headcoach Benske, „meine sportlichen Wurzeln werden immer in Neuss liegen.“

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer ihrer 1. Mannschaft für die kommende Spielzeit werden die Quirinusstädter laut Andreas Schrills nun „in aller gebotenen Ruhe angehen“.

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